KolumneSeelenglück

Seelenglück – Strohwitwe und doch happy

Seelenglück | 42. Wo 26

Das Seelenglück dieser Woche war vielseitig, obwohl ich Strohwitwe war. Natürlich spielen dann kulinarische Glücksmomente eine besondere Rolle. Dazu kamen kleine Dinge, die mein Herz erfreuen und ein paar Entdeckungen, von denen ich mir wünsche, dass ihr sie auch als Glücklichmacher entdecken würdet.

Begleitet mich durch eine herbstliche Woche und lasst uns zurückschauen, was mein Herz hüpfen ließ.

Seelenglück-Strohwitwe und trotzdem happy-lifewithaglow

Eine herbstliche Woche voller Seelenglück – auch allein

Das Seelenglück der Woche begann noch zu zweit, danach habe ich die Woche allein verbracht. Natürlich gab es dennoch eine Menge Glücklichmacher, die diese Woche zu einer schönen gemacht haben. Und einige davon waren besonders.

Ein spontanes Date zum Essen

Nach ein wenig Bahnchaos war uns beiden nicht mehr nach Kochen. Also haben wir ganz spontan beschlossen, dass wir noch in unser Fischrestaurant gehen.

Da meine Mann am nächsten Tag zu einer längeren Reise aufbrechen sollte, war es schön, noch einmal gemeinsam über alles zu reden und die Zeit zu genießen.

Dann hat die reizende Bedienung mir noch ein so liebes Kompliment gemacht, dass es, trotz nahendem Abschied, ein sehr gelungener Abend war.

Das sind die unverhofften Dinge, wo man sich dann mit einem besonderen Lächeln auf den Heimweg macht.

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Der Lavendelabschied

Dieser Abschied war deshalb schön, weil der Lavendel uns auch in diesem Jahr wieder so viel Freude und zwei Blüten beschert hat. Als ich ihn zurückgeschnitten habe, war der Duft einfach magisch. Und Lila liebe ich sowieso.

Besonders gefiel mir, dass diese einfache Tüte mit ein bisschen Sonnenlicht so eine schöne Atmosphäre zaubern kann.

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Naan-Brot und Chili

Ich hatte richtig Lust auf Chili an diesem Abend und habe morgens auf dem Markt spontan beschlossen, dass es tatsächlich mein Abendessen wird.

Chili gibt und gab es bei uns meistens mit Naan-Brot. Ich liebe dieses softe, warme Brot. Dieses Mal bin ich dem rat von Ines gefolgt und habe es, statt in der Pfanne, im Ofen zubereitet. Herrlich.

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Knallerbsen – und Kindheitserinnerungen

Als Kind habe ich Knallerbsen geliebt. Als ich an diesem Tag spazieren gegangen bin, da sahen sie nach einem Regenguss so prall und schön aus, dass es mich richtig erfreut hat.

Ganz kurz habe ich überlegt, ob ich es wohl noch einmal knallen lassen soll.

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Lesen im Bett – während es draußen plätschert

Ich liebe mein Bett ohnehin. An diesem Abend war das Wetter wirklich schrecklich und es war echtes Glück, eingekuschelt im Bett zu liegen und ein wirklich schönes und warmes Buch zu lesen. Ihr werdet es noch kennenlernen. Das ist für mich ein Glücklichmacher, sich ohne großen Aufwand so wohl zu fühlen.

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Eine spontane Zimtschnecke

Nachdem ich meine Besorgungen erledigt hatte, ging ich an dem kleinen weißen Haus, das ihr aus dem Seelenglück der letzten Woche kennt, vorbei. Zum Glück befindet sich ein kleines Café darin, das für eine schöne Atmosphäre sorgt und die besten Zimtschnecken verkauft, die ich gekauft kenne.

Ich dachte mir, dass ich mir mein Alleinsein an diesem Nachmittag ruhig etwas versüßen kann. Gesagt, getan und die Schnecke und ich sind fröhlich nach Hause geschlendert. Sie war am Ende des Tages nicht mehr so fröhlich, da aufgegessen, aber ich war es umso mehr.

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Ein Selfie-Kurs

Ich liebe es, zu fotografieren. Da ich ja den Großteil meiner Bilder von mir selbst machen muss, war es eine große Freude, als ich diesen kleinen Kurs entdeckte. Fotokurse gibt es viele, aber Selfie-Kurse nicht. Die Lektionen waren kurz, nicht alle meine stillen Fragen sind geklärt. Trotzdem habe ich neue Inspirationen und ein bisschen neues Wissen gesammelt. Nun werde ich weiter ausprobieren und euch – hoffentlich – ab und an mit etwas anderen Fotos beglücken.

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Kürbissuppe – dann ist Herbst

Mein Mann ist – laut eigener Aussage – kein Fan von ihr. Ich liebe Kürbissuppe. Was liegt also in einer solchen Strohwitwen-Woche näher als dass ich sie koche? Genau: Nichts. Und so habe ich statt einer Melone einen Kürbis getragen;). Gut, er war winzig. Beim Zerhacken hat er sich allerdings verhalten wie ein Großer. Und als der Duft der Suppe durch die Küche zog, da begann das Seelenglück.

