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Ist eine Brille attraktiv?

Seit meiner Schuluntersuchung ist klar, dass ich, wie bei der Verteilung der Haarpracht auch bei den Augen wohl abgelenkt war. Ich brauche eine Brille.

Damals war das für mich eine schlimme Hiobsbotschaft, denn wer weiß, wie Brillen damals aussahen, der weiß, warum ich sie hinter dem Wohnzimmerschrank entsorgt habe.

Gut. Das war die Geschichte in Schwarz-Weiß. Kommen wir zum farbigen Teil.

Ich brauche eine Brille

Ist eine Brille attraktiv- warum kommen Brillen so selten in  der Öffentlichkeit vor?

Jahrelang habe ich mich dann selbst ganz gut ausgetrickst und das Thema Brille und diese selbst immer mal wieder an mich herangelassen. Und sie dann wieder weggelassen. Wenn du jedoch anfängst, Menschen zu grüßen, die du gar nicht kennst, ist Handeln gefordert. Zumal da auch noch ein damals rosafarbenes Papier, auch bekannt als Führerschein, auf mich wartete. Es gab also kein Leugnen mehr: Ich brauchte eine Sehhilfe.

Also ein neuer Versuch. Plötzlich sah ich vieles klarer. Im doppelten Sinne. Natürlich war es damals schon so, dass ich nicht unbedingt laut Hurra geschrien habe. Heute frage ich mich, warum eigentlich?

Viele Versuche mit Kontaktlinsen- treu ist die Brille

Also wurden Kontaktlinsen ausprobiert, aber mit denen bilde ich nicht so die rechte Symbiose. Wir kommen nicht gut miteinander aus. Es war nur praktisch, wenn ich eine Sonnenbrille aufsetzen wollte, denn das nervt im Brillenalltag schon manchmal, wenn du dauernd wechseln musst.

Somit bin ich jetzt seit einigen Jahren eifrige Brillenträgerin, und, um es mit den Worten eines ehemaligen Berliner Bürgermeisters zu sagen, finde das gut so. Mit der Maske momentan zwar nur so semi, aber ich kann alles sehen.

Warum dann ein Artikel über diese Sehhilfen?

Brille zu tragen ist nicht schlimm, aber leider sieht man sie öffentlich viel zu selten

Kommen wir zu des Pudels Kern: Ist euch einmal aufgefallen, wie wenig Brillen im Alltag von Modezeitschriften, Blogs, Magazinen vorkommen? Und ich frage mich dann immer mal wieder, warum eigentlich?

Mir fiel es gerade wieder einmal auf, als ich beim Friseur war. Ab und an überkommt es mich und ich überlege, ob ich meine Haare abschneiden soll. Also so ein echter Kurzhaarschnitt.

Dann schaue ich mir immer gerne mal Modellbilder an. Niemand, wirklich niemand trägt darauf eine Brille. Dann ist es immer schwer, sich vorzustellen, wie so ein Schnitt an einer Brillenträgerin aussieht. Und ich brauche das für meine Vorstellungskraft.

Selten begegnet mir jemand mit Brille

Also im normalen Alltag natürlich schon. Aber wie oben gesagt, in den Medien, sozialen Medien, Onlineshops selten bis nie.

Mich ärgert das ein bisschen. Denn immer wieder siehst du sporadisch Werbung für eben jene Sehhilfen, aber in Abbildung von Mode oder Beauty wirklich kaum. Davon abgesehen, dass viele Menschen ja auch Augengläser benötigen, sehen sehr viele Menschen richtig klasse mit Brille aus. Ich finde sogar, dass sie manchen Gesichtern richtig etwas geben.

Ich finde das sehr schade und unnötig, denn Brillen sind doch durchaus attraktiv. Oder?

Brille- nicht nur Sehhilfe sondern auch modisches Accessoire

Ich setze sie nicht ab, nur manchmal zum Lesen

Ich befinde mich jetzt in diesem reiferen Alter, wo die Arme leicht einmal zu kurz werden können oder weiße Schrift auf farbigem Untergrund eine kleine, aber feine Herausforderung für meine Augen darstellt. Somit bin ich dem Club der Gleitsichtbrillen beigetreten.

