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Eine Woche voll mit Freundlichkeit: was das mit uns macht

Im Resümee bin ich in der letzten Woche sehr viel Freundlichkeit und freundlichen Menschen begegnet. Ich teile das mit euch, weil ich gerade nach den Nachrichten der letzten Woche finde, dass uns allen ein wenig Herzenswärme guttut.

Vielleicht könnt ihr nach diesem Beitrag etwas davon in euren Alltag dieser Woche mitnehmen und das wäre doch schön, oder?

Freundlichkeit-freundliche Woche-lifewithaglow

Freundlichkeit leben und mitnehmen

Als ich über einen klugen Beitrag für die Gedankenfluss-Kolumne nachdachte und mir nicht direkt etwas einfiel, kam mir die Idee, euch von der letzten Woche zu erzählen.

Ich halte mich ja für einen grundfreundlichen Menschen, was aber einige wenige Menschen nicht davon abhält, eben genau nicht so zu sein.

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In der letzten Woche wurde mir in der Nachschau jedoch klar, dass es eine besonders freundliche Woche, mit nur einer einzigen Ausnahme gab.

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Die Freundlichkeit um mich herum

Welche freundlichen Gesten und Worte ich erfahren habe, möchte ich euch gerne erzählen.

  • Ich konnte tatsächlich, ohne angehupt zu werden oder längere Wartezeichen in Reißverschlussverfahren einfädeln. Da bedanke ich mich aber auch immer hinterher.
  • Der Kellner in dem Café, in dem ich gelesen habe, war nicht nur nett, er erkundigte sich trotz vollen Hauses, ob mir der Espresso macchiato schmeckt und ob mir mein Buch gefalle.
  • Der Verkäufer im Buchladen meinte, ich sei so freundlich und er wünsche mir einen besonders schönen Tag.
  • Ich habe ein wunderschönes Kompliment für meinen Blog bekommen.
  • Die Bahn hat wieder Schokolade verteilt.
  • Ich habe eine sehr gute und freundliche Beratung erhalten
  • Ich wurde mehrfach zuerst angelächelt
  • Mir wurde zweimal (!!) im Einkaufszentrum die Tür aufgehalten

Dazu war es in meinem bekannten und fremden Umfeld einfach freundlich und ich habe keine Missstimmung gespürt.

Jahresrückblick 2025-lifewithaglow

Der unfreundliche Part wurde weg geschwiegen

Es gab eine Begegnung, die mich aus vielen Gründen auch gefreut hat: Wir saßen in einem stark verspäteten Zug in einem vollen Abteil (was schon doof ist), in dem zunächst auch Rucksäcke über Sitzplatzansprüche verfügten.

Nachdem wir endlich gesessen hatten, quakte ein Mitreisender die ganze Zeit herum. Dass es wieder so spät sei, dass das typisch Bahn sei und überhaupt.

Nach meiner Erfahrung mit Freundlichkeit der Bahn gegenüber und anderen Begebenheiten hätte das jetzt in eine Diskussion des Abteils (mein Mann und ich ausgenommen) gemündet. Aber nein, alle anderen blieben ruhig, arbeiteten weiter oder schauten aus dem Fenster oder in ihr Buch.

Er versuchte es noch mehrere Male, blieb aber erfolglos. Ich gestehe, dass mich das gefreut hat, weil es die Reiseatmosphäre nicht noch mehr als unnötig vergiftet hat.

Jahresrückblick 2025-lifewithaglow

Freundlichkeit hilft

Mir hat diese Woche gezeigt, wie viel Freundlichkeit, die wir selber teilen oder solche, an der wir teilhaben, mit uns machen kann.

Ich empfinde es als entspannend, beruhigend und Hoffnung verbreitend. Denn es ist genug Ärger unterwegs, aber es gibt eben auch sehr, sehr viel Schönes.

Warum ich euch das erzähle? Weil es schön ist und euch hoffentlich auch beflügelt.

Hattet ihr auch schon solche Wochen, wo ihr nichts als freundliche Menschen um euch herum hattet? Merkt ihr einen Unterschied? Hat das Einfluss auf euer Verhalten?

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Ich wünsche euch eine freundliche Woche.

Alles Liebe,

Eure Nicole

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14 Kommentare

  1. Ja, besonders freundliche Begegnungen innerhalb einiger Tage zu sammeln und sich zu merken, ist eine gute Gewohnheit, die zufrieden macht.

    Ich habe das Glück, im Rheinland zu leben, wo die Menschen tatsächlich häufig freundlich zueinander sind in den Geschäften oder Cafés. Und natürlich gilt immer der alte Spruch „wie man in den Wald hineinruft …“
    Wo das manchmal nicht funktioniert, ist im beruflichen Kontext, da habe ich es oft mit unglaublich fordernden Menschen zu tun, die aus dem Moment heraus böse und unfreundlich reagieren, wenn sie nicht das hören, was sie hören möchten. Diese Art und Lebenseinstellung sind mir unbegreiflich.