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Ein Päckchen mit Beautykram

Ich finde es ja immer toll, wenn Menschen ihre eigenen Produkte entwickeln. Diese Firma hat mich neugierig gemacht und endlich ist mein Päckchen angekommen. Ich werde mich mit der dekorativen Kosmetik durchtesten und euch dann an meinem Erlebnis teilhaben lassen.

Ich bin schon sehr gespannt.

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Eine Vernissage – allein

Das Buch der 365 Wunder hat diesen Impuls: Eine Ausstellung alleine besuchen. Und ich wollte das unbedingt. Unser Optiker veranstaltet regelmäßig kleine Ausstellungen. So bin ich los, denn allein die Einladung machte schon Lust auf die Bilder.

Allein eine Ausstellung besuchen: ein kleiner Punkt auf meiner persönlichen Liste, den ich nun abhaken kann. Und wieder eine schöne Erfahrung mehr, die ich ohne große Planung einfach gemacht habe.

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Seelenglück geht vorübergehend auch allein

Wenn diese Seelenglück veröffentlicht wird, dann endet meine Strohwitwenzeit. Und auch wenn ich viel lieber mit meinem Mann zusammen bin, habe ich mich in dieser engen Woche gefreut, dass ich so viel Schönes erleben durfte.

Und ja, ich bin auch ein bisschen stolz auf mich.

Ich war gut zu mir, habe lecker für mich gekocht und war allein unterwegs. Zwischendrin habe ich nette Menschen getroffen und bin auch noch Fahrrad gefahren. Ich – im Herbst.

Vielleicht ist das meine Erkenntnis dieser Woche: Ich muss nicht alles allein machen wollen, um auch allein schöne Dinge erleben zu können. Und ich muss mir dafür auch keinen besonderen Anlass schaffen..

Und jetzt bin ich natürlich auch wieder froh, dass mein Mann zurückkommt. Denn das eine schließt das andere ja nicht aus.

Was hat euch in dieser herbstlichen Woche glücklich sein lassen? Etwas Kulinarisches? Ein Buch? Eine Situation?

Alles Liebe,

Eure Nicole

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6 Kommentare

  1. Liebe Nicole, das mit der Vernissage ist wirklich lustig. Ich hätte mitkommen können😉
    Ich freue mich, dass du auch als Strohwitwe den Glow einfängst. Auch den leckeren Glow. 😅
    Liebe Grüße aus Tunesien, Tina

    1. Ich habe noch etwas vergessen. Deine Fotos sind toll, ist mir schon aufgefallen. Der Selfie Kurs scheint zu wirken 😁Liebe Grüße Tina

  2. Seelenglück geht auch allein, dann halt ein bisschen anders. Das hast Du super bewiesen und ich finde es prima.
    Dass Du für Dich so gut gekocht hast und noch dazu Deine Lieblingsgerichte, gefällt mir auch sehr.
    Radfahren im Herbst? Du? Sehr gut! Neues Seelenglück ist ja immer möglich.
    Die Zimtschnecke will ich heute auch, das wäre Seelenglück für mich. Mein Mann radelt gleich mal los und holt mir eine. Aber sie wird wohl nicht so gut sein wie Deine… aber besser als keine…
    Mein Seelenglück letzte Woche war ein Nachmittag mit Halloween-Verzierungen auf – gekauften, wichtig, weil ich nicht so gern backe! – Muffins und Amerikanern mit den Enkelkindern.So witzig mit schröcklichen Zuckeraugen und viel roter und grüner Dekopaste für allerlei Grusel. Und allen hats geschmeckt.:-)
    Und ein High Tea mit meinem Mann am Sonntag im Museum. Darüber werde ich bald im Blog schreiben.
    Apropos Blog, ich komme bei Dir einfach nicht mehr nach, liebe Nicole. Du bist einfach zu produktiv… <3
    Herzlich,
    Sieglinde

  3. Liebe Nicole,
    ab und an kann vermissen auch mal ganz schön sein. Bittersüß zwar, aber Du hast es ja prima geschafft, Dir die Zeit zu versüßen. So eine Zimtschnecke, die würde bei mir auch nicht lange halten, obwohl ich eigentlich keinen süßen Zahn habe.
    Fahrrad bin ich diese Woche auch gefahren, zwei kleine Touren sogar.
    Ich hatte weniger Me-Time diese Woche als sonst, dafür aber sehr schöne Begegnungen, die damit mein Seelenglück der Woche waren.
    Wünsche Dir ein schönes Wochenende, an dem Du gar nichts vermisst.
    Liebe Grüße
    Britta

  4. Auch wenn es oft zu zweit schön ist, ist es wichtig, Zeiten alleine zu genießen, wie du es getan hast. Lieber halbes Vergnügen als gar keins!

    Meine Freude war unter anderem, dass mein Spitzbodendachfenster endlich wieder komplett heil und gewartet ist. Und ich weiß jetzt, mit was für Fett man wo wie oft schmiert.

    Hab ein schönes Wochenende!

    1. Oh, ich freue mich mit dir. Auch, weil der Limbo im Bad ein Ende hat.

      Und du hast recht: Halbes Vergnügen ist besser als kein Vergnügen. Und ich kann jetzt Fudge. Gibt es nächste Woche im Seelenglück.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Nicole

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