
Hier ist er also, Teil 1 meiner Blogserie Glow statt Alltagsgrau und ich erzähle euch, warum für mich Hoffnung in erster Linie eine Entscheidung ist.
Denn mit dem Leben von Hoffnung können wir vieles im Alltagsgrau schon ganz anders betrachten und auch ausleben. Ich erzähle euch, wie ich das immer wieder versuche umzusetzen.
Klar ist, dass man dabei natürlich auch mal auf die Nase fallen kann, dann aber eben auch wieder aufsteht.

Für mich gilt in allem das Prinzip Hoffnung
Ich kenne kein Leben, das immer den geraden und planierten Weg, gesäumt von Seifenblasen und rosaroten Schäfchenwolken entlang gegangen ist. Und das ist auch normal.
Aber und das hat stark mit diesem ersten Teil der neuen Blogreihe zu tun, Hoffnung ist ein Faktor für den man sich wirklich entscheiden darf und das auch bewusst tun sollte.
Denn wenn wir nicht auf dieses Wort setzen, was bleibt dann noch?
Glow statt Alltagsgrau
Ab und an begegne ich Menschen, die nicht daran glauben, dass Dinge sich entwickeln oder gut ausgehen. Sie stecken den Kopf in den Sand und geben der Verzweiflung Raum. Es ist nicht so, dass ich das nicht nachvollziehen kann, aber mir ist das nicht genug.
Wenn ich vor Situationen oder Ereignissen stehen, die zunächst ganz laut das Wort Verzweiflung rufen, dann passiert es auch mir, dass ich erst einmal den Kopf hängen lasse.
Dann aber denke ich schnell darüber nach, was ich tun kann, was die Situation verbessert, wie Abhilfe geschaffen werden kann.
Und dann keimt es auf, dieses Gefühl von Hoffnung. Meine Lebenserfahrung zeigt mir, dass sich genau das positiv auf mein Befinden und meine Einstellung auswirkt und es hat auch wirklich bisher meistens funktioniert.

Wie ich dieses Gefühl verinnerlicht habe
Ich glaube wirklich fest daran, dass es einen Ausweg gibt und die Dinge gut ausgehen. Und auch daran, dass wenn sie nicht gut ausgehen, sich eine neue Tür öffnet oder sich andere Möglichkeiten bieten. Mir ist klar, dass das nicht für alles und jede Situation gilt, aber im Alltag fügt es sich in der Regel meistens gut.
Auch für die Seele und das Herz fühlt es sich mit dem Empfinden von Hoffnung heller an, als wenn man direkt den Kopf in den Sand steckt und immer denkt, das wird alles nichts mehr.
Schon als Jugendliche habe ich begonnen so zu leben und es hilft mir bis heute.
Warum das Bekenntnis zur Hoffnung positive Auswirkungen hat
Wenn man sich für die Hoffnung entscheidet, hat das für mich auch Auswirkungen auf meine Aktivität. Ich informiere mich, versuche zu handeln oder ins Tun zu kommen. Selbst wenn ich den Ausgang nicht kenne oder es nicht ausgeht wie erhofft, weiß ich für mich dann aber, dass ich nicht resigniert oder aufgegeben habe.

Warum ich auch mit Freundlichkeit Hoffnung verbinde
Ich behaupte, dass ich ein generell zunächst freundlicher und positiver Mensch bin. Und das zeige ich (fast) jeden Tag: Ich bin freundlich, höflich, höre zu, sehe die Menschen und mein Gegenüber. Ich höre zu und mir andere Meinungen an (ihr wisst, dass es Ausnahmen gibt) und verbreite nichts Destruktives. Andere Meinungen bedeuten andere Perspektiven, das kann interessant sein oder man hat neuen Gesprächsstoff. Ich kann Dinge an anderen Menschen schön finden, ohne dass ich sie selbst tragen oder es so machen würde.
Meine Überzeugung ist, dass sich das, wenn man es aufrichtig und aktiv lebt, multipliziert. Ich glaube nach wie vor fest daran, dass irgendwann alle Menschen begreifen, dass Liebe stärker (und schöner) ist als Hass. Darum gebe ich nie auf, freundlich und zuvorkommend zu sein.

