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Algorithmus Instagram- der Rhythmus wo man mit muss?

Immer wieder ein großes Thema in den sozialen Medien (kurz SoMe) ist der Algorithmus. Auch wenn ich viele Argumente und ja auch das Gemecker oft verstehen kann, stelle ich mir dennoch die Frage: Ist der Algorithmus wirklich der Rhythmus, wo man mit muss?

Was ist der Algorithmus?

Für mich ist der Algorithmus unter anderem die Bestimmung, ob und wie oft dein Beitrag ausgespielt wird und an wen. Wikipedia erklärt das professioneller als ich. Nun ist es so, dass viele Blogger oder Content Creator Instagram ja auch als ihre Plattform für Werbung und Angebote nutzen. Ihnen ist somit wichtig, eben viele Follower zu bekommen und zu haben. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist, dass die Beiträge entsprechend oft ausgespielt werden.

 Gedankenfluss- Algorithmus

Wenn dieses nicht der Fall ist, dann brechen oft Einnahmequellen weg. Das finde ich für die betroffenen Menschen auch sehr schade und ich verstehe den Unmut darüber zum größten Teil absolut, möchte ich doch auch mit diesem Blog wachsen. Meine Gedanken dazu möchte ich mit euch in diesem Gedankenfluss austauschen.

Tipps, um den Algorithmus auszutricksen

So haben es sich viele Menschen da draußen in der Social Media Welt zur Aufgabe gemacht, eben jenen Algorithmus zu erklären, um die besten Tricks am Start zu haben. Sobald du alle Schritte brav umgesetzt hast, kannst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass er sich wieder einmal ändert.

Aber dann haben die Experten erneut neue Tricks parat. Deren Algorithmus funktioniert;).

 Gedankenfluss- Algorithmus

Ist das der Rhythmus, wo man mit muss oder darf Insta Spaß machen?

Selber befinde ich mich natürlich auch in einer gewissen Ambivalenz, denn selbstverständlich möchte ich, dass dieser Blog wächst und mehr Leser bekommt. Für mich bedeutet Instagram somit auch, dass ich die Beiträge und andere Fotos dort vorstelle. Mir macht die Interaktion und der Austausch dort Spaß, auch wenn längst nicht alles Susi Sonnenschein ist. Jenny arbeitet die nicht so schönen Themen in ihrem Blog regelmäßig auf.

Ich habe lange geglaubt, dass es viel einfacher ist, dort zu ‚wachsen‘. Aber ich möchte mich nicht dem Algorithmus oder dem Diktat, wie meine Seite auszusehen hat oder dass ich eine Nische bedienen soll, beugen. Ich bin nämlich keine Nische, ich bin ein Gesamtpaket.

So hoffe ich, dass es denn immer wieder Menschen gibt, die mich dort und hier finden und bleiben.

 Gedankenfluss- Algorithmus

In Kürze bedeutet das, dass ich mir große Mühe gebe, interessant zu sein, dass es euch und allen anderen dort und hier Spaß macht, hier zu lesen. In meinem und eurem Rhythmus und nicht nach den wechselhaften Launen des Algorithmus.

Meckern liegt mir nicht

Dieses stetige Meckern liegt mir einfach nicht, schon auch, weil Instagram sich dadurch nicht ändern wird. So hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten, wie ich finde:

  • Spaß zu haben, man selbst zu sein und weiter nett zu interagieren und sich über jeden echten neuen Follower zu freuen
  • Oder eben aufzuhören, wie Ines das im letzten Jahr gemacht hat. So weit bin ich noch nicht, auch wenn ich ihre Resolutheit sehr gefeiert habe.

Was mich allerdings schon ein bisschen ärgert ist, dass diejenigen, denen ich folge, mir oft gar nicht angezeigt werden. Jeden einzelnen zu suchen, ist ein zeitlich hohes Unterfangen. Aber vielleicht ist genau das gewollt? Dass wir lange auf dieser Plattform verharren?

Mein Weg bei Instagram

Ich habe viel ausprobiert, viel nachgedacht, auch gezweifelt. Sind meine Inhalte gut? Mache ich genug? Muss ich mehr sprechen? Letzteres ist sicher richtig, aber ich möchte nur etwas erzählen, wenn ich etwas zu erzählen habe. Ich poste jetzt immer dann, wenn mir danach ist.

