
Kaum da, war er schon wieder weg, der Januar. Auch wenn das einer meiner schwierigen Wintermonate ist, so hat er in diesem Jahr ziemlich viel richtig gemacht.
Allein der Winter in seiner reinsten Form war ja schon eine Augenweide und eine Erwähnung wert. Sehen wir einmal von einer Rückfahrt auf der Autobahn ab. Aber sonst?

Januar- mehr weiß und weniger dunkel
Wenn ich an die vergangenen Jahre denke, in denen mir der Januar doch immer ein bisschen aufs Gemüt gedrückt hat, so gab es zwar die eine oder andere Komponente immer noch. Aber im Großen und Ganzen hat er seine Sache richtig gut gemacht.
Darum fange ich doch jetzt einfach mal mit der ersten Rückschau dieses noch fast unschuldigen Jahres an.
Blogartikel, die ich euch ans Herz legen möchte
Diese Artikel sind wie immer nur ein Auszug dessen, was ich so lese.
Wie immer dabei sind die Gelernt-Beiträge von Ines und Tina. Fran befindet sich zwar im Lernmodus, aber der ist gerade nicht zu verlinken.
Britta zeigt die überraschenden Vorteile des Ruhestands auf.
Vanessa beschäftigt sich mit einem Thema, das wir alle spannend finden: Tassen
Sabine erzählt uns, warum manche Hosen ein Gesicht haben

Was ich an Seiten gelesen habe im Januar
Für meine Verhältnisse ziemlich wenig:
- Du bist unwiderstehlich Wahrheit
- KI 2.0– Smarter Texten
- This story might save your life
Ein paar Zeitschriften und Zeitungen kamen noch dazu. Mal sehen, ob ich wieder in meinen normalen Leseflow komme.

Worüber ich mich gefreut habe
- Ich hatte ausgesprochen schöne und besondere Begegnungen und Treffen im Januar
- Über einen wirklich schönen Abend bei der Eiswette
- Dass sich jemand daran erinnert hat, dass ich blogge und gefragt hat, wie es läuft
- Über Familienzeit
- Über ein Päckchen mit einem Untersetzer
- Über gute Laune bei einem lieben Menschen aus unserem Umfeld
- Über nette Unterhaltung bei einer Zugfahrt, die ich eigentlich alleine hätte absolvieren dürfen
- Dass das Tochterkind endlich einen echten Job hat und der Rest jetzt hoffentlich auch kommt
- Dass Instagram auch mal Seele gezeigt hat und drei von mir gemeldete Konten entfernt wurden.


Worüber ich gelacht habe im Januar
- Über Softeis in einem Hotel zum Frühstück
- Über die Bedienung in einem unserer liebsten Restaurants, die mich zum Kauf einer (zugegebenermaßen) sehr hübschen Strickjacke verführen wollte
- Über Namensgebungen, die uns manchmal so einfallen und dann aus einem Holzfuß ein Holzcoach wird
- Natürlich über meinen Mann und das beinahe täglich. Ein Beispiel: Bei einem Treffen mit unserem Freund reden wir über ein Ehe-Thema. Ich sage also meine Meinung, mein Mann- schweigt. Der Freund: Das ist ja sehr bezeichnend, dass er nichts sagt. Und er: Ich habe beim Ehegelöbnis zum Ring Schweigen bekommen.
Meine Gedanken in diesem ersten Monat
- Dass angepasstes Fahren bei Schnee nicht bedeuten kann, dass mich ein LKW auf einer schneebedeckten Fahrbahn mit extrem hoher Geschwindigkeit überholt.
- Dass ein Danke nicht so falsch sein kann, wenn ich jemandem seinen verlorenen Handschuh hinterher trage.
- Dass der Januar sich richtig Mühe gibt und ich den Winter so sogar mag

Was ich mich gefragt habe
- Wie oft sie bei der Bahn wohl in einem Jahr den Satz: Wir bitten um Entschuldigung abspielen
- Warum für manche Menschen meckern so viel leichter zu bewerkstelligen ist, als sich zu freuen.
- Wer eigentlich wirklich noch am Friedensunwillen eines Herren zweifelt
- Warum wir im Januar von plötzlichem Wintereinbruch sprechen
- Nach welchen Kriterien in Städten geräumt wird: in Bremen sind Radwege so rein, als wäre Sommer, in Berlin sind es die Strassen und Nebenstrassen

Was ich gemacht habe im Januar
Da war ganz schön was los:
- Wir waren mit den Kindern im Outlet in Roermond und fanden es toll
- Ich habe meine Über-Mich-Seite überarbeitet.
- Ich war auf der Burns Night
- Ich habe schottischen Square Dance getanzt
- Mich an ein neues Betriebssystem gewöhnt und ich liebe alles daran
- zu wenig ausgeschlafen
- endlose Spaziergänge

