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Warum die Weihnachtszeit für mich magisch bleibt – und wie sie selbst in hektischen Jahren ihr Leuchten behält

Ich fühle ihn wirklich: den Zauber der Weihnachtszeit. Auch wenn die letzten Wochen irgendwie (heraus) fordernd, voll und vielleicht sogar hektisch waren, es gibt nichts, was mir dieses Gefühl rauben kann und darf.

Warum ich das nicht zulasse, wie ich mir meine Inseln schaffe und warum das auch heute noch passt, davon möchte ich euch erzählen.

Der Zauber der Weihnachtszeit-lifewithaglow

Warum die Weihnachtszeit mir so viel bedeutet

Ich war schon immer ein Weihnachtsmädchen. Das fing sehr früh an und es wird, das weiß ich, nie aufhören.

Diese Zeit ist für mich, bei aller Hektik, die sie von außen versucht zu auf uns zu werfen, eine besondere Zeit. Eine leuchtende, freudige, lebendige und auch stille Zeit.

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Waren es früher als Kind die Lichter, die Lieder und die Vorfreude auf Geschenke, so ist es das heute immer noch.

Mit einem kleinen Bonus: Während viele ja erst zum Jahresende ihr Jahr Revue passieren lassen, mache ich das schon in diesen stillen Momenten.

Der Zauber der Weihnachtszeit-lifewithaglow

Deko aufstellen und Vorfreude fühlen

In der Weihnachtszeit meine Deko und ihre Farben zu planen, gibt mir oft schon einen Vorfreudeschub. Meinem Mann nicht, der zittert, glaube ich, jedes Mal, ob ich Neues möchte.

Während ich früher im Haus wirklich eskaliert bin, war es in diesem Jahr so schlicht und ruhig wie noch nie.

Wo ich früher 120 goldene Sterne ausgeschnitten und an die Fenster geklebt habe, stehen heute meine Sterne vom Schweden. Die ich sehr liebe und die 120 fehlen mir nicht wirklich.

Wo ich früher Tannengirlanden an der Haustür und dem Geländer befestigt habe, stehen heute silberne Weihnachtsbäume.

Diese Dinge zaubern mir dennoch in dieser Zeit regelmäßig ein Lächeln ins Gesicht.

Meine Adventskalender liebe ich immer noch und an jedem Tag.

Der Zauber der Weihnachtszeit-lifewithaglow

Draußen sein und schöne Dinge sehen

Für mich gehört in der Weihnachtszeit auch dazu, mich ganz viel umzuschauen. Ich erfreue mich auch an leuchtender Dekoration bei anderen, in Geschäften, besonders dem Weihnachtsbaum am Brandenburger Tor.

Jedes Jahr, seit wir in Berlin sind, bin ich gespannt, wen das KaDeWe sich auserkoren hat, die Dekoration zu übernehmen. Und auch, wenn wir es nicht mehr brauchen, ich liebe die Spielwarendekorationen in den Kaufhäusern. Und wenn es nur meine Kindheitserinnerungen oder die Erinnerungen an die leuchtenden Augen unserer Kinder sind.

Der Zauber der Weihnachtszeit-lifewithaglow
Der Zauber der Weihnachtszeit-lifewithaglow

Die stillen Momente in der Weihnachtszeit

Egal, wie sehr das Leben da draußen tobt und das tut es auch hier, ich suche mir immer wieder diese kleinen Momente, die still sind. Als ich am Donnerstag vor dem leuchtenden Weihnachtsbaum am Reichstag stand, war ich fast allein.

Da befiel mich dieses Gefühl von Dankbarkeit und ja auch Demut, dass ein forderndes, emotionales und bewegtes Jahr dennoch auch so viele zauberhafte und besondere Momente im Gepäck hatte. Wie viele besondere Menschen in meinem Leben und Herzen sind und auch noch neue hinzugekommen sind.

Wie dankbar wir (bei allem, was uns auch nicht gefällt oder rund läuft) sein können, in diesem Land in Frieden, Freiheit und Demokratie leben zu dürfen. Dass das eben nicht selbstverständlich und für immer in Stein gemeißelt ist, sondern wir alle unseren Teil dazu beitragen können und müssen.

Der Zauber der Weihnachtszeit-lifewithaglow

Was nicht so schön war

Natürlich bahnen sich in diesen stillen Tagen auch solche Emotionen ihren Weg. Ich lasse sie zu und überlege, was ich selber ändern oder anders machen kann. Lohnen sich ansonsten Gespräche?

Und dann konzentriere ich mich wieder auf den Glow.