Viele erzählen ja, dass sie Schwierigkeiten damit haben, sich an diese Gleitsichtgläser zu gewöhnen, ich nicht. Von Anfang an hatte ich die nicht. Im Gegenteil, bis auf bei bestimmten Lichtverhältnissen bin ich nicht ohne mein Spekuliereisen anzutreffen. Ich setze es auch nicht für Fotos ab. Denn meine Sehhilfe gehört zu mir. So ein bisschen wie Baby zu Patrick Swayze, ihr erinnert euch?

Mehr Normalität- zeigt das auch

Brille- nicht mehr wegzudenken

Es ist ja ein bisschen wie mit allem im Leben: Auch Sehschwächen gehören dazu und eigentlich können wir ziemlich froh sein, dass wir gute Augenärzte und Optiker haben, die uns auch zu jedem von uns passende Gestelle und Gläser anbieten können. Warum zeigen wir sie dann nicht?

Mein Wunsch: Zeigt die Nasenfahrräder

Also, ich wünsche mir, dass die Sehhilfen etwas gesellschaftsfähiger werden, auch und gerade in Shops, sozialen Medien. Nicht nur als hypermodisches Accessoire, sondern als Hilfe, die sie sind. Auch als Inspiration.

Mich würde interessieren: Wie seht ihr das? Findet ihr Augengläser auch unterrepräsentiert? Tragt ihr eine Brille? Oder Kontaktlinsen?

Give your life a glow,

Eure Nicole

20 Comments

  • Ilka

    Ach, ich hatte Brille, da konnte ich gerade mal laufen. Irgendwann ging es ohne, aber ab der 4. Klasse dann doch wieder mit. Ich habe es gehasst und die Brille sogar mit dem Fahrrad überfahren. Muss man erst mal schaffen.
    Irgendwann hatte ich mich damit abgefunden (für Kontaktlinsen bin ich nicht geeignet). Eine Offenbahrung war vor langer Zeit dann mein jetziger One-and-Only-Lieblingsoptiker. Der guckt, dass die Brille zum Gesicht passt, misst ordentlich und freundlich und freut sich wie Bolle, wen er mein linkes Auge auch zum Arbeiten bringt und repariert auch alles, was geht und gibt Tipps zur Arbeitsbrille (Zuschüsse und so).
    Inzwischen setze ich zum Lesen und Computern die Brille ab, mit Gleitsicht warten wir aber noch ein bissel aus finanziellen Gründen, meint er. Und ih finde mich ohne Brille “nicht fertig angezogen” und ungeschützt.
    Mir geht es wie euch, ich sehe kaum Brillen in Zeitschriften. Dabei sollten Fotografen das auch hinbekommen. Oder können die das alle nicht?
    LG Ilka

    • Nicole

      Liebe Ilka,
      so ein Optiker ist wirklich Gold wert. Ich hatte in meiner alten Stadt auch so einen- er war mein Augenheld. Mal sehen, dass ich das hier auch finde..
      Mir geht es wie dir: Mittlerweile ist die Brille wie ein Körperteil, sie gehört dazu. Und wer weiß, vielleicht sehen wir demnächst mehr Leute mit Brillen.
      Ich denke ja immer, man könnte die Gläser zum Fotografieren ja auch rausnehmen, es geht ja ‘nur’ um den Eindruck.
      Hab einen schönen Sonntag.
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Sabine Gimm

    Ohne Brille bin ich blind wie ein Maulwurf. Früher waren die Gläser allerdings so dick, dass ich die Brille oft verflucht habe. Ich bin froh, dass die Möglichkeiten heute viel besser sind. So drückt sie auch nicht mehr so doll auf der Nase.

    Kontaktlinsen habe ich einige Jahre getragen. Kann sie aber (leider) nicht mehr vertragen. Für mich war es eine Erleichterung. Aber ich mag auch meine Brille.

    In Zeitschriften sind Brillenträger als Models eher selten. Ich kenne das Problem. Das Licht spiegelt sich oft ungünstig in den Gläsern, sodass die Augen nicht richtig zur Geltung kommen. Bei Weitsichtigen wirkt alles größer, bei Kurzsichtigen wird die Augenpartie verkleinert.

    Mir ist das mittlerweile wurscht. Für mich gibt es keine Alternative.

