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Oma kocht: Kochbuch-Rezension mit Hühnerfrikassee

Werbung – Rezensionsexemplar

Als Anhängerin eines großen deutschen Schulkochbuchs, das von einer Firma stammt, die auch Backpulver herstellt, hat mich dieser Buchtitel sofort in seinen Bann gezogen. Denn die Zeit, in der Oma kocht, ist ja durchaus etwas Besonderes.

Als ich das Buch in den Händen hielt, war ich auch direkt von dem einen oder anderen Rezept begeistert. Eines habe ich, ganz auf dem Soulfoodtrip, nachgekocht und stelle euch das Rezept und meine Kocherfahrung damit gleich einmal vor.

Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-lifewithaglow

Was erwartet euch in dem Buch Oma kocht?

Das Buch ist ein fröhliches und köstliches Throwback in eine Zeit, in der Proteine, Kalorien und Nährwerte eine eher untergeordnete Rolle spielten. Eine Zeit, in der Essen mehr Lust als Frust war und man sich über eine reichhaltige Mahlzeit freute.

Da gibt es all die leckeren Gerichte, die unsere Großmütter mit großem Elan auf Zetteln notierten. Damals, als es noch in vielen Haushalten eine Paniermehlschublade gab und Kochen ganz selbstverständlich zum Alltag gehörte. Das Autorenpaar Miri und Felix Schäferhoff haben die Zettelsammlung ihrer Omas sortiert und daraus ein schönes Kochbuch gemacht.

Beim Durchblättern hatte ich einige Déjà-vus, und etliche der Rezepte möchte ich unbedingt nachkochen. Mit welchem ich begonnen habe, verrate ich euch gleich.

Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-LV Buch-Miri und Felix Schäferhoff-lifewithaglow

Wie ist das Buch unterteilt?

Das Buch beginnt mit einem kleinen Küchenlatein, seiner Entstehungsgeschichte und klugen Tipps, z.B. wenn etwas versalzen wurde.

Danach beginnt das Leckerzentrum der Synapsen zu arbeiten. Ich habe euch die Kategorien einmal aufgeschrieben und jeweils eines meiner Favoritenrezepte hinzugefügt.

Salate: Kopfsalat mit Sahnesauce

Suppen & Eintöpfe: Käse-Lauch-Suppe

Omma hat Geburtstag: Partyfrikadellen In dieser Rubrik sah ich sie vor mir, die kalten Platten der damaligen Zeit mit Spargelröllchen, Mettigeln und Käsepickern

Hauptgerichte: Serviettenknödel, Hühnerfrikassee

Eier & Mehlspeisen: Pfannkuchen

Desserts: Stippmilch

Backstube: Himbeeren-Baiser-Torte

Vorrat: Eingelegte Gurken, Marmelade

Es gibt also reichlich zu entdecken und nachzukochen. Um euch das Buch ein bisschen näher vorzustellen, habe ich mich für das Hühnerfrikassee entschieden.

Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-LV Buch-Miri und Felix Schäferhoff-lifewithaglow
Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-LV Buch-Miri und Felix Schäferhoff-lifewithaglow

Hühnerfrikassee – Soulfood aus dem Buch Oma kocht

Hühnerfrikassee ist für mich Soulfood pur. Ich liebe die sämige Sauce, das Gemüse und das zarte Hähnchenfleisch. Und auch wenn ich ein eigenes Rezept habe, wollte ich wissen, wie Oma es kocht.

Ich habe mich somit bis auf zwei Zutaten penibel an das Rezept gehalten. Was ich anders gemacht habe?

Ich verwende weder ein Suppenhuhn noch Hähnchenschenkel, sondern nehme Hähnchenbrust, die ich im Ganzen köcheln lasse und anschließend zerteile.

Spargel aus dem Glas mag ich nicht und es gab keinen frischen Spargel, somit habe ich ihn durch Champignons ersetzt.

Das Kochvergnügen begann.

Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-LV Buch-Miri und Felix Schäferhoff-lifewithaglow

Sind die Rezepte einfach nachzukochen?

Ich habe mich schnell in den Rezeptbeschreibungen zurechtgefunden. Alles ist schlüssig und verständlich erklärt. Es sind keine Saltos nötig, das Huhn muss nicht besungen werden. Man kann die einzelnen Schritte einfach nacheinander oder, wo es sinnvoll ist, parallel ausführen. Das gilt auch für die übrigen Rezepte.

Somit ist es ein Kochbuch, mit dem man in der Küche sehr gut arbeiten kann.

Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-LV Buch-Miri und Felix Schäferhoff-lifewithaglow

Wie hat es uns geschmeckt?

Die Sauce war sämig, das Gemüse genau richtig und das Huhn zart. Wir fanden das Rezept sehr gelungen, die Mengenangabe für uns beide reichlich. Der Reis war dieses Mal zu wenig, beim nächsten Mal wird es bestimmt wieder zu viel sein. Und natürlich ist er – wie immer – einmal kurz übergekocht.

Es hat uns beiden wirklich gut geschmeckt, das Hühnerfrikassee aus Oma kocht erfüllt das Kriterium Soulfood.

Oma kocht-Hausmannskost, Soulfood und mehr-LV Buch-Miri und Felix Schäferhoff-lifewithaglow

Oma kocht – wie es mir gefallen hat

Mir gefällt das Buch sehr gut, auch weil es viele alte Rezepte enthält. Es ist unkomplizierte Hausmannskost, und neben dem Kochen macht es auch Spaß, einfach in den Rezepten zu stöbern. Auf den Kopfsalat mit Sahnesauce freue ich mich übrigens jetzt schon.

Ich finde es sehr schön, dass es hier um klassische Traditionsküche ohne Schnörkel geht.

Mögt ihr klassische Hausmannskost? Was ist euer Lieblingsgericht?

Alles Liebe,

eure Nicole

Der Link zum Buch ist ein reiner Hinweis. Ich verdiene nichts daran und wurde nicht für diesen Beitrag bezahlt. Herzlichen Dank an den LV-Verlag und BUCH CONTACT, dass sie mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben und für die freundliche und zuverlässige Zusammenarbeit.

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Ein Kommentar

  1. Hausmannskost mag ich, solange kein Rind dabei ist, außer bei gemischtem Hack, und das Fleisch nicht faserig ist. Hühnerfrikassee liebe ich. Reis wiege ich ab – ansonsten ginge es mir wie dir. Und er kocht mir zu Beginn auch gerne mal über … dann zieht er nur noch, dann passiert nichts mehr …

    Kopfsalat mit Sahnesoße mit Zitrone und Zucker mögen wir auch gerne. Kirschen vom Zucker muss die Soße …

    Einen schönen Freitag wünscht dir
    Ines

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