FashionWie trage ich?

Der volle Kleiderschrank- ein Statement

Ich schulde euch immer noch ein Update zu meinem Kleiderschrank im Winter. Das erledige ich mit diesem Beitrag einfach mit. Wenn ihr noch Fragen habt, dann immer her damit. Als ich von Sommer auf Winter im besten Wortsinn umgestellt habe, da kam mir mein Schrank schon wirklich voll vor.

Zumal es in der Hauptstadt ja noch einen Schrank gibt, der allerdings und/oder zum Glück (liegt im Auge des Betrachters) nicht annähernd diese Fülle erreicht. Ich spreche hier nicht von normal oder unnormal. Weil ich natürlich eine Begründung habe, warum es dort so aussieht, wie es aussieht.

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Der volle Kleiderschrank: Wenn du Mode liebst

Meine Liebe zu Mode hat sich sehr früh herausgebildet. Und das, obwohl ich nicht aus einem modeaffinen Haushalt komme. Kleidung und gut gekleidete Menschen hatten schon früh mein Herz, ich habe solche Sachen früh bemerkt. Ohne Wertung wohlgemerkt, sondern einfach gesehen, was ich schön finde.

Mir war immer klar, dass Kleidung für mich ein Ausdruck meiner Persönlichkeit ist und mir Freude macht. Ist es ein Hobby? Ich würde sagen, ja.

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Der Beginn meiner Modeliebe

Bei uns zu Hause war es früher so, dass Kleidung für uns Kinder gekauft wurde, die wir dann mit Zähneknirschen oder ohne getragen haben. So kam schon damals das eine oder andere Lieblingsteil in meinen Schrank und ich habe sehr früh begonnen, mir Kombinationen zu überlegen.

Als Jugendliche habe ich meine Liebe zu Blazern entdeckt und sie mit meinem Konfirmationsblazer und der Smokingjacke meines Vaters ausgelebt.

Mein Grundstil stand relativ früh fest, Abweichungen und Änderungen gab es immer.

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Vom Wunsch zum Kleiderschrank

Irgendwann habe ich dann begonnen, meine eigenen Strukturen aufzubauen und meine eigene Kleidung zu kaufen. Diese Leidenschaft hält bis heute an. Ich bummele gern, schaue mir Angebote an, kaufe Kleidung und erfreue mich daran. Weil ich sie einfach auch gern in unterschiedlichen Kombinationen trage. Warum der Kleiderschrank voll wurde und immer noch ist?

Lieblingsteile und andere

Es gibt Kleidungsstücke, die ich 24/7 tragen könnte und die mich immer wieder positiv berühren und ansprechen. Dennoch möchte ich für mich nicht die eine Uniform. Denn Mode und Kleidung bedeuten für mich Ausdruck, Fantasie und Rüstung und die mag ich nicht an jedem Tag gleich an mir sehen.

Außerdem gibt es vieles, was ich, innerhalb meines Stils, für mich mag. So wie es Kleidung gibt, die ich bei und an anderen Menschen toll finde, für mich selbst aber komplett ausschließe.

Und so habe ich den Aufbau dieses Kleiderschranks begonnen.

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Lange tragbar und darum lange da

Viele Teile in meinem Kleiderschrank wohnen hier schon lange. Ich würde meinen Stil als clean-modern-classic bezeichnen, wobei ich auch dem einen oder anderen Trend folge, wenn er für mich länger als eine Saison passt. Das weiß ich oft sehr früh.

Fehlkäufe habe ich seit einigen Jahren nicht mehr. Es sei denn, die Sachen verändern sich doch trotz vorsichtiger Wäsche oder die Qualität ist anders als gedacht.

Viele Teile ähneln sich, darum kommt bei gemeinsamen Shoppingterminen mit meinem Mann auch öfter die Frage: Haben wir so etwas nicht schon?

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Das ist Stil

So lautet meine Antwort. Und so, wie ich das Sammeln von Porzellanfiguren, Briefmarken oder anderen Dingen nicht infrage stelle, so möchte ich meine Freude an schöner Kleidung ausleben.

Auch wenn sich der viel gepriesene Minimalismus bei mir nicht auf die Menge, sondern eher auf das Outfit bezieht.

Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass ich diese Modeliebe für mich leben kann. Und das ist manchmal mehr und manchmal weniger ausgeprägt.

Was sich allerdings wirklich verändert hat: Ich kaufe keine Kompromisse mehr und verzichte lieber auf ein Teil als dass ich schlechte Qualität kaufe. Oder ein Teil, das mir nur ein bisschen gefällt.

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Was im Winter-Kleiderschrank anders ist

Die dicken Pullover und Cardigans in die Körbe zu pressen, ergab keinen Sinn, ich hätte zu viele benötigt. Allerdings knittern sie auch nicht so leicht wie die leichteren Ausgaben und T-Shirts. Darum sind die Körbe mit den sommerlichen Sachen nach hinten gewandert und die Wollsachen in Stapeln nach vorne. Das System gefällt mir und ich komme gut zurecht.

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Ein voller Kleiderschrank: ist das schlimm?