    Liebe Grüße Sabine

    • Nicole

      Liebe Sabine,
      ja, so erging es mir auch mit Kontaktlinsen. Und ich finde die Entwicklung auch gut und rasant. Wenn jetzt noch die Preise für gute Gleitsichtgläser sinken würden, hätte ich auch wieder mehr als nur eine Brille.
      Starte gut ins Wochenende.
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Nicole Kirchdorfer

    Na, Du hübsche Brillenschlange:-)
    Also ich liebe Brillen und besitze einige. Nichts desto trotz trage ich meist Linsen, weil ich Brille nicht den ganzen Tag aufhaben kann ohne Kopfschmerzen…und beim Sport, wenn meine Nase schwitzt, nervt sie auch.
    Meinen Mann z.B. mag ich auch viel lieber mit Brille, denn es gibt einfach Menschen, denen Brille extrem gut steht. An mir mag ich Brille (meist sehr prägnant) und bei Dir sieht sie auf alle Fälle super aus.
    Und was andere tragen oder für trendy halten ist mir generell eh wurscht.
    In diesem Sinne: nice to see you.

    • Nicole

      Hallöchen,
      Das ist mal ein Kompliment. Danke!🥰
      Ja, es ist in der Tat immer wieder spannend, das Verhältnis von Brillen zum Träger zu sehen. Und auch, wer wie zurecht kommt. Ich beginne mit Kontaktlinsen immer zu Schielen und jetzt durch die Jugendsichtigkeit ist’s eh kein Thema mehr.
      Ich gebe zurück: always nice to see and read you.
      Liebe Grüße

  • Christine

    Liebe Nicole,

    also ich gehöre zu der Sorte, die eigentlich keine Brille benötigt. Aber ich habe eine ganz leichte Stärke zum Lesen und wollte vor ein paar Jahren unbedingt eine Brille haben. Mein Modell sieht fast genauso aus, wie das auf deinen Bildern. Ich finde Brillen toll und zu dir passt sie super!

    Liebe Grüße
    Christine

    • Nicole

      Liebe Christine,
      Danke für das liebe Kompliment. Mittlerweile lebe und liebe ich meine Brille auch.
      Aber es gab eine Zeit, da wäre ich gerne ohne gewesen.
      Und du kannst es flexibel halten- das ist auch toll.
      Hab einen schönen Tag.
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Ines

    Mir geht es wie Dir: Seit der Schuluntersuchung trage ich mit kurzer Pause eine Brille. Früher hasste ich sie, dann fand ich sie schick. Optisch mag ich Brillen und auch bei mir. Aber die Haptik nervt. Linsen gehen nicht. Also muss ich dadurch. Ich brauche sie zum Autofahren und Lesen. Bei mir gibt es immer wieder Bilder mit Brille im Blog, am Samstag ist meine neue Gleitsichtbrille erstmals zu sehen.

    • Nicole

      Dann bin ich aber sehr gespannt, liebe Ines. Es stimmt, die Haptik kann schwierig sein. Mich nervt sie aufgrund der Maske. Da muss ich, gerade in der kalten Jahreszeit, noch einen Dreh reinbekommen.
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Wonderful Fifty

    Liebe Nicole, ich gehörte auch in der Schule bereits zu den „blinden Hühnern“ und musste ab zwölf Jahren eine Brille tragen. Aufgrund der stark unterschiedlichen Sehschwäche auf den beiden Augen verordnete mir der Augenarzt schließlich Kontaktlinsen – diese habe ich dann auch zwanzig Jahre ohne Problem getragen. Trotzdem war ich mit dieser Lösung schlussendlich nicht total zufrieden und habe mir vor fünfzehn Jahren beide Augen lasern lassen und das war für mich eine unglaubliche Steigerung der Lebensqualität, die ich nicht mehr missen möchte. Zurzeit bin ich mit meiner Sehkraft total zufrieden, da sich auch bisher keine Anzeichen der Altersweitsichtigkeit zeigen. Bei Treffen mit gleichaltrigen Freunden muss ich ihnen dann immer die Speisekarte oder was auch immer vorlesen, weil ihre Hände ohne Brille nicht mehr lang genug sind ;-). Daher habe ich wahrscheinlich bisher auch weniger darauf geachtet, ob in den Magazinen die Menschen mit oder ohne Brille abgebildet sind. Übrigens habe ich auch eine Freundin, die immer eine schon eine Brille haben wollte und jetzt total glücklich ist, dass sie eine braucht.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe

    • Nicole

      Liebe Gesa,
      Wie toll, dass das bei dir mit den Lasern so gut geklappt hat. Ich gebe zu: Ich habe mich nie getraut und auch immer gedacht, dass es sich mit der Alterssichtigkeit eh erledigt. Umso schöner, dass du jetzt die Vorlesende bist.
      Behalte den Durchblick und alles Liebe,
      Nicole

