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Keine Angst, Zukunft gab’s schon immer

Werbung – Rezensionsexemplar

Ein Buch über die Zukunft, das mit ordinärem Tee beginnt? Kein fancy Matcha? Und dann auch noch mit zwei(!!) Stück Kandis UUUUUND Sahne? Hui, was weiß die Autorin über Zukunft? Alles, sage ich euch.

Denn das, was hier ein bisschen lustig anfängt, ist ein sehr gut gemachter Ratgeber und Leitfaden. Und zwar für mich nicht nur über die Zukunft, sondern eher über das Leben allgemein. Und das kann dann sehr wohl weiterführen.

Meine erste Buchvorstellung seit langer Zeit also ein Ratgeber, Sachbuch? Ja und warum, das erzähle ich euch gerne.

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Keine Angst vor der Zukunft? Oder doch?

Ich habe im Urlaub neun Bücher gelesen und danach auch noch ein paar. Und irgendwie hat es keines hier auf den Blog geschafft. Vielleicht, weil es alles Thriller waren. Vielleicht, weil ich keine Lust hatte. Vielleicht…

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Nun also ein Ratgeber. Der Ratgeber eines Coaches, obwohl ich zu selbigen eine differenzierte Meinung habe. Ich hege eine gewisse Skepsis Coaches gegenüber, bei ihr ist diese allerdings klein. Denn sie ist es schon lange und beileibe alles, aber kein Influencer-Coach, der sich das ‚mal eben‘ angeeignet hat.

Denn die Autorin kannte ich aus Magazinen und Publikationen und ich mochte sie, weil sie auf mich immer positiv wirkte. Da war es spannend zu erfahren:

Hat sie tatsächlich Lösungen für Menschen, die Furcht, oder schlimmer noch, Angst vor der Zukunft haben?

Und, die wichtigste Frage überhaupt: Ist das dann auch umsetzbar?

Denn eines ist ja so klar wie es der Tee von Sabine Asgodom, mit dem das Buch beginnt, durch die enthaltene Sahne nicht ist: Zukunft war noch nie vorhersehbar und doch gab es sie immer. Wie auch immer.

Ich habe dieses Buch gelesen, obwohl meine Angst vor der Zukunft überschaubar ist. Denn ich versuche, im Hier und Jetzt zu sein und mein bestes Leben zu leben. Mit allem, was da auch oft in mein Gedankenkarussell einsteigt.

Ich bezeichne mich als Grund-Optimistin, die dennoch nicht blauäugig durch diese Welt rennt. Was rein biologisch schon unmöglich ist, denn meine Augen sind ja braun.

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Warum lohnt es sich, an morgen zu glauben?

Der Untertitel des Buches ist also das Programm, das uns begleiten wird. Es beginnt mit eben dieser Tasse Tee. Wir sitzen mit Sabine Asgodom am Schreibtisch und sie erzählt uns davon, warum sie dieses Buch schreibt. Gleichzeitig lernen wir sie näher kennen.

Sie ist, sehr mutig, nach über 50 Jahren von München in das beschauliche Flensburg gezogen und sie liebt es, dort zu leben. Sie glaubt an Fügungen und kleine Wunder. Das wird immer wieder deutlich, wenn wir sie durch ihren Leitfaden begleiten.

Es wird schnell deutlich, dass auch sie, wie wir alle mehr oder weniger, nicht auf Seifenblasen durch ihr Leben geschwebt ist. Sondern manchmal auch barfuß über spitze Steine laufen musste.

Ihren Optimismus hat ihr das aber nicht genommen. Und das macht das Buch wirklich interessant. Denn es ist diese Kombination aus Mut, Lebenslust, Freude am Tun und auch dem Hinterfragen, was uns wirklich hilft, aufrecht in diese Zukunft zu schauen

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Was braucht es, dieser Angst zu begegnen in einer wilden Welt?

Was reimt sich auf Wut? Mut. In einer Welt, die uns gefühlt mit vielen Krisennachrichten, Krisenherden, dem Zuwenden zu Extremismus und Hass begegnet, brauchen wir eben genau das: Mut und Hoffnung.

