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Habe ich ein Budget bei Kleidung?

Der heutige Beitrag ist die Erfüllung eines Wunsches von Ines, ob ich ein Budget bei Kleidung habe. Ich musste etwas darüber nachdenken, denn so ganz sicher konnte ich die Antwort nicht auf Anhieb geben. Und jetzt?

Dazu muss ich etwas weiter ausholen, denn ich habe nicht immer so Kleidung gekauft wie ich es heute gestalte. Weil ich Mode und eben Kleidung auch sehr mag, verlasse ich auch oft die Budget-Wege, so es denn welche gibt.

Budget für Kleidung

Budget bei Kleidung früher und heute

Ich bin höchst sparsam und wenig modeaffin erzogen worden. Da es in der Mathematik aber ja die Regel minus mal minus ergibt plus gibt, ist diese wohl auf mich gefallen.

Ich war schon als Kind bei meinen Puppen und ihrer Kleidung sehr selektiv. Oft mochte ich die Sachen, die meine Mutter mir kaufte, gar nicht so gern leiden. Aussehen wie alle wollte ich auch nicht, es musste immer Individualität dabei sein.

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Erste Budgets wurden fremd aufgestockt

Sehr früh habe ich mich mit einem eigenen Kleiderbudget für mich zu Hause durchgesetzt. Zweimal im Jahr bekam ich Geld, um mir Kleidung zu kaufen. Den Bestand stockte ich mit Weihnachts- und Geburtstagsgeschenken auf, den Rest lieh ich aus dem Kleiderschrank meines Dads.

Dieser Standard hielt lange so an. Meine gekaufte Kleidung bewegte sich meist im preislich mittleren bis günstigen Segment. Und war, natürlich sehr ausgesucht.

Und ja, ich war (und bin es immer noch ein bisschen) eine Schnäppchenliese.

Budget für Kleidung

Mein Kaufverhalten wandelte sich

Es gab eine Phase, in der ich richtig viel (und sehr günstig) eingekauft habe. Das hat sich mittlerweile doch verschoben.

Ich kaufe immer noch gern, aber sehr viel besonnener ein (sage ich;)).

Ich prüfe zu Beginn einer jeden Saison, ob ich etwas brauche. Das ist immer nur dann der Fall, wenn etwas kaputtgegangen ist, nicht mehr passt oder ersetzt werden möchte, weil es schlicht nicht mehr schön ist. Denn ansonsten, das gestehe ich offen, brauche ich eigentlich nichts mehr.

Das bedeutet aber nicht, dass ich nichts mehr möchte. Ich bin wahrlich nicht der Typ für Minimalismus im Kleiderschrank, wie eben Ines zum Beispiel. Dazu machen mir Mode und das Einkaufen von Mode mir zu viel Freude.

Habe ich ein Budget?

Es ist nicht so, dass ich mir für eine Saison oder einen Monat ein bestimmtes (maximales) Ausgabeziel setze. Auch plane ich nicht eine bestimmte Anzahl von Kleidungsstücken. Es gibt Monate, da kaufe/finde ich mehr und manchmal finde ich nichts oder es passt einfach nichts.

Was ich tatsächlich besitze, ist eine Hemmschwelle bei Ausgaben für Kleidung, die sich unabhängig meiner Möglichkeiten bewegt. Es gibt Teile, zu denen ich (gern) ‚überredet‘ werden muss, weil ich sie zunächst als zu teuer empfinde. Und es gibt Dinge, für die ich niemals den veranschlagten Preis zahlen würde. Selbst, wenn es mein Sparschwein hergeben würde.

Darum zahlt diese Schnäppchenüberlegung, die einem immer geraten wird (Würdest du es auch zum vollen Preis kaufen?) bei mir nicht ein. Denn es gibt Kleidungsstücke, die ich toll, aber zu teuer finde. Finde ich sie dann reduziert, kaufe ich sie.

Budget für Kleidung

Abwägungen beim Preis

Ich bin, neben der Liste, auch ein Impulskäufer. Ich streife gern durch Läden und wenn ich etwas finde, das mir gefällt, dann darf das auch mit.