  • miras_world_com

    Ich gebe dir recht, heute wird eine Brille als ein Accessoires angesehen. Vielleicht ist das nicht schlecht, denn sie kann durschaus attraktiver machen und somit vielen Mut zusprechen. Ich kann auch nachvolziehen, wie schlimm es früher war eine Brille zu tragen. Auch ich bekam mit 8 Jahren die Hiobsbottschafft… ach wie habe ich mich geschämt und wie grausaum war die Brille! Ich hatte aber Glück und konnte nach 2 Jahren die Brille wieder absetzen. Heute wäre das kein Problem, bei der hübschen Auswahl die man hat. Liebe Grüße und ich finde dich mit Brille toll!!!!

    • Nicole

      Liebe Mira,
      Ich danke dir sehr für dein liebes Kompliment.
      Ja, früher war das echt schlimm. Heute ist es doch eigentlich gut. Deshalb sollte sie auch etwas mehr Beachtung finden…
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Elke

    Liebe Nicole,

    ich kenne Menschen die tragen eine Brille nur mit Fenstergläsern, weil sich sich schöner damit finden.
    Das die andere Seite.

    Bei mir gab es kein vertuschen oder verstecken. Meine erste Brille bekam ich, als ich 3 Jahre war. Ich sags Dir. Dicke schwere Backsteingläser und unatraktive Gestelle für Kinder mit 3 Jahren. Damals 1970. Von +10 ging es nach und nach runter und ab meinem 14 Lebensjahr hieß es dann. Tschüß Brille…. Juhu…

    Irgendwann, da war ich so um die 26 Jahre, merkte ich in Geschäften, das mich das Licht so dermaßen blendet, das ic verschwommen gesehen habe. Mit einer Freundin in München, ich sollte die Straßenschilder lesen. Oh sorry, zu spät gelesen, wir sind daran vorbei. Dämmerte es immer noch nicht in meinem Kopf.

    Mein Mann meinte dann irgendwann mal, als ich ihm das mit dem Licht und den Straßenschildern so erzählte. ” laß doch mal wieder deine Augen kontrollieren ” . Ne, meinte ich. Das liegt am niedrigen Blutdruck. hmmm, wenn Du meinst meinte er nur.

    Nach ein paar Wochen holte ich mir doch einen Termin und oha, ich war schon bei -1,0 und -1,25 Dioptrin. Nicht viel, aber wenn ich einen Unfall gehabt hätte, hätte ich eine Teilschuld bekommen.

    Also schnell ab zum Optiker, den ich schon als Kind hatte und die Frau meines Stiefvaters arbeitet dort. Da haben wir gemeinsam ein schönes Model ausgesucht. Am Wochenende zum Geburtstag meines Stiefvaters stellte sie mir das Gestell dann zuhause ein.

    Ich sage Dir Nicole, auf dem Heimweg nach der Geburtstagsfeier, kam echt die Erleuchtung oder die Klarheit *lach*. Ich konnte schon viel eher die Schilder sehen und die Autokennzeichen vom vorausfahrenden auch.

    Seitdem eben wieder die Brille, der Dioptrinwert rutschte nach und nach nach oben und so langsam wieder nach unten, aber auch in Richtung einer Lesebrille. Was mich echt nervt.

    Kontaktlinsen trage ich nur beim Badminton. Ansonsten sind meine Augen zu trocken dafür.

    Danke für diesen tollen Artikel

    Liebe Grüße
    elke von elkevoss.de

    • Nicole

      Liebe Elke,
      das klingt ja fast nach einer gleichen Geschichte, wenn deine auch lang war ;). Ja, es ist schon irgendwie komisch, dass alle da so Vorbehalte hatten. Wobei mein Optiker mir neulich erzählt hat, dass Brillen zunehmen werden wegen der Smartphonenutzung. Ob es stimmt? Keine Ahnung.
      Ich bin jedenfalls nicht mehr unglücklich mit meinem Nasenfahrrad.
      Und ich freue mich, dass dir der Artikel gefallen hat.
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Fran

    Mir ging es ungefähr so wie dir. Die Untersuchung zur Einschulung ergab: Brille nötig. Aber nicht nur das. Ich durfte in so ziemlich allen Schulferien während der Grundschulzeit mit einem abgeklebten Auge herumlaufen und täglich in die Sehschule traben, weil mein linkes Auge noch gerade mal eine Sehkraft von 30 Prozent hatte. Ich habe es so sehr gehasst. Allerdings ging die Sache mit der Brille hinter dem Wohnzimmerschrank nicht. Ich brauchte das Ding.

