
Diese Woche der Outfitinspirationen war ein Übergang. Von Sommerlooks zu Übergangslooks (neudeutsch transitional Looks). Von August zu September. Meine Hoffnung, noch ganz viele Sommerteile zu tragen, ließ sich nur durch geschickte Kombinationen erfüllen.
Ich zeige euch sieben Outfits einer Woche zwischen Sommer und Herbst – mit Leinen, weiten Hosen, einem (!) Kleid, ersten geschlossenen Schuhen und Sommerfarben. Verbunden mit der großen Frage: Wie lange können wir diesen Sommer noch festhalten?
Und während ich sehnsüchtig auf meine Sandalen schaue, bauen die Modesynapsen erste Outfits mit Pullover oder Cardigan. Wir werden in der nächsten Woche einen Kompromiss schließen und vielleicht dünne Exemplare der beiden einbauen.

Sommer oder Herbst? So habe ich mich diese Woche gestylt
Ich halte mich derzeit noch an leichteren Stoffen wie Leinen oder dünner Baumwolle fest. Aber an einem Tag habe ich tatsächlich auch schon einen Pulli getragen. Die Farben versuche ich noch ein bisschen sommerlich frisch zu halten, denn ich fühle, dass es hier demnächst in Farbe und Material etwas herbstlicher zugehen wird. Natürlich nicht, ohne mir sanft eine Träne wegzutupfen.
Meine Outfitinspirationen für die Übergangszeit – wenn das Herz Sommer möchte und das Thermometer Herbst flüstert
Ich gebe es zu: Der Abschied vom Sommer fällt mir ein bisschen schwer. Dennoch habe ich mir in der letzten Woche ein paar Loafer mit einer nicht so dicken Sohle bestellt, um mir selber den Übergang von Sandale zu geschlossenen Schuhen leichter zu machen. Ich hoffe, sie sind so braun wie auf dem Internetfoto, seid gespannt.
Diese Woche war meine Outfitauswahl eine Mischung zwischen ‚Will ich‘ (Sommerkleidung) und ‚Muss-ich‘ (wegen kühlerer Temperaturen). Ist es mir gelungen? Das dürft ihr am Ende des Beitrages mit mir entscheiden.
Sieben Tage mit sieben Looks und der morgendlichen Frage: Sommerkleid oder Pullover? oder beides? Ich nehme euch mit, wie ich die Frage beantwortet habe.
Freitag – Ein Tag in Leinen beim Content kreieren
Augenscheinlich macht der Sommer schon wieder eine Pause. Oder besser die Sonne. Denn an den Gradzahlen liegt es nicht. Während ich also einige Beiträge schreibe stelle ich mir mein Outfit bequem, lässig, aber dennoch schick zusammen.

Die Bluse von gestern hat noch einmal Dienst und ich kombiniere dazu meine weite Leinenhose. Da ich Lust auf meine Polène Tasche habe, entscheide ich mich, auch bordeauxfarbene Armbänder von Petra dazuzukombinieren. Und als Fußbekleidung wähle ich meine Bastpantoletten. So bin ich für ein paar Besorgungen gut gerüstet.

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Samstag – mit Streifen und weiter Hose zum Weinfest
Doch zunächst heißt es Herzlich Willkommen in meiner kleinen Backstube. Denn ich werde erst einmal ein Toast und Baguette backen, einen Instagram Post vorbereiten und lesen. Abends gehen wir dann, so die Regenwolken uns nichts anderes vorschreiben, zum Weinfest.

Mein Look ist heute leicht und fröhlich. Ich trage die weite cremefarbene Culotte und ein gestreiftes T-Shirt aus einem Baumwolle-Leinen Gemisch. Als Schuhe wähle ich meine cognacfarbenen Sandalen. Ich mag, wie die Sohle die Farbe der Hose aufnimmt. Und cognac, ihr wisst Bescheid, oder?

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Sonntag – Orange Bluse und dunkelbeige Hose zu Burger und Fußball
Der Ligaauftakt des Heimatvereins ist ebenso ins Wasser gefallen wie das Weinfest gestern. Besuch vom Großen und Abendessen mit Burgern und den beiden anderen Kindern bilden neben einem erneuten Abschied das Tagesgerüst.

Das Outfit ist ein Sommeroutfit light. Die dunkelbeige Hose ist zwar leicht, aber wärmend und die Bluse sorgt für gute Laune, weil die Sonne offenbar immer noch in ihrem Versteck kauert. Mit Accessoires, Lippenstift, Tasche und den Kindern ist es dennoch ein fröhlicher Tag.

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Montag – Rosa Leinenbluse mit weißer Hose für Innendienst und Blogarbeit
Meine Geduld mit dem Sommer nimmt ab. Ich habe Pläne für Outfits und mag die bei knapp über 20 Grad nicht tragen wegen Gänsehaut. Auch wenn der Gatte augenzwinkernd meint, das gehöre doch so.

Also gibt es wieder einen Sommer-Komm-Zurück-Look. Ich trage meine weiße Chino mit einer Leinenbluse, die schön finde, aber immer ein bisschen mit der Länge der Trompetenärmel hadere. Ich lasse es beim Rosa heute krachen, die Schuhe und die Tasche und der Lippenstift sind ebenfalls in Blusenfarbe. Schönes Detail: Einige Perlen in meinen Armbändern haben die Farbe der Bluse. Ich liebe solche Kleinigkeiten und kann mich den ganzen Tag still daran erfreuen.

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Dienstag – ein Kleid im Übergang zum Bügeln
Okay, wir haben jetzt September. Nachdem ich heute Nacht eine Wespe aus dem Schlafzimmer gejagt habe (wieso schläft die nicht wie normale Wespen), bin ich heute müde. Dabei wollte ich heute so viel machen.