Den Wunsch und die Intention, Dinge in die Hand zu nehmen, die wir selbst in der Hand haben. Dass uns das nicht auf der großen Bühne gelingt, heißt nicht, dass wir nicht alle dennoch ein paar Werkzeuge in der Hand haben, um etwas zu tun.

Sabine Asgodom erzählt uns, wie sie in früheren Jahren Aktionismus betrieb, wie sie heute immer wieder versucht, etwas zu bewegen. Im Größeren und Kleineren.

Denn wenn wir uns in uns zurückziehen, uns nicht mehr um uns und andere kümmern, uns nur darauf verlassen, dass andere schon machen oder bewegen, nur negative Nachrichten konsumieren, dann wird unser Blick so eng wie unser Herz und alles scheint hoffnungslos.

Es gab schon bessere Zeiten, aber eben auch schlimmere

Die Autorin macht immer wieder deutlich, dass wir durch ein Überangebot an Medien, durch Panikmache und einseitige Betrachtungsweisen vieles Schlimme noch schlimmer wahrnehmen und dadurch das Gute aus dem Blick verlieren. Die anderen machen alles falsch, die anderen sollen mal machen, es ist alles schrecklich.

Nein, das ist es nicht. Es ist zwar nicht alles schön, aber eben auch nicht alles schlecht.

Sabine Asgodom nimmt uns also an die Hand und zeigt uns, mit Übungen und Erzählungen auf, wie wir Dinge selbstständig verbessern können, wie wir mit Selbstfürsorge und dem Blick für das Schöne sehen können, dass eben längst nicht alles verloren ist.

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Sind die Übungen durchführbar?

Die Übungen im Buch sind so gestaltet, dass sie ohne großen Aufwand – und mit Spaß – durchgeführt werden können. Und einige sind wirklich erhellend. Überhaupt verbreitet das Buch diesen gesunden Optimismus, der keinesfalls suggeriert, dass wirklich nur Einhörner singend unseren Weg kreuzen, wir aber durchaus unseren Blick weiten dürfen.

Kann das Buch helfen, mit Zukunftsängsten anders umzugehen?

Beim Lesen des Buches habe ich häufig genickt und gedacht, dass es vielen Menschen sicher die Augen öffnen kann, was das Leben bereithält, was wir in unserem eigenen Kosmos tun können. Darum bin ich der Meinung, dass es eine sehr gute Unterstützung ist, um Glaubenssätze oder Pessimismus aufzubrechen.

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Was hat mir besonders gefallen?

Mir gefällt, dass Sabine Asgodom immer wieder durch persönliche Erlebnisse und Erfahrungen das Buch nicht zu einem nackten Ratgeber werden lässt. Ihre Lebensfreude finde ich ansteckend.

Welche Passage mir allerdings besonders gut gefiel, war ihre Ansicht über die Wechseljahre. Ich schreibe aus vielen Gründen hier darüber nicht viel bzw. gar nichts.

Aber die ‚bösen‘ Wechseljahre in Wechsel-Jahre umzubenennen, nämlich Jahre des Wechsels, in denen man sein Leben noch einmal neu sortieren und bewerten darf, das hat mir sehr gefallen. Das kann natürlich daran liegen, dass ich sie genauso betrachte und lebe.

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Für wen ist das Buch eine Empfehlung?

Ich habe es, auch als Optimistin, gerne gelesen, weil das Buch ja nicht nur als Hilfestellung oder Veränderung gesehen werden muss, sondern auch als Unterstützung oder Bestätigung, wenn das Grundgerüst schon da ist.

Darum finde ich es tatsächlich empfehlenswert für:

  • Alle, die tatsächlich einen Weg aus der Negativspirale suchen und einen kleinen Push benötigen
  • Alle, die sich fragen, wo finde ich denn Zuversicht in diesen Zeiten
  • Alle, die optimistisch und lebensfroh sind und dennoch noch mehr über das Thema wissen möchten

Natürlich ersetzt ein Ratgeber keine ärztliche oder therapeutische Unterstützung, wenn diese benötigt wird.