    Angefreundet habe ich mich mit der Brille erst im Erwachsenenalter. Könnte auch daran liegen, dass es Dinge wie ordentliche Sportbrillen damals einfach nicht gab und Kontaktlinsen damals ein höchst schwieriges Unterfangen waren. Inzwischen gehört meine Brille zu mir wie mein rechter Arm. Kontaklinsen trage ich höchstens im Sommer, wegen der Sache mit der Sonnenbrille. Allerdings komme ich mit den Gleitsicht-Kontaktlinsen nicht wirklich gut klar, mit einer Gleitsicht-Brille dagegen hervorragend.

    Ob Brillen unterrepräsentiert sind – darauf habe ich ehrlich gesagt noch nie geachtet. Vermutlich sind sie es. Nicht nur in Zeitschriften, sondern auch bei Bloggern. Da kommt die Brille bei Vielen auch nur vor, wenn es gerade mal eine entsprechende Kooperation gibt. Aber ehrlich gesagt: Who cares? Ich mag und ich brauche meine Brille. Also ist sie immer dabei.

    iebe Grüße
    Fran

    • Nicole

      Hallo Fran,
      Die Sehschule ist mir erspart geblieben und ich verstehe, dass du es gehasst hast. Bei mir kam die Akzeptanz auch sehr spät, im Nachhinein sehr unverständlich.
      Ich mag dich übrigens mit Brille ;). Und du hast Recht: wenn sie erst einmal dazugehört, ist sie nicht mehr wegzudenken. Früher waren die Brillen aber auch so etwas wie ein Klotz am Bein.
      Mehr Repräsentanz bei Brillen würde mir gefallen. Egal wie sehr ich meine sowieso schon mag.
      Liebe Grüße
      Nicole

  • Sigrid Klede

    Guten Morgen Nicole,
    diesen Beitrag könnte man fast eins zu eins auf mich übertragen. Ich trage seit meinem 12. Lebensjahr Brille, aber wenn ich ganz ehrlich bin, zu Fotos setze ich die meistens ab! Ich finde mich hübscher ohne. Bei mir findet man auch eher selten Bilder mir Sonnenbrille, nur wenn ich die Augen gar nicht offen halten kann.
    Der große Unterschied zu Dir ist, ich nehme die Brille in geschlossenen Räumen, also zuhause, im Restaurant etc. die Brille ab, weil ich auf kurze Distanz noch gut sehen kann. Und zum lesen auch, obwohl ich seit ein paar Jahren auch im Club der Gleitsichtbrillenträger bin. Kontaktlinsen trage ich auch, aber das sind immer so Phasen, meist dann eher abends zum Ausgehen. Aber dann muss eine Lesebrille mit, weil ich mit Gleitsichtkontaktlinsen nicht zurechtkomme. Am liebsten wäre mir eine Laserkorrektur, aber da bin ich ein Hasenfuß.
    Fun Fact: Du hast am Anfang von einem rosafarbenen Papier gesprochen, bei mir war es tatsächlich noch der grau-grüne Lappen, den ich bis heute noch habe. Meine Tochter hat erst vor ein paar Wochen gefragt, ob der überhaupt noch gültig ist. Keine Ahnung.
    Und jetzt wo Du es schreibst. Modelbilder mit Brille gibt es tatsächlich wenige, aber ich habe den Eindruck, dass es langsam mehr wird, zumindest auf Social Media. Die Welt wird bunter!
    In diesem Sinne, einen schönen Mittwoch und liebe Grüße
    Sigrid

    • Nicole

      Liebe Sigrid,
      dabei, das hatte ich dir ja schon mal geschrieben, mag ich dich so gern mit deiner Brille!
      Ich finde mich mittlerweile komisch ohne und es macht mich unsicher, wenn ich sie nicht aufhabe. Ich könnte ja was verpassen, haha.
      Meinen rosa Lappen habe ich ausgetauscht, weil der wohl auch die Gültigkeit verliert? Aber blöde an dem neuen ist, dass man ihn alle 15 Jahre erneuern muss…
      Machen wir die Welt bunter!
      Alles Liebe,
      Nicole

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