Ich werde mir keine Notizzettel ins Gesicht kleben, Kleidung werfen oder mich in Unterwäsche zeigen und anziehen vor der Kamera.

Meine Feststellung ist, dass für mich auch nicht jeder Inhalt wertvoll ist, von oberflächlichem Blabla halte ich mich fern. Ich schaue gern Fotos, lese gute Texte und auch Stories, die eben nicht nur Blabla sind, mag ich auch. Aber ich möchte (und muss) meine Zeit dort begrenzen.

Ich bin dort ich selbst, zeige längst nicht alles, nutze keinen Filter, springe nicht auf Popularitätszüge auf, aber ich verbiege mich auch nicht. Und ich freue mich über jedes Herz, jeden Kommentar und jede Interaktion. Ich versuche, mich zu verbessern, aber in meinem Tempo. Ich mache nicht, was alle machen.  Gedankenfluss- Algorithmus

Der Blog ist mein Hauptprojekt

Was ich wirklich gut machen möchte, das ist dieser Blog. Er ist und bleibt mein Hauptprojekt, dass ich mit viel Freude, Spaß und Energie betreibe. Hier wünsche ich mir wirklich, dass er eine gute Sache ist, ihr ihn mögt, gern hier lest und ich etwas geben kann.

Dafür braucht es aber nicht den Namen Nische oder Mehrwert. Denn wer oder was ist dieser Mehrwert? Wenn du nur ein Lächeln, eine Anregung, deiner Familie oder Freunden von dem Blog erzählst oder eine Auszeit beim Lesen der Beiträge mitnimmst, dann habe ich einen Mehrwert erbracht, der mich glücklich und dankbar macht.

Algorithmus ist nichts, was man beeinflussen kann

Für mich ist das Rätsel Algorithmus nicht lösbar, also mache ich das, was ich machen mag. Ich bleibe bei Instagram, solange es mir und euch gefällt und mache meine Sache mit Freude dort, immer dann, wenn ich Lust habe. Und stecke mehr Energie und Liebe in meinen Blog.

Wie seht ihr diese Sache mit dem Algorithmus? Was ist euch wichtiger, ein Blog oder Instagram?

Alles Liebe,

Eure Nicole

 

 

 

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16 Kommentare

  1. Hey,
    danke für den Beitrag. Ich habe und achte auch jetzt nicht auf den Algorithmus, nutze aber Filter und schreibe weniger Text. Instagram ist für mich etwas, was mir Freude an Bildern, Menschen und Inspiration bietet. Ab und zu werbe ich auch für Dinge, aber nur, wenn ich dahinter stehe. Alles andere ist mir egal :).
    Liebe Grüße!

  2. Ich möchte Instagram nicht missen, allein wegen der tollen Frauen, die ich auf diesem Weg kennengelernt habe, mit denen ich mich austausche, eine Community bilde, Gemeinsamkeiten teile. Und dazu mache ich noch für mein Leben gern Content, sei es als Bloggerin oder eben mit Videos. Das passt zufällig alles zu dem, was ich gut kann. Insofern passt das bestens für mich.
    Daher ist es ein sowohl als auch, weil ich ganz tolle neue Leserinnen für meinen Blog über Instagram gewonnen habe, was mich total ehrt.

    Liebe Grüße Sabina

    1. All das teile ich in ähnlicher Form mit dir. Aber ich mag es nach meinem Gusto nutzen und hoffe, dass es euch dann gefällt. Aber die größere Liebe gehört dem Blog. Schön, dass wir uns so kennengelernt haben.
      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Du machst das für meinen Geschmack schon richtig bei Insta. Und klar, das darf nicht nur Spaß machen, das soll es sogar.
    Ich bin seit ca. 1990 mit „dem Netz“ befasst. Beruflich. Und damals tummelten sich auch nur ITler privat im Netz. Das Netz war demokratisch und kostenlos. Und wenn es nach mir ginge, sollte es das auch bleiben. Sozial interagieren, Infos austauschen und sich unterstützen. Das ist für mich der Sinn vom Netz. Für Inhalte von „privaten“ Personen zahlen? Hallo…. Wir zahlen eh schon, wenn auch nur mit unseren Daten.
    Ich entscheide, was ich konsumieren will. Deshalb rufe ich die Inhalte bei Insta auch gezielt auf und warte nicht, bis Insta meint, mir das einblenden zu müssen.
    Zudem ist es ein Zeitfresser.
    Blogbeiträge rentieren sich – sie bleiben nämlich auf „ewig“ im Netz. Der Aufwand der in einem guten Insta Video steckt ist riesig. Dann wird es nicht ausgespielt und verschwindet. Nochmal hallo?
    BG Sunny

