
Nachdem wir uns in der letzten Woche dem Sommerkleid als Transitional Look gewidmet haben, geht es heute um den Sommerrock – genauer gesagt um meinen Cargorock.
Der Look ist schon ein kleines bisschen herbstlicher als der aus der letzten Woche. Aber genau das macht die Sache mit den Transitional Looks ja so spannend: Der Sommer ist noch nicht ganz verschwunden, während der Herbst morgens und abends bereits vorsichtig anklopft.
Für alle, die erst jetzt in diese Serie einsteigen, noch einmal ganz kurz, was ich unter einem Transitional Look verstehe:
Für mich sind Transitional Outfits genau die Looks für jene Tage, an denen der Sommer zwar noch da ist, der Herbst aber schon leise eine oder zwei wärmere Schichten am Morgen und Abend verlangt.
Heute werden es zwei Schichten sein.

Wie style ich einen Cargorock im Übergang?
An diesem Tag konnte sich das Wetter schon am Morgen nicht richtig entscheiden, was es eigentlich sein wollte: Ein Sommertag? Ein Herbsttag? Oder ein Cocktail aus beidem?
Mir war morgens in der Wohnung kalt und ich weigere mich, dann für wenige kühle Stunden die Heizung anzuschalten. Also musste ein Look her, der sommerlich genug war, um meinen Abschied vom Sommer zu verlängern, aber warm genug, damit ich nicht schlotternd am Laptop sitze.
Außerdem wollte ich noch einmal die Farbigkeit des Sommers mit den sanften Farben des Herbstes einfangen.
Daraus entstand dieser Übergangslook.

Der Cargorock – luftig und trotzdem herbsttauglich
Normalerweise stehe ich überhaupt nicht auf Cargosachen. In diesen Rock jedoch habe ich mich vor einigen Jahren verliebt. Ich mochte seine Farbe, seine Länge, sein Material. Da waren die Taschen eine modische Nebensache.
Er ist für viele Gelegenheiten eine gute Wahl und passt sowohl zu sommerlich warmen Tagen als auch zu diesem Übergangsding: Morgens 12 Grad und nachmittags spielen wir dann Sommer bei 23 Grad.
Ich kann ihn also gut aufrüsten und bekomme weder Eisbeine noch echte Schwitzanfälle an solchen Tagen.
Das weiße T-Shirt – ein stiller Kombinationspartner
Zu einem weißen T-Shirt muss man wirklich nicht viel sagen, oder? Es passt, mit den richtigen Unterstützern im Prinzip ganzjährig, auch wenn ich es an richtig kalten Wintertagen gegen ein Langarmshirt tauschen würde. Aber für diese Zeit ist es ideal.
Der braune Pullover – eine Erinnerung und wärmende Schicht
Jedes Mal, wenn ich diesen Pulli aus dem Schrank ziehe oder ihn sehe, dann schmettere ich in Gedanken Barcelona von Freddie Mercury. Denn dort habe ich ihn vor einigen Jahren in einer superschönen Boutique gekauft. Braun und Beige zusammen? Mag ich. Braun, Beige und Weiß zusammen? Mag ich auch und es erinnert mich an Latte Macchiato. Der Pullover ist genau die Schicht an solchen Tagen, die Wärme spendet, ohne zu warm zu sein oder Herbst zu brüllen.

Der Nadelstreifenblazer – Liebe, Style und Wärme
Ich liebe diesen Blazer, er wohnt hier schon so lange wie ich damals nach einem für mich passenden Modell gesucht habe. Er ist allerdings diese Art von Kleidungsstück, die wirklich den Übergang der Jahreszeiten einläutet. Denn sein fester Stoff passt wirklich nur in den Frühling oder Herbst. Ich trage ihn höchst selten in den anderen Jahreszeiten, wenn, dann aber fast immer auch mit Freude. Ich habe kurz darüber nachgedacht, ob er mir mit den Proportionen so gefällt, aber, wenig überraschend, tut es genau das.
Das liegt aber auch daran, dass der Stoff des Blazers fest ist, er somit gerade fällt und der Rock ebenfalls einen relativ geraden Schnitt aufweist. So entsteht kein zusätzliches oder künstliches Volumen, obwohl ich mehrere Schichten übereinander trage.
Trotzdem passt der Pullover mit dem T-Shirt gut unter den Blazer, oder ich hänge ihn darüber, je nachdem, was mein Temperaturempfinden gerade sagt. Stilistisch mag ich beides sehr.

Die Accessoires – Braun als verbindende Farbklammer
Ich wollte diesen Übergangslook farblich etwas ruhiger gestalten und so habe ich mich dann auch bei der Auswahl der Accessoires verhalten: Die braune Kette mit den Armbändern nimmt die Farbe des Pullis und der Schuhe auf. Die braunen Loafer sind genau richtig an diesem Tag und funktionieren auch als Stilklammer: Schuhe und Blazer nehmen den klassischen Stilanteil auf. Dazu kombiniere ich meine braune (Lieblings)Tasche.

Wie kann man einen Sommerrock im Herbst als Transitional Look stylen?
Ich habe für diesen Look viele Kleidungsstücke verwendet, die ich gerne mag und die meinen Stil widerspiegeln.
Ein Sommerrock lässt sich für die Übergangszeit mit einer wärmeren Schicht, geschlossenen Schuhen und herbstlichen Accessoires kombinieren:
- Geschlossene Schuhe: Ballerinas, Slingbacks oder (helle) Sneaker führen den Sommerrock zu einem Übergangslook
- Eine wärmere Schicht: Hier kann auch ein Hemd oder ein Cardigan mit Top oder T-Shirt einen feinen Look zaubern. Statt des Blazers gingen eine Jeans- oder Lederjacke ebenso gut.
- Accessoires: Natürlich kann man hier auch mit sommerlichen Farben oder reinem Gold und Silberschmuck spielen. Und auch mit farblich kontrastierenden Taschen. Auch ein kleines Halstuch als Accessoire würde den Rock aufwerten.
Für welche Gelegenheiten eignet sich das Outfit?
Ich würde dieses Styling im normalen Alltag, zu einem Cafébesuch, einem lockeren Essen, zu einem Treffen oder zum Einkaufen oder Shoppen tragen. Ich mag es, dass das Styling sportlich, klassisch und unkompliziert ist. Dennoch ist es bequem und gut tragbar. Und durch die verschiedenen Schichten auch wandelbar.

Mein Cargorock im Übergang – warum ich diesen Look gewählt habe
Ich habe den Rock in der Woche mehrfach getragen und dabei unterschiedliche Kombinationen ausprobiert. Warum ich mich hier für diesen Look entschieden habe? Ich wollte Sommer und Herbst farblich und durch die Materialien einander näherbringen und ich hatte diesen Look für mich schon lange im Kopf. Nun ist er hier verewigt.
Wenn ihr euren Sommerrock auch mit in die Übergangszeit nehmen möchtet, dann genügen wenige Anpassungen. Eine oder zwei wärmende Schichten, geschlossene Schuhe und Accessoires (gerne mit Farbklammer) reichen schon aus, damit ein sommerliches Kleidungsstück sich auch im Herbst gut anfühlt.

Wie gefällt euch diese Art, einen Sommerrock für den Herbst zu stylen? Welche Jacke hättet ihr gewählt?
Alles Liebe,
Eure Nicole
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