Worüber ich mich gewundert habe
- Wie viel Schnee in einer Nacht nach Jahren der Abstinenz fallen kann
- Wie sich manche Dinge fügen
- Wie distanzlos manche Menschen sein können
- Wie ungeschickt Menschen reagieren
- Dass niemand auf den Meckerer im Zugabteil eingegangen ist. Ich hätte zumindest auf einen Unterstützer gewettet
- Dass Menschen in einem vollen Zug ihren Rucksack dennoch sitzen lassen
- Wie lecker das Pastrami Sandwich bei der Deutschen Bahn ist
- Dass ich Haggis esse ohne mit der Wimper zu zucken

Was mich im Januar geärgert hat
- Eine Bemerkung über meinen Blog und meine Rolle darin, die nett getarnt und doch richtig böse war
- Über den immer wieder auftretenden Lärm bei der Renovierung nebenan, obwohl es mehrfach besprochen wurde
- Dass ich noch nicht richtig in meinen Flow gefunden habe
- Über den Mann, der sich so abfällig einer Servicekraft gegenüber benommen hat
Was mich traurig gemacht hat
- Ein Ereignis, dass sich jedes Jahr jährt
- Eine dumme Bemerkung
Was ich mir angeschaut habe
- Wir schreiten fort mit Suits
- Die Diplomatin
- The Housemaid (super Film)
- Krimis
- Eine Dokumentation über Alzheimer
Was ich gegessen habe
Griechischen Nudelauflauf, belgische und normale Waffeln, Grünkohl, Schellfisch gedünstet, Haggis, Pizza und viel mehr

Was ich in diesem Monat gelernt habe
- Dass es hier sehr kalt sein kann, sehr kalt
- Dass sich eventuell gut gefütterte Schuhe und Spikes lohnen könnten
- Shop&Go bei Ikea
- Dass eine Kreditkartengesellschaft für Bezahlung mit der Karte im Ausland extra Gebühren erhebt und zwar nicht wenig (wofür hat man sie dann)
- Dass man an manchen Packstationen das Paketlabel ausdrucken kann, wenn man online frankiert hat
- Dass es Paketdienste gibt, die mitdenken.
- Das Spiel Skyjo (na ja, was man so als gelernt bezeichnet)
- Was die Burns Night ist
- Dass in Berlin mit dem Wasser der Spreewaldgurken ‚gestreut‘ wird
- Dass ich ein Regal nicht allein tragen sollte
- Woraus Haggis besteht
- Dass ich selbst mit Spielgeld beim Roulette nach dem ersten Gewinn aufhöre (kann man auch bei Gelacht schreiben.)
- Wie ich selber eine Lake für Feta anrühren kann, um ihn aufzubewahren

Was mich berührt hat
- Was ich in dem Buch von Uschi Glas über sie erfahren habe
- Die Stimme von Sienna Spiro (wie Adèle)
- Worte unseres Sohnes
- Der Post einer Freundin
- Ein Wow für meine Frisur
Mein Lied des Monats Januar
Die on this hill von Sienna Spiro
Mein Zitat des Monats
Es stammt vom Erfolgslieferant auf Instagram:
Es ist ok, wenn Menschen dich nicht mögen. Manche mögen ja nicht einmal sich selbst
Auf Wiedersehen, du schöner Januar
Ich sage es mal so: Meine Erwartungen an diesen Monat waren gering und wurden sehr deutlich übertroffen. Der Monat war, bis auf ein paar Ausreisser, wirklich schön und darum verabschiede ich ihn mit warmen Worten.
Wie war dein Januar? Magst das das helle Weiß auch lieber als das triste Grau?
Alles Liebe,
Eure Nicole