Genauso handele ich aber auch (mittlerweile) wohlüberlegt, wenn ich etwas brauche/haben möchte. Mein beiger Hosenanzug ist ein gutes Beispiel dafür. Ich habe sehr lange nach einem gesucht und viele anprobiert. Mal passten sie nicht, mal war das Material schlecht, mal der Preis exorbitant hoch.

Ich habe gewartet und er hat mich gefunden. Vor Jahren hätte ich, völlig unklug, eine Alternative gewählt.

Dasselbe ist mir mit der mobilen Bettdecke passiert. Die, die ich toll fand, ließ mich schlucken, der Preis war für meine Begriffe zu hoch. Mit etwas Black Friday Glück konnte ich sie dann doch ergattern. Sie lag zwar für mich immer noch über meinem (im Kopf gesetzten) Budget, aber die berühmte Überredungskunst ließ mich zuschlagen.

Mit dem Wissen von heute wäre sie auch ihren Ursprungspreis wert gewesen, denn sie ist eine feine Anschaffung mit viel Tragewert und ich möchte sie im Winter nicht mehr missen.

Budget für Kleidung

Ich würde eine Sache nie der Marke wegen kaufen oder weil sie draufsteht. Auch wenn ich durchaus Marken habe, die bei mir immer eine Chance haben.

Allerdings versuche ich, immer in ‚gute‘ Materialien zu investieren, der Hauptanteil sollte natürlich sein.

Ausnahmen von der Regel gibt es mittlerweile nur noch wenige.

Ich kaufe besonnener, auch wenn ich für außergewöhnliche Stücke oft ein ganzes Outfit kaufe, bei anderen Teilen bilde ich Outfits mit Teilen, die ich besitze, in der Umkleidekabine bereits im Kopf.

Fehlkäufe kommen höchstens dann vor, wenn die Qualität anders als gedacht ist oder ich doch im Überschwang etwas gekauft habe.

Wann zucke ich bei Kleidungspreisen?

Das Zucken bei Preisen setzt ganz unterschiedlich bei mir ein, es ist hier auch nicht in Stein gemeißelt. Denn wenn es ein absolutes Haben-Wollen Ding ist, kann ich auch einmal über das Ziel hinausschießen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle versuchen, Ines Frage zu beantworten (ca. Angaben zur Obergrenze):

  • Schals: (wenn es super Material ist) 120 €
  • Tücher: 60 €
  • Unterwäsche: ganz schwierig, BH 60 €, Slip 25–30 € (Ich liebe schöne Wäsche, kaufe sie aber gern nicht zu teuer)
  • Strümpfe/Strumpfhosen: Socken mit gutem Baumwollanteil pro Paar 6 €, Strumpfhosen (Wolle) 20 €, Nylons 10 € (ich bin Expertin in der schnellen Zerstörung)
  • Eventkleider: 300 €
  • Jeans/Hosen: 130 €
  • Cardigans: 160 €
  • Winterjacken: 350 €
  • Sommermäntel: 170 €
  • Handtaschen: 450 € (Ich kaufe die aber lieber im Sale oder im Outlet) (oder ich bekomme sie geschenkt;))
  • Blusen: 70 €
  • Blazer: 200 € (meist kaufe ich viel günstigere)
  • Sneaker: 150 €
  • Stiefel: 200 €
  • Sandalen: 70 €

Das alles sind, wie gesagt, meine (auch mal verschiebbaren) Obergrenzen und ich verhehle nicht, wie sehr ich mich freue, wenn ich günstiger shoppen kann.

Budget für Kleidung

Kein echtes Budget?

Ihr seht, ich kann euch keine exakten Beträge nennen, die ich veranschlage, wenn ich Kleidung kaufe. Es ist auch oft eine Laune- und Ermessensfrage. Aber: Wenn ich ein wirklich teures Teil reduziert kaufe, dann ist das schon ein besonderes Gefühl, welches aber auch bei anderen besonderen Teilen sehr präsent ist.

Denn ich freue mich immer über meine (neue) Kleidung. Und mein wichtigster Leitsatz ist:

Guter Geschmack und Stil sind keine Frage von Budget.