Der Weihnachtsbaum

Heute kommt der Weihnachtsbaum und ich freue mich darauf, ihn zu schmücken und die Gurke zu verstecken. Und dann freue ich mich auf die Weihnachtstage, das Beisammensein, das Essen. Und ja, auch auf die Geschenke.

Der Zauber der Weihnachtszeit

Auch, wenn es gefühlt eine kurze Zeit mit einigen Ortswechseln war, so habe ich auch in diesem Jahr diese leuchtende Zeit genossen.

Magst du diese Zeit? Findest du stille Momente für dich?

Alles Liebe und eine glänzende Weihnachtswoche,

Eure Nicole

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6 Kommentare

  1. Die Weihnachtszeit überdeckt für mich ganz wunderbar den beginnenden Winter mit den trüb-dunklen Tagen. Für mich reicht allerdings dafür die Vorweihnachtszeit völlig aus – Weihnachten selbst ist mir gar nicht so wichtig. Bei uns wird daher auch direkt am 27. die Deko wieder eingesammelt, hält sich eh in Grenzen. Trotzdem mach ich es, dass die Straßen noch ein paar Wochen so schön beleuchtet sind. Und ab Mitte Januar beginnt dann bei mir die Vorfreude auf den Frühling.
    Liebe Grüße und ein wunderbares Fest mit ganz viel Glow wünsch ich dir!

    1. Mir geht es genauso, liebe Vanessa. Darum bin ich im Januar auch erst immer etwas lost, weil die Lichter alle weg sind 😉
      Bei mir startet die Vorfreude auf den Frühling erst an meinem Geburtstag, dazwischen mag ich dann echten Winter, nicht so eine Herbstkopie. Vielleicht liest Petrus ja mit.
      Ich wünsche dir auch ein leuchtendes Fest und schicke Glow vorbei.

      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Liebe Nicole,
    ich freue mich, dass Du die Weihnachtszeit so genießen und empfinden konntest. Ich selbst bin kein ausgeprägtes Weihnachtsmädchen, auch ich hatte ähnlich wie bei Ines schon äußerst gruselige Weihnachten. Da diese aber schon lange hinter mir liegen, bekam die Weihnachtszeit irgendwann ihren Zauber zurück. Wir hatten dies Jahr auch einen vollen Terminkalender im Dezember, aber alles war schön und herzerwärmend. In diesem Jahr war ich besonders empfänglich für Lichterglanz und habe selbst auch mehr dekoriert als sonst schon mal. Mit Dir teile ich den Wunsch, dass das friedliche Empfinden dieser Tage vorhalten möge und uns Menschen zeigt, was wirklich wichtig ist im Leben.
    Genieß die letzten Vorweihnachtstage und natürlich die Weihnachtstage im Kreise aller Lieben.
    Britta

    1. Liebe Britta,
      ich finde es schön, dass wir da ähnlich empfinden. Friedlich und empathisch lässt das Weihnachtslicht auf jeden Fall länger leuchten.
      Ich wünsche dir wunderbare Festtage und schicke weihnachtliche Grüße
      Nicole

  3. Für dich freut es mich, dass du diese Zeit so genießen kannst und sie dir die Dunkelheit erhellt, die du nicht magst.

    Für mich kann es jetzt bitte gerne der 3. oder 4. Januar sein (Geböller geht hier locker bis zum 2. Januar abends durch) und diese Zeit hinter mir liegen. Die Formulierung zwischen den Jahren sagt eigentlich alles: nicht Fisch und nicht Fleisch. Zu unklar für mein Klarheitsbedürfnis. Mein erstes blödes Weihnachten war 1981, das erste schlimme 1989 und das gruseligste 2013. Seitdem bin ich mit Weihnachten durch. Ein Todesfall an Weihnachten 1991 läuft dabei unter ferner liefen … Der fällt bei den anderen dreien nicht mal ins Gewicht.

    Also nimm dir kein Beispiel an mir und genieße DEINE Weihnachsfreude aufs Feinste!

    Tolle Familienweihnachten wünscht dir
    Ines

    1. Vielen Dank, dass du trotz Abneigung gönnen kannst. Du weißt, so etwas mag ich.
      Ich kann dich sehr gut verstehen. Bei uns war auch nicht jedes Weihnachten so zauberhaft, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber es ist Liebe zu dieser Zeit und zu diesem Fest. Und ich bin ja sehr treu.
      Für dich freue ich mich dann ab dem 4. Januar mit, Deal?
      Liebe Grüße und eine schöne Woche,
      Nicole

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