Das Wetter macht irgendwie nichts, außer dass es 12 Grad am Morgen sind. Also überlege ich mir wieder ein ‚Nicht-mehr-so-ganz-Sommeroutfit‘. Die Wahl fällt auf das schwarze Shirtkleid, denn vielleicht kann ich da noch eine kleine Instagram Serie draus zaubern. Weil es ärmellos und seine Trägerin fröstelig ist, ziehe ich ein gestreiftes Hemd darüber. Für Sandalen ist es definitiv zu kühl, somit haben die Slingbacks wieder einen Einsatz.
Dann probiere ich noch ein Armbandexperiment: Ich mische die schwarzen Armbänder mit einem hellblauen, denn so habe ich beide Outfitfarben noch einmal an mir. Wie gefällt euch das?

Ein kleines Übergangsrezept für Kleider: Wenn es noch nicht kalt genug für einen Pulli ist, aber zu kalt für das Solokleid, dann ziehe ich einfach ein Hemd darüber.

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Mittwoch – Blauer Pulli mit weiß und dem Wunsch nach Spätsommer
Wochenmitte und eigentlich kann man sich über das Wetter gerade nicht beschweren. Der Herbst klopft immer wieder an, ich kralle mich an meinen Sommersachen fest und ergänze sie, um nicht zu frieren.
Heute stehen ein paar Besorgungen auf der Liste, der Blog und Instagram möchten gefüttert werden und ich vermisse gerade das Meer (und meinen Mann). Vielleicht ist der Spätsommer-Look deshalb etwas Blau-weißes geworden.

Die Chino vom Montag style ich als Spätsommer Look mit einer weißen (zu) leichten Leinenbluse. Diese Bluse wird mich immer an die Pandemie erinnern, denn ich habe sie am Tag vor dem ersten Lockdown in Berlin gekauft. Der Pulli war eine Sofort-Farben-Liebe auf den ersten Blick. Er ist immer noch leicht, aber wärmend und passt somit perfekt in dieses Mittwochs-Outfit.

Die Two-Tone Ballerinas wähle ich dazu, weil ich sie liebe und ihre Tage ein bisschen gezählt sind, denn im Herbst werden sie mir zu zart sein. Petras Armbänder und die Handtasche bilden jeweils Farbklammern.
Ich mag solche Kombinationen an Tagen wie diesen besonders: Die Leichtigkeikeit des Sommers und darüber eine wärmende Schicht, die noch nicht Herbst ruft.

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Donnerstag – leichte Leinenbluse mit beiger Hose zum Beitrag schreiben
Wenn der Himmel grau ist, wird das Outfit momentan noch farbig, oder so ähnlich. Ich schreibe heute einige Beiträge und habe noch ein paar Dinge außer Haus zu erledigen. Indirekt habe ich das Gefühl, dass zumindest das Material meines Spätsommeroutfits sich in der nächsten Woche als Geschichte erweist oder ich ein Top drunterziehen muss oder Petrus den Sommerschalter wiederfindet.

Jedenfalls entscheide ich mich heute, noch einmal die rosafarbene Leinenbluse in ein Styling mit der beigen Hose mitzunehmen. Dazu hätte ich die Ballerinas mit den Blumen wählen können. Habe ich aber nicht. Stattdessen trage ich meine beigen Loafer, deren Winterschlaf auch bald anbrechen wird. Denn, kleiner Funfact, ich trage zwar weiße Sneaker im Herbst, aber keine beigen Schuhe.

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Was kann man im September als Übergangsoutfit tragen?
Wenn es morgens schon herbstlich kühl ist, aber mittags noch ein bisschen Sommer ist, kombiniere ich leichte Sommerteile am liebsten mit einer wärmenden Schicht. Eine Leinenbluse oder ein T-Shirt funktionieren dann mit einem leichten Pullover darüber ebenso gut wie ein Hemd über einem Kleid. Die Sandalen tausche ich gegen geschlossene Schuhe. So fühlt sich der Look herbsttauglich an, ohne dass der Sommer komplett verschwunden ist.
Mein Fazit: Outfitinspirationen zwischen Sommer und Herbst
Wenn ich ehrlich mit mir selbst bin, dann war ich diese Woche einige Male zu dünn angezogen. Aber das wird sich wohl mit den Outfits der nächsten Woche ändern. Dennoch ist es wie jedes Jahr: Übergänge fallen mir schwer. Ob ich mich nun dünner im Frühling oder dicker im Herbst anziehen muss, es braucht, bis es im Oberstübchen angekommen ist.
Selbst gespannt bin ich, ob ich in diesem Herbst meine weißen Unterteile noch ein bisschen tragen werde.
Aber vielleicht ist es gerade dieser sanfte Abschied vom Sommer über die Kleidung, in dem ich meine Sommerteile mit einer extra Schicht, geschlossenen Schuhen oder einem Hauch Farbe in den September mitnehme.
Wie ist das bei euch: Gewöhnt ihr euch schnell um beim Styling oder ist es ein Abschiedsprozess wie bei mir?
Alles Liebe,
Eure Nicole
Da es sich einige der Stücke schon etwas länger in meinem Kleiderschrank und an mir gemütlich machen, habe ich euch teilweise ähnliche Stücke herausgesucht. Ein Stern hinter dem Link bedeutet eine Alternative, die ich auch auswählen würde, zwei Sterne sind aktuelle Stücke aus meinem Fundus:
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Die Armbänder sind wie immer von Petra und Werbung aus dem Herzen. Wenn ihr Interesse habt, dann findet ihr ihre kleine Schmuckmanufaktur bei Instagram oder ihr kontaktiert sie unter der E-Mail pat@me.com.