Habt ihr ein Budget oder Obergrenzen bei Kleidung? Helfen euch meine Angaben (besonders eben auch Ines?)

Budget für Kleidung

Alles Liebe,

Eure Nicole

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25 Kommentare

  1. Danke für den Einblick in deine Shopping Gewohnheiten. Meine Obergrenzen sind ähnlich wie Deine. Bei Oberteilen eskaliere ich schonmal, man kann sie fast „nebenbei“ mitnehmen, auch im Urlaub finde ich da oft Schönes und wähle so, dass das Stück auch zuhause getragen wird. Ich möchte mir künftig ein Beispiel an Dir und Ines nehmen, mehr mit Listen zu arbeiten, um gezielter zu kaufen und zu wissen, was wirklich benötigt wird. In Kindheit und Jugend sah es mit Klamottenkäufen sehr mau aus, daher ist es wohl heute fast ein Akt der Fürsorge fürs innere Kind 😊 Leider habe ich keinen richtigen Plan und Geschmack für Taschen, da scheue ich mich, viel Geld auszugeben, weil es sowieso nie die richtige ist. Unpraktisch, oder zu klein oder zu günstig oder passt zu nix ….

    1. Wenn ich könnte, dann würde ich gerne Taschen designen. Mein Tipp ist: Du musst die Tasche fühlen. Wirklich. Wenn du Zeit hast, dann schau dir immer mal wieder welche an und überlege, was du magst oder nicht magst. Du wirst ein Gefühl dafür bekommen. Wenn du sie liebst, nimmst du sie. Wenn nicht, dann nicht. So formulierst du aber für dich, was dir gefällt.
      Und es ist ja nicht so, dass ich keine Fehlkäufe bei Taschen hatte.
      Meine am besten durchdachte Tasche, die ich je hatte, war großartig. Aber auch groß. Ich habe sie ans Tochterkind verschenkt. Da stimmte alles, leider hat es die Firma nicht geschafft. Und es war nicht die mit B.
      Ich habe Taschen schon wegen Kleinigkeiten hängengelassen. Aber auch welche gekauft, wo mich die Optik geflasht hat.
      Bei mir war es auch so. Und die Listen müssen einen ja nicht von Liebeskäufen abhalten, sondern unterstützen nur die Budgetplanung für das Benötigte.
      Und ich finde es auch null schlimm, dass du dein inneres Kind fütterst und Mode magst.

      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Ein echts Budget für Kleidung oder Kosmetik habe ich nicht. Außer natürlich den Füllstand von Konto bzw. Geldbeutel. Ich würde mich für beides niemals „verschulden“.
    Es hat mir immer Spaß gemacht Kleidung zu kaufen und mit meinem Fundus immer neu zu kombinieren. Ich komme aus einem sehr mode- und bei qualitäts-bewussten Haushalt. Meine Mutter war Schneidermeisterin. Für Handwerk (skunst) haben meine Eltern was über. Vermutlich haben auch beiden den Anspruch, dass die Qualität denen von Pyramiden gleichen muss. Häuser, Möbel, Geschirr, Elektrogeräte, Autos.
    Also war immer klar, Qualität hat ihren Preis und da kann man auch drauf sparen. Das sitzt bei mir.
    Auch wenn heute die Qualität schlechter ist, als vor 50, 40 und auch noch 30 Jahren. In keinem Sektor gibt es mehr gute, mittelpreisige Qualität. Wir haben uns selbst zu verdanken, denn alles haben müssen und dem Geiz zu frönen kostet einfach nur Arbeitsplätze und für zu einer deutlich sichtbaren Abwärtsspirale an Lebensqualität für die Menschen hier.

    Aber natürlich habe ich auch eine gewisse Vorstellung, was eine Hose, ein Hemd, ein Pulli, eine Winterjacke kosten darf. Und mir geht es wie Dir, ich kann Qualität erkennen, aber die hat trotzdem einen gewissen Höchstwert. Da gehe ich dann auch nicht drüber. Eine Ledertasche ohne besondere Verarbeitungskniffe aber von guter Qualität kann durchaus 1000 € kosten. Aber eben keine 10 000€.