    1. Das kann ich mir in deinem Job sehr gut vorstellen, wobei ich so etwas nicht nachvollziehen kann. Ich habe nicht zwar neulich auch mit einer KI gestritten, aber die war menschlich auch wirklich unverschämt 😅. Ansonsten ist Freundlichkeit wirklich der Schlüssel, da möchte ich mich auch nicht beirren lassen. Aber du ganz offensichtlich auch nicht.

      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Diese kleinen Gesten – ein Lächeln, ein nettes Wort, ein offenes Türhalten – machen einfach unglaublich viel aus. Und wie schön, dass selbst die unfreundliche Situation im Zug ihre Macht verloren hat. Freundlichkeit wirkt eben oft leiser, aber nachhaltiger!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    1. Das ist auch mein Eindruck und es bleibt auch meine Hoffnung. Denn genau diese kleinen Dinge unterscheiden und helfen uns, Situationen zu leben und zu ‚ertragen‘
      Es ist schön, dass du das auch so siehst.

      Herzliche Grüße
      Nicole

  3. Liebe Nicole,
    toll geschrieben und wertvoll beobachtet.
    Ich kann aus eigener leidvoller Erfahrung sagen, dass Unfreundlichkeit viel mit Menschen macht. Bei mir soviel Ungutes, dass ich die Reißleine ziehen musste.
    Ich für mich habe daraus auch meine Schlussfolgerung gezogen, dass ich immer freundlich bin und freue mich über alles, was zurück kommt. Deine Freundlichkeit spürt man auch in Deinen Beiträgen und ich mag das sehr.
    Ganz viele freundliche Grüße
    Britta

    1. Liebe Britta,
      vielen Dank, dass dir der Beitrag so gut gefällt. Ich habe auch aus ähnlichen Gründen in der letzten Zeit mehrfach die Reißleine gezogen. Und so traurig das auch ist, so befreiend ist es.
      Danke auch für deine lieben Worte.
      Liebe Grüße
      Nicole

  4. Das Schöne an Freundlichkeit ist ja, dass sie zu einem zurückkommt. Und statt mit Viren stecken wir die Leute doch lieber mit einem Lächeln an! Ich bin ja auch eher von der positiven Sorte Mensch. Wenn ich dann selbst mal einen Durchhänger hab, bin ich genauso dankbar, wenn mir jemand ein Lächeln schenkt oder was Aufmunterndes sagt. Man gewinnt nichts, wenn man mit Freundlichkeit spart.
    Liebe Grüße!

    1. Das Schöne an Freundlichkeit ist, dass man beim Geben Zinsen bekommt und nicht beim Behalten. Das sehe ich wie du.
      Und ich würde dir immer ein Lächeln schenken.
      Lächelnde Grüße
      Nicole

  5. So richtig muffelig-unfreundliche Menschen treffe ich ehrlich gesagt sehr selten. Und wenn doch, vergesse ich die scheinbar sehr schnell. Freundlichkeit dagegen bleibt mir viel länger im Gedächtnis! Ein Grund mehr, viel öfter lächelnd durch die Welt zu gehen – denn ein Großteil der Menschen ist glücklicherweise so gestrickt, dass sie genauso freundlich zurück lächeln. Selbst ein Mitschwimmer, der sich gern mal durch viel Grummeln auszeichnet, kann auf diese Weise mal zum Lachen gezwungen werden :-) Und siehe da: Er wirkt gleich ganz anders.
    Liebe Grüße
    Fran

    1. Manchmal kann man diesen Menschen ja nicht aus dem Weg gehen, aber meistens geht es mir auch so, dass ich diese Menschen nicht unmittelbar anziehe.
      Aber damit siehst du deutlich, dass ein Lächeln auch grummelige Menschen wandeln kann.

      Wir sind ja auch grundfreundlich.

      Liebe Grüße
      Nicole

  6. Liebe Nicole, es ist schön wenn Menschen sich freundlich begegnen. Ich nehme mir das auch immer vor, denn es macht auch Spaß freundlich zu sein, Nur manchmal ist es furchtbar anstrengend.😵‍💫
    Ich freue mich über all Deine freundlichen Begegnungen. 💕 Liebe Grüße Tina

    1. Das sind positive Anstrengungen. Denn ich fühle mich mit Unfreundlichkeit nicht wohl oder wohler. Auch wenn es sich manchmal nicht vermeiden lässt.
      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Freundlichkeit ist auf jeden Fall ein Seelenwärmer und auch sehr nötig in Zeiten wie diesen.
    So schön, dass Du uns davon erzählst.

    Meine Enkelin Alma schreibt gern Zettel, die sie dann bei mir am Schreibtisch hinlegt.
    Vor einiger Zeit, damals war sie 7, hat sie einen Zettel geschrieben, auf dem steht (in O-Schrift):
    Sei zu Unfreuntlichen Menscen freuntlich die Brauchen es am meisten.

    Bei Euch in der Bahn war das kollektive Schweigen über den unfreundlichen Lästerer die beste Art von Freundlichkeit, die er und ihr bekommen konntet. Ich freu mich mit!
    Herzlich,
    Sieglinde

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