
Dieser September war ein bisschen anders. Er war ein bisschen Abschied vom Sommer, für einen hier der Beginn eines neuen Jahrzehnts, er war Freude, freudiges Wiedersehen, Essen, Spaß und auch ein bisschen Verwirrung.
Ich nehme euch jetzt mit durch meinen September und durch das, was ich gefühlt, erlebt, gemacht und gedacht habe.

September – du warst besonders
Für mich zählt der September immer noch zum Sommer, auch wenn die Luft schon etwas würziger riecht, die Tage morgens und abends kühl sind. Und der Herbst schon leise und manchmal lauter an die Tür klopft.
Dieser Monat ist schnell vergangen, was daran lag, dass wir unsere Berlin-Routine wieder aufgenommen haben, einen Geburtstag ge-nicht-feiert haben, intensivere Familienzeit hatten.
Ich habe mich im September sehr zuhause gefühlt, auch wenn ich das eine oder andere Gedankenkarussell in Schwung hatte.
Dieser Monat hat mich beruhigt und dankbar zurückgelassen, er hat eine Furcht in mir wachsen lassen, die ich nicht fühlen möchte und ich war bei einem neuen Zahnarzt.
Und wem das etwas sprunghaft vorkommt, dem sei versichert, dass dies nur zum Anteasern auf meinen Rückblick dient.

Was mich im September beschäftigt hat
Ich gebe zu, dass mich die Wahlergebnisse ziemlich aus der Bahn geworfen haben. Ich möchte hier gar nicht politisch werden. Aber eines möchte ich trotzdem sagen: Für Extremismus, ganz gleich aus welcher Richtung, fehlt mir jedes Verständnis. Und ich wünsche mir, dass wir bei aller Unterschiedlichkeit nicht vergessen, was uns als Menschen verbindet.
Denn ich bleibe dabei: Liebe ist stärker als Hass. Immer.
Trotz dieser Ereignisse habe ich in diesem Monat immer auch den Glow gesehen und dieses Gefühl von Freude und Dankbarkeit gespürt.
Und ja, das kann nebeneinander für mich existieren. Das ist mir in diesem Monat sehr deutlich geworden. Wobei der Glow und die Dankbarkeit immer stärker ist.
Das Buch von Sabine Asgodom hat mich auf mehreren Ebenen berührt, denn diese Frau bringt Dinge aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrungen positiv auf den Punkt und es tat gut, das zu lesen.
Ich habe wieder einmal gemerkt, wie zufrieden es mich macht, zu backen. Und darauf habe ich beschlossen, dass ich auch mein Strickzeug wieder einmal aktivieren könnte. Mal schauen, ob das im Oktober-Rückblick dann wirklich erscheint.

Meine September-Glow-Momente
Auch wenn ich mich in Bremen sehr wohlfühle, habe ich mich gefreut, auch wieder in Berlin zu sein. Denn das war verbunden mit dem Wiedersehen mit einer lieben Freundin und unseren lustigen und zuneigungsvollen Essen.

Das wirklich freie Wochenende mit meinem Mann, wo es keinerlei Termine oder Pläne gab, hat mein Herz und meine Seele gewärmt.
Auch wenn es genauso schön war, sein Geburtstagswochenende mit den Kindern gemeinsam zu verbringen. Das letzte Jahrzehnt so Revue passieren zu lassen und sich an den jeweiligen Elefantengedächtnissen unserer Kinder zu erfreuen, das ist fein.

Es hat mich modisch sehr zufrieden gemacht, dass ich viele meiner Sommersachen noch im September tragen konnte, wenn auch vielfach als Übergangslook, aber sie waren noch ein bisschen bei mir und so war nicht ruckartig Herbst. Und ein besonderer Glow-Moment war natürlich, dass es die weiße Hose und ich trotz Regen sauber nach Hause geschafft haben;).
Mein Treffen in Münster ist jedes Mal ein Highlight und wir müssen uns wirklich Sprechzettel machen, denn die Zeit vergeht einfach immer so schnell.
Überhaupt, die Menschen in meinem Leben. Sie sind jeden Monat ein Glow-Faktor, aber ich möchte auch nicht müde werden, das wertzuschätzen. Mein Mann, der mich mit seinem Humor und seinem klaren Verstand auf Bäume treibt und auch wieder herunterholt. Unsere Kinder, die so individuell, lustig und familiär sind. Die Freundin, die mir lustige Instagram-Anekdoten schickt und wir uns so darüber auslassen können. Die Freundin, die mir Meeresrauschen sendet, weil sie weiß, wie sehr ich es liebe. Die, die mir sagt, dass ich so wertvoll für ihr Leben bin. Ach, alle einfach.
Und was mein Herz richtig hüpfen ließ war dieser eine unverhoffte wunderbare Nachmittag, den ich mit einer Tasse Kaffee auf dem Balkon verbracht habe. Der immer noch wahnsinnig schön blühende und duftende Lavendel, die Bienen, die wie ich am Sommer festhalten.