    BG und ein schönes WE Sunny

    1. Ja, ich sehe das wie du. Ich würde mir, gerade bei Kleidung ein mittelpreisigeres Segment wünschen. Und verschulden würde ich mich auch nie für diese Dinge.
      Bei den Taschen bin ich fast bei dir.
      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Schöne Erweiterung des Spektrums der Modemathematik. Vermutlich ist das die gleiche Regel, warum Hippiekinder Bausparmenschen werden wollen …

    Wie alt warst Du beim ersten selbst ausgebbaren Budget für Kleidung? Ich war etwa 15 und es gab 200 Euro für Oberteile und Unterteile (Jacken und Schuhe gab es obe drauf). Wobei ich auch da noch gerne mit meiner Mutter zusammen shoppen gegangen bin, aber eben das Budget genau kannte und wir gemeinsam geschaut haben, wie wir das verteilen. Letzteres gab es zum ersten Mal mit 10 Jahren als der erste Textilschwede nach Hamburg kam und wir den geplündert und zusammen das Budget verteilt haben.

    Viel und günstig habe ich noch nie gekauft. Ebenso war ich noch nie eine Schnäppchenjägerin. Klar freue ich mich über Reduktionen, aber der Rotstift beschleunigt meinen Puls nicht. Eher hinterfrage ich skeptisch, warum das Teil reduziert ist.

    Bei Ausgaben unter den eigenen Möglichkeiten zu bleiben, halte ich generell für klug.

    Bei Marken kaufe ich am liebsten genau die, bei denen es eben NICHT draufsteht :). Ich trenne sogar äußere Label ab, wenn das geht.

    Für mich macht es beim Preis übrigens keinen Unterschied, ob ich das Teil selbst kaufe oder mein Mann mir es schenkt. Wenn ich etwas überteuert finde, möchte ich es gar nicht haben.

    Wann für mich die Modemathematik aufgeht, habe ich hier verbloggt https://www.meyrose.de/2021/02/20/wann-geht-die-modemathematik-auf/ , wobei man seit 2021 etwa 20 % aufschlagen kann auf die Preise. Grundsätzlich liegt das in ähnlichen Grenzen wie bei Dir. Einzelne Bereiche dürfen bei mir mehr kosten, Taschen deutlich weniger (ich weiß, dass Du diesen Betrag nur in Ausnahmefällen ausgibst und nicht jedes Jahr). Für Sandalen gebe ich zum Beispiel inzwischen gerne 120 Euro aus, wenn sie gut sitzen und aus ordentlicher Produktion kommen. Aber dafür besitze ich dann auch nur zwei Paar. Du zuckst beim Preis länger, ich kaufe schneller, das finanzielle Ergebnis wird ähnlich sein. Zum Glück brauche ich keine Anlasskleider wie Du für Bälle & Co., denn die gehen auch ins Geld. Dafür kaufe ich dann lieber eine Jacke mehr.

    Danke für die Erfüllung meines Wunsches mit diesem so offen und persönlichem Beitrag!

    1. Ich war 13 und es hat mich immens erleichtert. Der Betrag war immer 250 DM.
      Ich glaube, dass wir beide tatsächlich in der Summe relativ ähnlich ticken.
      Marken sind bei mir genauso. Einige sind nur eine relativ feste Bank zum Finden. Aber zur Schaustellen ist nicht so meins, das weißt du ja.
      Es ist schön, dass ich dir mit dem Beitrag sowohl eine Freude bereiten, als auch dem Wunsch entsprechen konnte.
      Du darfst dir also gern wieder etwas wünschen ☺️
      Liebe Grüße
      Nicole

      1. Ach so: Wenn ich den Preis eines Geschenks nicht kenne (Überraschung und so) kann ich nichts machen. Aber wenn ich einen Wunsch äußere, dann wandele ich auch nicht über meine Obergrenze

      2. Es waren bei mir 200 DM und nicht Euro … ich rechne wohl endlich nicht mehr um :) … hat ja auch nur 22 Jahre gedauert …

        Musste Du Schuhe und Jacken von den 250 DM kaufen oder gab es die on top?