Für mich ist der volle Kleiderschrank, in dem fast alles mit fast allem geht, mein Statement für ein Hobby und eine Einstellung. Als wir am letzten Wochenende auf einem Halloween Dinner waren, saß ein fremdes Paar mit uns am Tisch, die auch beruflich mit Mode zu tun haben. Und wir haben exakt über dieses Thema gesprochen und waren uns sehr einig, dass Kleidung und Mode zu mögen nicht oberflächlich ist. Ich vergesse darüber ja auch keine anderen Themen oder decke sie mit diesem Hobby zu.

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Darum ja, mein Kleiderschrank ist voll, aber es ist eben auch eine Sammlung.

Wie sieht dein Kleiderschrank aus? Findest du auch, dass Mode Hobby und Statement sein können?

Alles Liebe,

Eure Nicole

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17 Kommentare

  1. Dein Kleiderschrank in seiner Fülle schaut sehr gut aus. Dein Stil ist eindeutig und der Spaß an der Mode auch.
    Warum solltest Du diesem nicht nachgeben? Du machst das eh sehr verantwortlich Dir und der Mitwelt gegenüber.
    Viele Deiner schönen Kleidungsstücke kannst Du jahrelang tragen und das machst Du ja auch.
    Ich habe als 12jährige begonnen alles selbst zu kaufen. Natürlich gabs von meiner Mutter ein Budget und auch inhaltliche Vorgaben (Sommer – oder Winterkleidung z.B.), aber gekauft habe ich alles allein. Das fand ich einfach großartig so in unserer Kleinstadt shoppen zu gehen und in den Läden zuerst unterschätzt und dann für voll genommen zu werden. Selbstbedienung gab es ja noch nicht.
    Mein Schrank heute ist eher voll und es sind auch einige Stücke drin, von denen ich mich nicht so recht trennen mag.
    Kleidung ist ja auch Emotion…
    Herzlich,
    Sieglinde

    1. Da warst du noch früher als ich mit dem Selbstkaufen dran. Ich habe es geliebt, meinen Stil zu kaufen und habe teilweise Bekannte meiner Eltern auf ihre Klamotten angesprochen und von einer dann oft ihre wirklich tollen aussortierten Teile bekommen.

      Es ist sehr schön zu lesen, wie du meine Kleiderliebe betrachtest.

      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Liebe Nicole,
    ich finde es schön, dass Mode für Dich so eine Herzensangelegenheit ist und Du so leidenschaftlich zu Deinem Hobby stehst. Natürlich darf da ein Schrank auch voll sein. Dein Leben, Deine Leidenschaft, Dein Schrank.
    Außerdem komme ich so durch Deinen Blog immer an schöne Inspirationen.
    Mein Schrank sieht ganz anders aus, viel Platz, viele Lücken. Ich brauche auch keine Sommer und Wintersachen umräumen, nicht mal, wenn der Boots-Kleiderschrank zur Winterpause dazu kommt. Für mich ist Shopping keine Freude, im Gegenteil. Klar kommt da nicht allzu viel zusammen.
    Liebe Grüße
    Britta

    1. Ich finde das absolut ok, dass du es nicht magst. Mir gefällt nur nicht, dass Menschen oft sagen, dass Kleidung und das Interesse und der Spaß an Mode oberflächlich seien.
      Es ist hier ein Running Gag, dass ich mich bei vielen Teilen (auch beim Mann) erinnern kann, wann und wo es gekauft wurde. Dafür finden andere Sachen im Hirn keinen Platz 🤭
      Schön ist, dass du es dennoch verstehen kannst. Danke dafür.

      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Mode ist für mich ebenfalls ein Hobby. Damit kann ich mich ausdrücken. Wie du ist mein Kleiderschrank auch gut gefüllt. Habe jetzt aber einiges „ausgemistet“ und verschenkt, was nicht mehr passt.

    Liebe Grüße
    Sabine

  4. Ich sehe das ganz wie du – Mode ist Ausdruck, Freude und ein Stück Persönlichkeit. Ein voller Kleiderschrank kann da ruhig bleiben, wie er ist – Hauptsache, er macht glücklich! 😉
    Liebe Grüße und eine schöne Woche!
    Claudia