Beim Friseur hat jemand anderes meine Haare geschnitten. Diese junge Frau hat mich mit ihrer positiven Einstellung zum Leben und den Dingen, die ihr widerfahren sind, tief beeindruckt. Denn sie hat ganz viel Last und Verdruss ins Gegenteil verkehrt. Diese Haltung und Einstellung hat mich sehr beeindruckt.
Was ich im September gelesen, getragen, gemacht und entdeckt habe
Mode: Ich habe mich sehr in meine Transitional Looks verliebt und mich gefreut, dass ich so viele davon stylen konnte. Endlich habe ich meine Top mit Leinenbluse Idee ausgelebt und das weiße Kleid noch einmal getragen.
Beauty: Der Hamamelis Toner, der mich so überrascht hat.
Bücher: Ich habe Freida Mc Fadden gelesen und sie wird mir nicht langweilig. Das Buch von Sabine Asgodom hat mich positiv beschäftigt. Und Rosen im Asphalt fand ich zauberhaft.
Gesehen: Viel, besonders beschäftigt und berührt hat mich jedoch die fünfte Staffel von Babylon Berlin.
Gelernt:
- Dass das Programm iMovie sich super zum Videoschneiden eignet und ich dann hinterher dennoch in Canva etwas hinzufügen kann
- Dass Glück sich verdoppelt, wenn man es teilt und Sorgen sich fast halbieren
- Viel über Reha-Maßnahmen, zum Glück nicht für mich oder uns
- Dass der Gardasee fast 400 m tief ist
- Dass wir alle fünf immer noch sehr viel und laut zusammen lachen
- Dass ein kleines Wiener Schnitzel auch eine Schuhsohlengröße haben kann
- Dass Reis kein echtes Verfallsdatum hat
- …

Ich muss das Gelernte wieder aufschreiben, ich vergesse es sonst.
Mein Lied des Monats: Mister Know it all
Zitat des Monats: Es gab zwei…
Und wird die Welt auch noch so alt, der Mensch bleibt immer Kind. Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt wie Kinder eben sind…. Carl Spitzweg
Diesen Spruch hat mir ein Mitschüler ins Poesiealbum geschrieben und ich mochte ihn schon immer. Anfang des Monats bekam er leider ein Revival für mich.
Geburtstag haben heißt, ein Stück seines Lebens wegzugeben und sich dennoch freuen auf das, was da noch kommen mag. Unbekannter Verfasser und aus gegebenem Anlass.
Und jetzt kommt der Herbst
Ich habe mich, ein bisschen traurig zwar, aber dennoch dankbar vom Sommer verabschiedet. Dass er sich so golden gezeigt hat, macht es natürlich leichter, denn so ist das Gefühl größer, ihn gut genutzt und geschätzt zu haben.
Obwohl der Herbst nicht zu meine Lieblingen gehört, werde ich dieses sonnige Gefühl zu transportieren versuchen. Ich freue mich auf die kuscheligen Momente, denn Regen und Wind sind drinnen unter der Decke bei Kerzenschein und Tee am schönsten.
Die kulinarischen Herbstgenüsse gefallen mir ohnehin und so werde ich den Glow auch im Herbst sehen und finden. Versprochen. Und ihr?
Freut ihr euch auf den Herbst? Was war in eurem September besonders?
Alles Liebe,
eure Nicole






Liebe Nicole,
Ich freu mich, dass auch Dein September soviel Glow mit sich brachte.
So schöne Familien-und Freundeszeit bei soviel schönem Wetter – das trägt einen.
Ich weiß es auch zu schätzen, dass der Herbst sich bisher so goldene Mühe gibt. Dennoch werden wir keine best friends. Im Hinterkopf habe ich bereits, dass der Herbst uns auch diese abrupt früh dunkel werdenden Tage bringt. Ich bleibe wohl eher ein Frühlings/Sommerkind.
Liebe Grüße
Britta
Das war ein feiner September bei dir.💕 Der goldene Herbst überrascht uns bisher auch mit schönem Wetter. Zumindest bei uns, bis jetzt. 😅 Ja ivh sehe den Glow im Herbst. Ich bin urlaubsreif und muss nicht mehr lange warten.😅
Einen wunderschönen Oktober mit ganz viel Sonne und Glow wünsche ich dir. Liebe Grüße Tina
Oh wie schön, ich freue mich mit dir. Hier ist es heute auch Herbst vom Allerfeinsten. Mag ich.
Danke, dass du so dabei bist 😍
Liebe Grüße
Nicole
September ist für mich auch Sommer. Ich habe erst spät im Leben gelernt, dass es überhaupt meteorologische Beginne der Jahreszeiten gibt. Für mich zählen die kalendarischen. Frühling mag ich am liebsten und kommt der September.
Einen goldenen Oktober wünscht dir
Ines
Ich habe das auch spät gelernt und weiß bis heute nicht, ob das für mich unnützes Verschwenden von Hirnkapazität ist 😂. Wenn der Herbst so bleibt, dann nenne ich uns befreundet. Sonst wird es on-off. Aber ich mache das beste draus.
Hab auch du einen feinen Oktober
Liebe Grüße
Nicole