Wie Hoffnung zur Entscheidung wird und du es zeigst
- Nur weil etwas nicht sofort oder immer funktioniert, darfst du den Glauben daran nicht verlieren
- Du zeigst immer, wer du bist, verstellst dich nicht für andere
- Du behandelst alle so, wie du behandelt werden möchtest, weil du daran glaubst, dass es gespiegelt wird. Und wenn nicht? Dann wirst du nicht doof, sondern du versuchst, diese Menschen nur noch alltagsfreundlich zu behandeln und gibst ihnen keinen Raum in deinem Leben
- Wenn du jemandem einen gewollten Rat oder deine Unterstützung gibst und derjenige anders handelt oder dich ignoriert, dann hörst du nicht damit auf, zu unterstützen, sondern hörst nur auf, dieser Person zu helfen.
- Das Leben ändert sich, aber das muss nicht immer schlechter sein, bleib interessiert und neugierig
- Lass auch du dich unterstützen, wenn du es brauchst
- Auch wenn es da draußen gerade drunter und drüber geht und das furchtbar ist, es gibt immer eine Lösung und Menschen, die nicht ‚böse‘ sind.
- Schau dir an, was du schon alles geschafft hast, auch bei Dingen, die völlig aussichtslos schienen
- Überlege dir immer, was du tun kannst, wegducken ist Resignation.

Meine Einstellung ist immer Hoffnung und Glow
Ich möchte mir von nichts und niemandem meine Hoffnung auf ein gutes und schönes Leben nehmen lassen. Ich weiß aber sehr genau, dass auch ich einen sehr aktiven Part dabei haben muss. Denn viele Dinge sind keine Selbstgänger oder immer da, wir können im Kleinen und Größeren viel dazu beitragen. Dazu gehören eben auch unsere Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung. Und darum weigere ich mich beharrlich, alles schlecht zu reden, meinen Missmut zu vertreten oder gegen andere zu hetzen.
Findest du auch, dass Hoffnung eine Einstellung ist? Lebst du es?
Alles Liebe, der zweite Teil folgt bald und wenn du Wünsche zu dieser Serie hast, dann schreibe es mir gern in die Kommentare.
Alles Liebe,
Eure Nicole