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Keine Angst, Zukunft gab’s schon immer – und wir sind dabei

Ich war beeindruckt von Sabine Asgodoms Lebensgeschichte und wie sie sich immer wieder gefunden und erfunden hat. Sie besitzt diese sanfte Lebensweisheit, von der man gerne ein Stückchen mitnimmt. Auf mich wirken alle Tipps und alles, was sie schreibt sehr geerdet, darum gefällt mir das Buch auch sehr. Und ich habe so gedacht, dass ein persönliches Gespräch unter dem Bäumchen ihres neuen Stammcafés bestimmt inspirierend ist.

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Mögt ihr solche Bücher? Findet ihr auch, dass sich Optimismus immer lohnt?

Alles Liebe,

eure Nicole

Werbung: Der Link zum Buch ist ein reiner Hinweis. Ich verdiene nichts daran und wurde nicht für diesen Beitrag bezahlt. Herzlichen Dank an den GU-Verlag und N. Gottschalk , dass sie mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben und für die freundliche und zuverlässige Zusammenarbeit.

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12 Kommentare

  1. Liebe Nicole!
    Danke für die Beschreibung!
    Das Buch könnte gerne auf meine Wunschliste, da stehen allerdings auch schon andere ;-)
    Ich bin vom Grundsatz her optimistisch, obwohl die schwierige gesellschaftliche, klimatische und politische Lage mich manchmal zweifeln lässt, wie sich das wohl noch alles entwickeln wird. Mein kleiner Enkel wird am Ende des Jahrhunderts 75 sein und ich wünsche ihm so sehr ein gutes Leben!
    In sofern ist es vielleicht hilfreich, mal wieder ein bisschen nachzujustieren in Sachen Optimismus.
    Liebe Grüße!

    1. Mir erging es auch so beim Lesen. Und ich wünsche deinem Enkel und allen Menschen, dass sie ein gutes Leben haben und haben werden.
      Die Lage ist nicht einfach, das denke ich auch oft. Aber einfach den Kopf in den Sand oder unter die Bettdecke zu stecken, das liegt mir nicht. Und es wäre auch schade um das eine Leben, das wir haben. Ich bin aber der Meinung, dass jeder auch etwas im Kleinen zu einer besseren Welt beitragen kann. Und das sollten wir nach bestem Wissen, mit Optimismus und Gewissen tun.
      Ich wünsche dir jeden Tag eine gesunde Prise Extra-Optimismus.
      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Das klingt in jedem Fall sehr interessant. Du hast mich neugierig gemacht, denn ich würde mich zwar nicht unbedingt als Pessimistin bezeichnen, eher als vorsichtige Natur. Daher könnten Anstöße zu anderen Betrachtungsweisen schon hilfreich sein. Vielen Dank für die Vorstellung!

    1. Das Buch ist deshalb so schön, weil es keine theoretische und belehrende Attitüde hat. Durch die Lebenserfahrung von Sabine Asgodom und vielen Beispielen wird es sehr greifbar. Und ein bisschen mehr Optimismus steht uns allen gut.

      Liebe Grüße
      Nicole

  3. Ich versuche immer das Gute zu sehen und halte mich oft pragmatisch vom Negativen fern. Das ist Selbstfürsorge.
    Ich denke solche Bücher lesen wahrscheinlich die Menschen, die es eigentlich nicht brauchen. Schön hast du es vorgestellt, Nicole💕
    Liebe Grüße Tina

    1. Danke, liebe Tina. Ich versuche es ähnlich wie du, beschäftige (und lasse mich beschäftigen) auch mit dem manchmal nicht so Schönen. Allerdings finde ich es sehr wichtig, immer auch das kleine Gute zu sehen. Denn oft denke ich, dass viele vergessen, wie schöne es trotz allem immer noch ist. Weißt du, wie ich es meine?

      Liebe Grüße
      Nicole

  4. Von Sabine Asgodom habe ich vor vielen Jahren zwei Coachingbücher gelesen. Ich schätze ihre pragmatische Sicht aufs Leben. Als Pessimistin würde es mir gut tun, das Buch zu lesen. Danke für die Vorstellung.

    Sonnige Grüße
    Ines

    1. Ja, ich fand sie auch sehr erfrischend und zeitgleich sehr ernsthaft. Nicht überkandidelt. Das hat mir sehr gefallen. Und ich kann mir vorstellen, dass das Buch etwas für dich ist.

      Warme optimistische Grüße
      Nicole

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