    1. Ja, genauso empfinde ich das eben auch. Darum muss man seinen Weg und seinen Umgang damit finden. Das scheint uns zu unserer Zufriedenheit zu gelingen diese Bezahlmodelle sind mir auch suspekt
      Wenn etwas man Zeit frisst, dann sollte es mir auch meistens Spaß machen
      Liebe Grüße
      Nicole.
      .

  4. Deine Haltung finde ich sehr gut. Könnte sein, dass sie Dich auch zum Exit führt eines Tages. Aber dann ist es nicht schade drum.
    Verbiegen lassen finde ich nie gut und von einem Algorithmus schon gar nicht. KI wird uns da noch munter auf Trab halten in Zukunft und es wird eh schwieriger werden wahre Authentizität zu erkennen. Da können wir schon gleich mal üben…
    Wenn Dir Dein Blog das wichtigste ist, dann sind die Weichen ja schon – richtig – gestellt.
    Ich freu mich drüber!
    Herzlich,
    Sieglinde

    1. Bisher rede ich den unterschied zu KI noch zumindest in Blogs

      Aber es wird sicher schwieriger, da gebe ich dir, Recht. Dabei mag ich gerade das Echte so gern
      Iu glaube einfach an diese Bloggeschichte. Und freue mich, dass du dich auch darüber freust
      Liebe Grüße
      Nicole

  5. Nichts fand ich auf Insta mehr unsexy als Stories mit dem Gejammer, dass man zu wenig Likes bekommt.

    Ich denke, dass Du mit großem Zeitaufwand schon heute auch noch Deine Zielgruppe dort deutlich erweitern kannst. Das wären 3-4 Stunden pro Tag meiner Einschätzung nach. Und Du musst bezahlte Werbung schalten für Deine Beiträge. Jedes Mal, wenn ich das gemacht habe, sind neue Follower dazu gekommen und das Profil lief besser. Beides etwas, wogegen ich mich entschieden habe im Dezember und ich bin sooo froh darüber. Mir fehlt sowas von gar nichts!

    PS: Danke für die Erwähnung meines Exits!

    1. Ich erwähne dich immer und gern!
      Ja, der Aufwand ist immens. Manche machen es richtig gut, es ist authentisch und wirkt scheinbar mühelos. Ich finde es immer gut, für Leistung auch zu zahlen, aber manches übersteigt es einfach, finde ich.
      Ich mag Gejammer generell nicht so gern.
      Liebe Grüße
      Nicole

  6. Die Notizzettel ins Gesicht kleben finde ich herrlich :P.
    Ich denke auch Authentizität ist mehr Wert als alles andere. Aber das scheint Instagram nicht honorieren. Ich aber :).
    Liebe Grüße!

    1. Und das zählt. Ich finde ein echtes Profil, das mit viel Herzblut geführt und gefüllt wird, einfach schön. So wie das deine auch.
      Danke und liebe Grüße
      Nicole

  7. Da mein Blog, Instagram, Face & Co. für mich nur ein Hobby sind, interessiere ich mich nicht für Algorithmen oder ähnliches. Aber ich verstehe Blogger vollkommen, die soziale Medien professionell nutzen und viele Follower usw. brauchen. Ich respektiere jeden mit seiner Art, dieses Blogger-Leben zu führen. Ich bin zufrieden mit dem, was ich tue, wie ich es mache, und ich werde mich nicht ändern.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    1. Das ist eine ganz feine und sehr aufrechte Haltung. Das mag ich sehr.
      Es macht dir vieles auch einfacher. Aber ich finde auch, dass das Wichtigste immer der Spaß sein sollte.
      Liebe Grüße
      Nicole

  8. Genau so ist es. Ich nutze Instagram zwar, aber eher unregelmäßig. Solange es noch Spaß macht. Ansonsten weiß ich, wo der Löschen Knopf ist :)

    Liebe Grüße
    Sabine

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