  5. Aber sicher kann Mode Hobby und Statement sein. Einfach nur irgendetwas anzuziehen, um vor Kälte und Regen geschützt zu sein ist zweckmäßig. Auch ok, wenn man es zweckmäßig mag. Aber Spaß daran haben, sich anzuziehen – darin liegt ja nix Schlechtes. Denn das heißt ja nun nicht, täglich ein neues Fast-Fashion-Outfit aus einem Riesenstapel zu ziehen, das anschließend nie mehr das Tageslicht erblickt.
    In meinem Kleiderschrank gibt es zunehmend Stücke, die da schon einige Jahre wohnen. Ich mag sie immer noch und werde sie vermutlich auch noch einige Jahre gern tragen. Fehlkäufe gibt es eigentlich gar nicht mehr, weil ich nicht mehr viel kaufe. Denn Vieles von dem, was mir gefällt, gibt es bei mir in ähnlicher Form schon. Dafür kaufe ich halt Dinge, von denen ich weiß, dass sie mehrere Jahre tragbar sind.
    Das war nicht immer so. Nachdem ich vor vielen Jahren so sehr abgenommen habe, musste ich mich mode-technisch quasi neu erfinden. Fehlkäufe inklusive. Aber um die tat es mir dann immer sehr leid und das prägt eben auch. Also habe ich mit der Zeit immer bedächtiger eigekauftn. Zwar sind es noch immer oft Spontankäufe, aber die bleiben dann trotzdem lange bei mir, weil ich meinen grundlegenden Stil kenne. Und deshalb iwird mein Kleiderschrank inzwischen von Jahr zu Jahr übersichtlicher. Ich find`s gut.
    Liebe Grüße
    Fran

  6. Oh jaaaaa wir teilen uns das Hobby. 💕 Deshalb wohl auch mein Blog. Ich liebe Mode und alles drumrum. Ich benötige auch eine Vielfalt an Kleidung, wie ich jetzt wirklich gemerkt habe, als alles nach und nach alles zu groß wurde. Ich wurde nervös, ich hatte zu wenig Auswahl an passender Kleidung. Dann habe ich fast wie ein Hamster meinen Schrank wieder gefüllt und fühle mich gerade sooo wohl damit. Ich verstehe Dich so sehr. Genau richtig gefüllt finde ich, damit Du schön kombinieren kannst. Ich bin also so was von bei Dir, Nicole.
    Meine Shirts falte ich auch und bewahre sie in Schubladen mit Einteilungen auf. Das ist eine gute Lösung.
    Ich wünsche Dir einen schönen Abend, gute Nacht und ganz liebe Grüße Tina

    1. Ich finde das sehr schön und teile dieses Hobby so gern mit dir, liebe Tina.
      Man merkt auch bei dir immer, wie viel Freude an Mode hast.
      Das mag ich sehr.

      Ganz liebe Grüße und einen schönen Tag
      Nicole

  7. Kompromisse beim Schrankinhalt gehen gar nicht – passt ein bissche, zwickt aber auch ein bissche… Nee, sowas müssen wir uns nicht antun. Die Auswahl ist groß genug und man muss manchmal nur ein bisschen länger suchen. Oder läuft an etwas ran, dass dann Liebe auf den ersten Blick ist. In deine Stricksammlung möchte man sich am liebsten gleich einkuscheln. Das sind alles deine Farben und auch wenn ich deinen Mann verstehen kann, hat sicher jeder Teil seine Daseinsberechtigung. Immerhin hat deine Sammelleidenschaft auch einen Nutzen, das kann man von Porzellanfiguren und Briefmarken nicht behaupten. Durch die Menge reduziert sich außerdem der Durchsatz und durch die geringere Tragefrequenz halten die Dinge länger. Und das wiederum sichert dich gegen spontane Notfall-Käufe ab, wenn es plötzlich licht im Schrank wird (ich sprech da aus leidvoller Erfahrung). Du machst also alles richtig 😉!

  8. Deinen Kleiderschrank empfinde ich als gut gefüllt, aber übersichtlich – und das ist wichtig und an deinen Outfit Inspirationen erkennt man, dass es passend ist für dich und du dein schönes Hobby ausleben kannst.
    Ich habe noch 2,3 praktische Fragen ..
    Lassen sich alle Hosen gut stapeln (mit Jeans habe ich das auch gemacht)?
    Bilden sich Knicke?
    Hast du eine bestimmte Falttechnik für deine Shirts in den Boxen?

    Freue mich über Tipps & Tricks.
    Liebe Grüße, Brigitte

    1. Liebe Brigitte,

      erst einmal herzlichen Dank für deine lieben Worte. Ich werde einen kurzen Beitrag zum Falten der T-Shirts verfassen, dann kannst du es genu sehen.
      Bei meiner Falttechnik der Hosen bilden sich keine Knicke, zumindest nehme ich es nicht so wahr.

      Liebe Grüße
      Nicole

  9. Na klar kann Mode Hobby und Statement sein. Der eine Mensch braucht zu seinem Glück Vielfalt – und damit mehr Platz in der Wohnung für Kleidersachen, der andere reduzierte Klarheit. Dein Schrank wäre in der Menge nichts für mich und meiner nichts für dich. Das Gute ist: muss er zum Glück nicht sein. Du hast in den Massen wenigstens den Überblick. Schlimm finde ich, wenn jemand gar nicht mehr weiß, was alles in den Schränken liegt. Das ist dann einfach nur blinder Überkonsum.

    Komm gut in die neue Woche!

    1. Überkonsum ist es für mich definitiv nicht. Ich trage alles und kenne das meiste 😅. Nur trage ich nicht alles wirklich immer und regelmäßig.

      Du hast recht: Ich würde mit deinen Sachen zurechtkommen, aber es würde mir ein bisschen Spaß fehlen.

      Hab eine schöne Woche und liebe Grüße
      Nicole

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