  4. Nein, ich habe kein Budget und hatte es auch nie. Ich weiß, was ich kaufen kann und ich habe meine Grenzen. Ich habe schon viele Geschenke außerhalb dieser Grenze erhalten – und sie waren alle sehr willkommen! ;)
    Ich kann wirklich nicht sagen, ob deine „Preisgrenzen-Tabelle“ gut oder schlecht ist, es ist alles eine sehr individuelle Angelegenheit und es liegt an jedem, zu wissen, was er hat, was er will und was er kaufen kann. <3
    Liebe Grüße,
    Claudia

    1. Es geht bei meinen Obergrenzen ja auch nicht um Bewertung, ich habe dabei auf eine von Ines innerhalb ihres Wunsches gestellte Frage beantwortet.
      Und im Ganzen ist es so: Ich weiß auch immer, was geht und was nicht… und das finde ich wichtig. So wie du.
      Liebe Grüße
      Nicole

  5. Liebe Nicole, ich kaufe ähnlich wie Du, viel viel überlegter als früher. Ich bin einfach viel wählerischer geworden und mache wenig Kompromisse beim Material und der Paßform. Da fällt schon so mancher potentieller Einkauf durch.
    Ich habe auch kein festes Budget, da geht es mir auch ähnlich. Mein höchstes Budget habe ich bei Handtaschen, da bin ich ziemlich schmerzfrei.
    Tatsächlich warte ich bei meinem Lieblingsshop oft auf den Sale, denn ich weiß, es wird immer reduziert und ich ärgere mich dann manchmal schon, wenn ich regulär gekauft habe.
    Liebe Grüße Tina

    1. Ich glaube auch, dass wir uns ähnlich sind. Ich bin bei Sale ähnlich wie Sabine. Wenn ich etwas unbedingt möchte und es passt in meine Vorstellungen, dann nehme ich es mit. Bei manchen Sachen warte ich auf den Sale und wenn es da ist, dann sollte es so sein.
      Ich ärgere mich nur dann, wenn es wirklich zeitnah reduziert wird. Habe das gestern in einem Geschäft erlebt: Die Sachen hingen (alter Preis) irgendwie so komisch da, dass ich dachte, die bereiten das vor. Zwei Sachen, die mir gefielen, habe ich deshalb nicht gekauft.
      Und siehe da, heute Morgen flatterte die Mail ins Postfach, sie hätten jetzt Sale. Da hätte ich mich geärgert 😂
      Liebe Grüße
      Nicole

      1. Oh ja. Ich ärgere mich dann auch, denn mal ehrlich, diese Teile sind immer noch die gleichen.
        Ich bin schon gespannt was es ist. ☺️
        Aber tatsächlich geniesse ich das bewusste Auswählen von Kleidung wirklich sehr. Ich glaube Du auch, ☺️
        Ich wünsche Dir einen schönen Abend, ganz liebe Grüße Tina

  6. Finde dein Budget, oder eher was du selbst für Kleidung ausgeben magst, absolut realitätsnahe. Wie du auch schreibst, kann man ein Schnäppchen machen wird es günstiger und die Freude ist groß.
    Ich gebe nicht so viel für Kleidung aus. Da speziell bei Winterjacken nicht. Aber das liegt vielleicht daran das ich bei solchen Anschaffungen tatsächlich auf den Sale warte. Blusen dürfen was kosten, denn ich finde im Sale meistens keine schönen mehr.
    Tolles Thema, denn ich hätte auf die Schnelle auch nicht gewußt wie viel ich für Kleidung ausgebe.

    Liebe Grüße

    1. Ja, es geht mir ähnlich wie dir. Bei dieser einen Winterjacke ist es mir so ergangen, dass auf den Sale zu warten nie etwas gebracht hat. Aber der Black Friday. Ich bin sehr unterschiedlich unterwegs, die genannten Summen sind meine Obergrenzen, die ich lieber nach unten als nach oben überschreite.
      Ich freue mich, dass dir das Thema gefällt.

