
Das eigentliche Seelenglück in dieser Woche besteht darin, dass der Sommer noch einmal alles gegeben hat. Und es mindestens eine Person gab, die das extrem wunderbar fand. Darum werdet ihr hier heute auch einiges zu diesem Punkt dazu finden.
Denn genau das ist das wichtige an dieser Rubrik: Dass es sehr häufig die kleinen Dinge sind, die einen (komischen) Tag am Ende besonders machen oder ihn mit einem Lächeln beenden. Ich zeige euch meine Momente, damit ihr euch mitfreuen könnt, aber auch selber hinschaut, damit ihr den Glow jeden Tag ein wenig oder ganz viel euren Alltag erhellen lasst.

Seelenglück – ganz viel Sommer und ein bisschen Herbst
Das Seelenglück in dieser Woche wird, wie meine Outfitinspirationen, einen Tag früher fertiggestellt. Den Grund halte ich noch zurück, aber ihr kommt ja nächste Woche wieder;).
War das eine glückliche Woche? Ja, das war sie. Auch wenn meine Füße noch Pflaster tragen, ein kurzer Abschied anstand und ich meine Gedanken zwischendurch mal wieder zügeln durfte.
Und auch, wenn mich der Spätsommer gerade sehr glücklich macht, wird das hier im Herbst und Winter (hoffentlich) nicht weniger. Denn diese Glücksmomente brauchen keine Jahreszeit.
Ein Farbenspiel vor der Abreise
Kurz bevor es nach Bremen zurück ging, stand noch eine wichtige Besorgung auf dem Programm. Und da habe ich zu meiner bunten Tasche gegriffen. Die Freundin, die sie mir geschenkt hat, nennt es das Saint Tropez Feeling, das die Tasche auslösen soll.
Da ich noch nie dort war, ist es für mich einfach Sommer- und Farbharmonie. Als dann noch die notwendige orangefarbene Tüte dazukam, war die gute Laune perfekt.

Meine kleine Backstube
Die Feststellung, dass wir in diesem Jahr noch keine Burger gegrillt haben, zog die Eröffnung meiner kleinen oder großen Backsession nach sich. Denn da waren nicht nur die Brioche Buns, die nach Herstellung riefen, nein, ein dunkles Brot und ein Kürbisstuten haben sich auch auf die Liste geschlichen.
Und so machte ich mich auf dem Weg zum Supermarkt, kaufte Mehl und Hefe und taute den noch eingefrorenen Hokkaido Kürbis auf.
Und dann ging es hier los. Tja, was soll ich sagen? Ich hatte Riesenspaß, habe es sehr geliebt und genossen und am nächsten Tag Rücken, dem vielen Stehen sei Dank. Aber: Irgendwas ist ja immer.

Der Lavendel lässt auch den Sommer nicht los
Ich bin jetzt nicht der ‚Ich gebe euch 97 Tipps an die Hand‘ Typ, aber wenn ihr Lavendel und Kaffeepulver habt: Gebt es ihm. Auch in diesem Jahr blüht unser Lavendel das zweite Mal prächtigst und wie ich scheint er am Sommer zu hängen.
Ich möchte nicht wissen, mit welcher Geschwindigkeit die Bienen, die an ihm saugen in ihr Zuhause zurücksummen. Aber es ist Seelenglück: Der Duft, wenn er sich seicht im Wind wiegt und die Farbe.

Wenn es keine Pommes gibt..
.. dann ist das eigentlich kein Seelenglück. Denn obwohl ich definitiv nicht schwanger bin, gelüstet es mich seit Tagen danach. Der Gatte, der von einer weiteren Reise zurückkam, wollte sie auf dem Rückweg von einem unserer liebsten Pommesproduzenten mitbringen. Leider hatten die Götter vor die Wunscherfüllung die Öffnungszeiten gesetzt.
Aber der Gatte hatte dann eine andere Idee und so gab es leckeres Essen, das nicht Döner und nicht Falafel war und dessen Name ich nicht kenne. Aber lecker war es.
Lesen auf der Terrasse Teil 1
Bremen, 23 Grad und Sonne. Und nein, das ist keine Haarspray Werbung. Das war eine Mittagspause auf der Terrasse. Eigentlich wollte ich kurz aufs Sofa. Aber da kann ich ja noch den ganzen Herbst und Winter zubringen. Also habe ich mich spontan entschieden, rauszugehen. Und das war, nicht nur für meine Vitamin D Produktion, sondern auch für meine Seele einfach schön.

Kürbisbrot – der köstliche Übergang zum Herbst
Der Blogbeitrag ist geschrieben, der Magen ruft Hunger, die Seele möchte Milchkaffee. Hier kommt jetzt statt eines Übergangslooks ein Übergangsfood. Ich habe mir also zwei Scheiben meines köstlichen Kürbisbrots geschmiert (hüstel) und meinen Milchkaffee zubereitet. Da es in dem Moment wenig spätsommerlich draußen war, habe ich der Seele eine Brücke gebaut und eine, nein zwei, Kerzen angezündet.
Das Schöne am Erwachsensein ist ja, dass man dann auch mittags mal kein Gemüse essen muss.

Der Kollege, der aus dem Urlaub schreibt
Warum denkt man (ich) so häufig, dass wenn eine seltene Nachricht aufploppt, dass das etwas nicht Schönes ist? Ein ehemaliger Kollege, den ich sehr mag und schätze und der mir in der Ausbildung damals so viel beigebracht hat, hat mir aus einem besonderen Urlaub geschrieben. Das ist diese Seelenglück, wo einem das Herz warm wird. Aus Freude an der Gegenwart und weil es damals einfach schön war.
Der letzte (?) Sommertag und barfuß – Terrasse Teil 2
Oh man, wie schön war es denn bitte an diesem Nachmittag? 26 angenehme Grad. Da habe ich ruckartig meine Besorgung meine Besorgung sein lassen und mir ebenso ruckartig die Socken von den Füßen gerissen und bin raus auf die Terrasse. Tief geatmet, tief genossen in dem Bewusstsein, dass es hier für dieses Jahr vielleicht das letzte Mal war.

Glücklichmacher, Seelenglück bestäubt mit Sommer
Ich freue mich, wenn ihr meine und eure Woche genauso genossen habt wie ich. Wenn ihr auch kleine, feine oder besondere Momente in euer Marmeladenglas gefüllt habt. Mein Marmeladenglas ist ja auch dieser Blog.
Also, erzählt doch mal: Was hat euch glücklich gemacht? Etwas Unverhofftes? Etwas Gewünschtes?
Ich wünsche euch Glitzer, Glow und Spaß an jedem Tag.
Alles Liebe,
Eure Nicole