Ich optiere auch mal für den Begriff „Zuversicht“ und ja, ich lebe ihn. Aber das war nicht immer so. In dem Moment, in dem ich damals tiefer und tiefer in den Burnout gerutscht bin und schließlich mit einer schweren Depression da stand, hat das nicht funktioniert.
In der Klink hat man mich „Meisterin des Katastrophisierens“ getauft ;-) Von Zuversicht war keine Spur und vom „ins Tun kommen“ schon dreimal nicht. Wer beispielsweise an einer Depression leidet, kann das einfach nicht. Da ist alles nur noch schwarz um dich rum. Nur mal, um für all diejenigen, die sich in der Situation befinden, eine Lanze zu brechen. Die machen das nicht absichtlich und sie brauchen Hilfe.
Denn die gute Nachricht: Das kann ma wieder lernen. Und dann ist sie wieder da, die Zuversicht.
Liebe Grüße
Fran
Ja, deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass es da auch Ausnahmen gibt. Aber ich erlebe so viele Menschen, die generell alles schwarz sehen und schlecht machen, da tut zumindest ein My Hoffnung gut.
Und ich bin froh, dass du dir hast helfen lassen und es auch geklappt hat.
Liebe Grüße
Nicole
Glow statt Alltagsgrau“ – allein der Titel ist schon ein kleines Stimmungs-Upgrade, liebe Nicole! 😄 Ich sehe das ganz ähnlich: Hoffnung kommt nicht immer von allein, manchmal muss man sie sich bewusst zurückholen. Und ja, auch mit kleinen Umwegen und Stolperern… gehört irgendwie dazu. Deine Verbindung aus Hoffnung, Aktivität und Freundlichkeit finde ich richtig schön rund gedacht.
Bin gespannt, wie es weitergeht. 💛
Liebe Grüße,
Claudia
Ich danke dir sehr für deine Worte. Und glaube auch, dass es manchmal den Stupser solcher Beiträge braucht, damit wir uns daran erinnern, dass Glow im Alltag etwas sehr Schönes ist.
Liebe Grüße
Nicole
guten Morgen Nicole, genau das versuche ich auch immer zu beherzigen. Geht etwas schief darf man sich natürlich ärgern, aber dann ist es besser eine Lösung zu finden und den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Manchmal ist die Lösung sogar besser, man muss sich nur daran gewöhnen. Ich versuche, Menschen immer freundlich zu begegnen. Komme dabei manchmal schon an meine Grenzen, hauptsächlich beruflich, wie du dir denken kannst. Ist ein Mensch sehr unhöflich, weise ich ihn schon darauf hin, dass wir so nicht weiter sprechen. Meist hilft das schon, und das gegenüber wird ein wenig leiser.
Glow kann man gar nicht genug haben.💕 Ich wünsche dir einen wunderschönen Donnerstag, liebe Grüße Tina
Ich finde es schön, dass du auch so handelst. Jeder, der das tut, macht diese Welt ein bisschen sonniger.
Und natürlich geht es nicht immer, aber auch das Daraufhinweisen kann etwas bewirken: Ich habe gestern Abend im Theater so eine Szene erlebt.
Ich wünsche dir einen Tag voller Glow
Liebe Grüße
Nicole
Liebe Nicole,
wenn ich existentielle Probleme, an denen schlicht gar nichts Gutes zu finden ist, ausklammere, dann gebe ich dir recht.
Hanseatisch und pragmatisch wie es in meiner Natur liegt liest sich meine Hoffnung irgendwo zwischen „Nützt ja nix“ und „wer weiß, wozu es gut ist“. Das hat deutlich weniger Glow als dein Ansatz, bewahrt mich aber genauso vorm Durchdrehen/ Ärgern/ Grübeln/ was auch immer.
Dass man mit positiver Grundhaltung besser durchs Leben kommt, ist, glaube ich, sogar schon wissenschaftlich belegt. Wobei Statisken… auch so ne Sache sind.😀
Heute mit sonnigen Grüßen
Marie
Liebe Marie,
deshalb habe ich ja auch geschrieben, dass es natürlich Ausnahmen gibt. Aber dennoch darf man Hoffnung gern an die erste Stelle setzen. Denn ohne ist ja alles noch viel schlimmer. Und ich glaube, deine beiden Sätze sind hanseatische Synonyme für Hoffnung.
Ich schicke dir sonnige Grüße zur ück
Nicole
Man muss sich schon ein dickes Fell anschaffen. Das lernt man im Laufe des Lebens ziemlich schnell. Bei dem einen ist das Fell dicker, bei dem anderen dünner. Ich bin in dieser Hinsicht lange nicht so gelassen wie mein Mann, aber die Hoffnung gebe ich so schnell nicht auf. Und selbst, wenn es einmal aussichtslos ist, geht das Leben weiter.
Man sagt ja nicht umsonst: „Die Hoffnung stirbt zuletzt“.
Liebe Grüße
Sabine
Das stimmt, mein Fell ist auch nicht so dick. Das hat aber für mich mit Hoffnung nichts zu tun. Du hast das sehr schön auf den Punkt gebracht. Und Hoffnung ist auch bei dünnem Fell etwas sehr Schönes.
Liebe Grüße
Nicole
Schöner Titel für den Gedankenfluss.
Resilienz ist nicht jedem in gleichem Maße gegeben. Mein Mann hat davon zum Beispiel viel mehr als ich abbekommen von Natur aus.
„… versuche zu handeln oder ins Tun zu kommen.“ Das ist der entscheidende Punkt dabei. Nach dem ersten Schock oder Geheule wieder in konstruktive Wegen zu denken.
„Dann wirst du nicht doof, sondern du versuchst, diese Menschen nur noch alltagsfreundlich zu behandeln …“ Solche Menschen erschlage ich mit Freude mit übertriebener Freundlichkeit. Funktioniert super.
Hoffnung zu leben ist definitiv eine Frage der Einstellung. Hätte ich keine mehr, würde ich mein Leben beenden.
Einen hoffnungsvollen Tag voller Glow wünscht dir
Ines
Mit der Resilienz hast du Recht, aber man kann das auch ein bisschen üben. Ich durfte das früh tun, aber es macht etwas. Ich merke das selbst heute, auch in Gesprächen.
Das mit der Freundlichkeit kann ich auch ganz gut in solchen Situationen, aber ich mag die dann nicht mehr..
Mögen wir uns immer hoffnungsvoll halten.
Liebe Grüße
Nicole
Ich sehe das ganz ähnlich, auch wenn es bei mir mehr unter dem Begriff „Zuversicht“ läuft – ist ja im Grunde dasselbe. Ich finde, doofe Situationen sind auch viel leichter auszuhalten, wenn man sich überlegt, wo man „ins Tun“ kommen kann. Selbst, wenn ich das Große nicht ändern kann, kann ich doch viele kleine Dinge angehen und das fühlt sich doch viel besser an, als den Kopf in den Sand zu stecken!
Liebe Grüße!
Danke, liebe Vanessa, genauso empfinde und lebe ich das auch. Und das macht was. Auch mit dem Herzen und Gesicht.
Liebe Grüße
Nicole