      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Das ist doch sehr aufschlussreich, liebe Nicole und liest sich so, dass Du alles gut im Blick hast. Und Du hast Deinen guten Stil gefunden und bleibst ihm treu.
    Meine Obergrenzen liegen ähnlich, wobei ich bei Taschen nicht so hoch liege.
    Marken trage ich nur, wenn mir das Stück wirklich gefällt, nicht wegen der Marke.
    Aber ich kaufe manchmal unüberlegt und merke dann, dass ich eine ganz ähnliche Bluse schon habe, z.B.
    Das beweist mir dann aber, dass sich mein Geschmack nicht allzu sehr gewandelt hat. Denn tatsächlich wandelt er sich doch immer mal wieder mit dem Älterwerden und der Figur…
    Schnäppchen sind mir nicht mehr so wichtig. Da gebe ich wenig Zeit darauf, welche zu finden.
    Meine Kleidung muss wieder in gewisser Weise „kindersicher“ sein, denn mit den Enkeln kam ja auch die Zeit der Spielplätze wieder. Also, ladylike ist bei mir selten! :-)
    Liebe Grüße,
    Sieglinde

    1. Wenn ich heute Fotos aus meiner Jugend sehe, was wegen Einlagerung nicht so oft vorkommt, dann sehe ich, dass mein Stil ziemlich konstant ist.
      Und wenn du dein unüberlegtes Kaufen Lustkaufen nennst, dann passt das. Denn wie du sagst: Etwas Ähnliches zu kaufen, bedeutet auch Geschmackstreue. Ich kenne das sehr gut;).
      Wenn es ‚die‘ Tasche ist, dann mache ich das. Wobei ich mir gerade selber widerspreche und meistens wirklich reduzierte aus dieser Obergrenze kaufe. Bis auf einmal und die war es dann, die mich am meisten enttäuscht hat.
      Ich freue mich über Schnäppchen, schaue dort auch immer. Sie haben aber nicht mehr oberste Priorität.
      Meine Kleidung muss bequem sein, schick nehme ich mit. Was immer das für den einzelnen bedeutet und deine Priorisierung ist klar wie du.
      Sommerliche Grüße
      Nicole

  8. Anscheinend ist es tatsächlich so, dass die jüngere Generation etwas lockerer damit umgeht, wenn es um „Billigklamotten aus der Grabbelkiste“ geht. Ansonsten würden sich solche Geschäfte ja nicht halten. Ich habe früher auch billiger eingekauft als heute. Fehlkäufe habe ich nur, wenn mich einmal der Hafer sticht und ich unüberlegt einkaufe. Kommt zum Glück nicht mehr so oft vor. Ein festes monatliches Budget habe ich nicht. Wenn mir ein Teil besonders gut gefällt kaufe ich es und manches spare ich mir bis zum Sale auf. Wenn es dann nicht mehr in meiner Größe da ist habe ich eben Pech gehabt.

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Ich habe deine Haltung in diesen Dingen. Ich kaufe auch manches gern günstig und freue mich über Schnäppchen. Aber nur, wenn ich weiß, dass ich die sachen länger als eine Saison trage. Und die Fehlkaufrichtung ist mir mittlerweile wohlvertraut.
      Liebe Grüße
      Nicole

  9. Das ist echt spannend, wo bei anderen so die gefühlten Obergrenzen liegen – bei den Handtaschen hab ich aber schon große Augen bekommen 😉
    Ich habe auch kein festgelegtes Budget. Wenn mir etwas gefällt und es ist mir den Preis wert, dann kaufe ich es. Hängt aber sehr davon ab, wie wertig ich das Kleidungsstück empfinde. Mit Marken kann ich hingegen nichts anfangen und ich weigere mich, nur für einen Namen zu zahlen – aufgedruckt darf der eh nicht sein und Labels trenne ich raus. Das wäre also auch rausgeschmissenes Geld bei mir.
    Liebe Grüße!

    1. Ich sprenge die Handtaschengrenze fast nie (siehe meine Antwort bei Sieglinde). Ich habe Marken, wo ich zielsicher fast immer etwas finde, aber sie bedeuten mir nicht deshalb etwas, sondern wegen des Findens. Aufgedruckt mag ich auch nicht gern. Wenn es dezent ist, dann geht es.
      Wir sind da ja sehr ähnlich unterwegs.

      Liebe Grüße
      Nicole

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