Mir hat der Januar auch gefallen mit Winterkälte und Schnee. Dass dies manches Unbill auf Bahn und Straße mit sich bringt, ist leider so.
Dein Januar war abwechslungsreich und so kann ein Wintermonat schnell vergehen.
Uns ist der Januar auch schnell vergangen. Wir haben viel unternommen mit Freunden und den Enkelkindern, nachdem mein Mann nun wieder recht gut hergestellt ist mit seinem Arm. Das ist eine große Erleichterung.
Nun hoffen wir in einigen Tagen, dass die Ärztin auch grünes Licht fürs Radfahren damit gibt. Dann kann der Frühling kommen!!
Herzlich,
Sieglinde
Oh, das hört sich ganz wunderbar an und ich freue mich so mit dir. Meine Daumen sind gedrückt, dass auch das Fahrradfahren schnell wieder möglich ist.
Liebe Grüße
Nicole
Bahn fahren bei diesen Witterungsverhältnissen macht bestimmt keinen Spaß. Zum Glück entspannt sich die Lage wieder. Dein Monat war voller schöner Erlebnisse. Das freut mich. Danke für eine Erwähnung zum „Gesicht der Hose“. Ich komme momentan kaum zum Bloggen…
Liebe Grüße
Sabine
Und das ist auch in Ordnung, mir gefiel der Gedanke mit der Hose sehr.
Ich bin ein bisschen traurig, dass es jetzt eher wieder grau denn hell ist, aber für den Verkehr ist es prima.
Liebe Grüße
Nicole
Eis zum Frühstück – das wäre was für mich! Bzw. hab ich schon gemacht, als ich ohne Anhang unterwegs war und die Eiswaffel vom Italiener war so grandios, dass ich damit gleich zwei Tage hintereinander in den Tag gestartet bin. Im Januar fühlt sich das aber so weit weg an, dass ich eher nur die Tage zähle, bis es endlich wärmer wird. Es gab zwar einige schöne Momente, trotzdem freue ich mich gerade einfach nur auf Frühling! Deine „Über mich“-Seite ist schön geworden. Hab ich natürlich gleich mal spicken müssen 😊
Liebe Grüße!
Vielen Dank, es freut mich, dass sie dir gefällt!
Ich bin gespalten : Ja, ich freue mich auf den Frühling, ich weiß aber auch, dass noch Winter ist. Und den fand ich schon schön (bisher).
Hab einen schönen Februar mit dem fröhlichen Gedanken an Eis
Nicole
Ines in Bangkok Wyndham Riverside, da gibt es auch Softeis zum Frühstück.☺️
Liebe Nicole, es freut mich, dass Dein Januar so schön war. ❤️ Ich habe nur die Tage gezählt, ein Countdown bis ich die Kälte und Glätte auf dem Arbeitsweg hinter mir habe.😅
Dafür sende ich Dir jetzt warme Grüße vom Meer Ich atme jeden Morgen ganz tief für Dich Meeresluft. Tina
Das ist aber lieb von dir, Danke liebe Tina. Ich freue mich so it dir, dass ihr so schöne Erlebnisse habt und euch die Sonne anstrahlt.
Hab eine tolle Zeit und bitte weiter atmen für mich.
Liebe Grüße
Nicole
Liebe Nicole,
Wie schön, dass der Januar auch für Dich so ein heller Monat war.
Über Roermond hatten wir im Januar auch kurz nachgedacht – auf der Rückfahrt von Belgien. Haben wir dann aber gelassen.
Dafür hab ich eine andere Gemeinsamkeit entdeckt. „Die on this Hill“ war bei mir auch schon Lied des Monats, allerdings schon im November. Was wohl daran liegt, dass ich NL-Radio höre und dort lief der Song schon früher als in D. Tolle Stimme – finde ich auch.
Deine Über mich Seite ist sehr schön und sehr klar geworden, gefällt mir.
Komische Schwingungen und unterschwellige Abwertung aus dem Bekanntenkreis in Bezug auf meinen Blog kenne ich auch. Lass Dich davon nicht beeindrucken – viele lesen gerne bei Dir und deswegen machst Du alles richtig.
Wer es abwertet oder Dir nicht gönnt – sagt mehr über sich als über Dich !
Vielen Dank für die Verlinkung 🫶
Wünsche Dir einen feinen Februar
Liebe Grüße Britta
Roermond lohnt sich. Ich glaube, wir waren nicht das letzte Mal dort. Obwohl Metzingen auch wunderschön ist. Aber noch weiter weg.
Das ist ja toll, dass du das Lied auch so schön fandest. Und es zeigt, dass wir bei aller Globalisierung auch Dinge noch anders ausgespielt bekommen.
Danke für das Kompliment zur Seite, das bedeutet mir sehr viel.
Und es tut mir leidet ass du diese Abwertung auch erleben musstest. Es stimmt alles, was du sagst, aber in dem Moment (und in den zwei Tagen danach) hat es mich echt gekickt.
Hab auch du einen schönen Februar
Nicole
Der Spruch auf Instagram ist sehr schön.
Softeis in einem Hotel zum Frühstück? Wo?!?!?!?! Da will ich hin!!!!
Wie schön, dass der oft schwierige Monat viel Gutes für dich hatte in diesem Jahr.
Hab einen schönen Februar!
In Roermond! Das war mega, auch wenn wir es nicht gegessen haben…
Ja, dieser Januar hat einiges sehr gut gemacht, das hat mir gefallen und ich danke dir fürs Mitfreuen.
Liebe Grüße
Nicole