
Britta hat einen sehr interessanten Beitrag zum Thema Sichtbarkeit bei Bloggern geschrieben und eine indirekte Blogparade ausgerufen.
Jetzt möchte ich mich auch daran beteiligen und euch meine Gedanken zum Thema Sichtbarkeit erzählen. Und was für mich gar nicht geht.

Sichtbarkeit braucht ein Blogger
Natürlich benötigt ein Blogger Sichtbarkeit, denn wenn ihn keiner sieht oder findet, dann schreibt er diesen Blog ja mehr oder minder für sich. Ich schließe mich der Meinung von Sabine an, dass alle, die einen Blog öffentlich machen, das nicht nur als ihr Tagebuch benutzen.
Sie wollen gefunden und gelesen werden, viele von Ihnen schätzen den Austausch mit ihren Leserinnen.
Meine Gedanken zur Sichtbarkeit
Als ich vor fünf Jahren in diese Bloggerwelt gestartet bin, da habe ich einiges überschätzt und ebenso auch einiges unterschätzt.
Was wollte ich mit einem Blog erreichen? Das könnt ihr in genau dem obigen Artikel nachlesen. Eine kurze Zusammenfassung:
- Ich wollte schreiben und meine Kreativität ausleben
- Mein Blog sollte für die ganz ’normalen‘ Menschen eine Inspiration und eine Auszeit sein
- Ich freute mich auf ein Netzwerk
- Und ja, tatsächlich habe ich mir auch gewünscht, ein wenig Geld mit dem Blog zu verdienen.
Ich habe aber de facto unterschätzt, wie wichtig vielen Firmen die Größe eines Blogs ist und wie langsam Blogger, die später anfangen, heute wachsen.
Denn natürlich war der Markt schon sehr gesättigt, als ich mich dann endlich einmal selber getraut habe, zu veröffentlichen.

Zumal ich für mich selbst eine Blogethik festgelegt habe:
- Auch wenn ich hier nicht alles zeige und erzähle, so wollte ich authentisch und aus dem Leben sein
- Ich wollte nicht nur Kommentare und Likes sammeln, ich möchte sie beantworten, mit euch im Austausch sein und bleiben und euch so wertschätzen, wie ich es tue. Ihr seid ein Geschenk hier und bei Instagram und Facebook und ich mag Geschenke
Sichtbarkeit in Zeiten von KI
Nun ist es nicht nur so, dass sich in dieser Internetwelt viele (gute) Blogs tummeln, jetzt wurde mit der KI auch noch ein weiterer Stolperstein gelegt. Hinzu kommt, dass bei Google anzeigengestützte Firmen oder Beiträge (ein bisschen verständlich) höher angesiedelt sind.
Wenn du also jetzt an Google eine Frage oder Suche richtest, wird dir zunächst eine KI Antwort angezeigt. Dann kommen die Anzeigen und Firmen und dann geht es in weitere Sphären des World Wide Web.
Ich gebe mich selten mit den KI-Antworten zufrieden, weil ich oft tiefer oder bestimmter suche. Dennoch ist mir klar, dass viele genau das tun. Blogs allgemein und kleine Blogs im Besonderen geraten dabei natürlich ins Hintertreffen.
Welche technischen Dinge wir eigentlich beachten ’sollen‘, wie wir der Freund des Algorithmus werden, das ändert sich oft schneller als das Wetter. Darum mache ich einige Dinge, aber ich sage mir auch immer wieder, ich blogge aus Freude, für euch und ich kann es den Suchmaschinen nur bedingt recht machen.

Die Texte und Fotos sollen euch unterhalten, inspirieren und Freude machen.
Und auch, wenn viele gute Blogger ihren Schwerpunkt zu Instagram verlegt haben, weil es ihnen (zumindest im Augenblick) mehr (auch monetäre) Möglichkeiten zu bieten scheint, glaube ich weiter an Blogs und die Menschen, die sie lesen mögen.
Toll ist natürlich, wenn ihr von uns Bloggern erzählt und uns weiterempfehlt. Zumindest mir bedeutet das sehr viel.
Meine 5 No-gos bei der Sichtbarkeit
Aus diesem Grund weigere ich mich, bestimmte Dinge anzuwenden und ich sage offen, dass ich auch nicht im Einheitsbrei verschwinden möchte. Indem ich vermutlich auch keine größere Chance hätte, weil ich auch dann nur ein Breikrümelchen wäre.

- Follower kaufen
Das würde kaum jemand zugeben, aber es gibt immer wieder diese Angebote und die machst du ja nicht, wenn es keiner konsumiert. Das ist ein wenig wie bei der Zeitung mit den vier Buchstaben, die liest ja auch keiner. Für mich kommt das nicht infrage, ich mag jeden einzelnen meiner echten Leser und Follower und die echten Likes und den realen Austausch.
2. Outfits mit Unterwäsche Einlage
Ein riesiger Trend bei Instagram, wenn Outfits vorgeführt werden. Ich bin mir sehr sicher, dass der geneigte und reale Leser das Outfit auch honoriert, wenn er vorher nicht einen Blick auf das unbekleidete Menschenkind wirft. So etwas machen mittlerweile sehr viele, auch solche, bei denen ich denke, dass sie es nie nötig gehabt hätten. Mein Bild verändert das.
3. Tanzen und Lippenbewegungen
Ich kann diese Moves schlecht erklären, aber den viel gepriesenen Mehrwert haben solche Dinge für mich nicht. Ich bin überzeugt, dass ich mich für euch nicht zum Affen machen muss, damit ihr hier lest, mir folgt oder mich mögt.
4. Jammern über Follower und den Algorithmus
Zu wenig Follower, stagnierende Zahlen, es sind welche entfolgt, ich brauche mehr Likes, Kommentare (antworte aber selber nicht), so sind momentan viele der Blogger und Influencer unterwegs. Jammern über diese Dinge ist mir fremd. Ich finde das abwertend gegenüber denen, die schon da sind und es ändert ja auch nicht unbedingt etwas.
Der Algorithmus hat mal gute Laune, mal nicht so gute Laune. Ich freue mich über jeden Kommentar und jede Anregung hier und bei Instagram und Facebook über jedes Like und ebenso jeden Kommentar. Ich versuche, sie alle zu beantworten.
Natürlich hätte ich gerne eine größere Reichweite, mehr Aufrufe und Personen, die wertschätzen, was ich hier wie dort tue. Aber ich bin dankbar für jeden einzelnen und viele von euch hätte ich im realen Leben vermutlich nicht getroffen. Das ist das Schöne an diesem Netz.
5. Meine Seele verkaufen
Mache ich Werbung, empfehle ich Dinge? Aber ja! Aber alles, was ihr hier und bei Instagram seht, zeige ich, weil ich es selber gerne mag. Oder ich empfehle alternative Kleidungsstücke, von denen ich glaube, dass sie gut sind.
Ich halte nicht jedes Produkt hoch, ich mache keine dubiosen Versprechungen und ich mache nichts, was ich in meinem echten Leben nicht auch so machen würde.
Auch wenn der Glow über allem steht und auch wenn ich verstehe, dass es für manche eine Einnahmequelle ist, ich möchte dennoch ich bleiben. Und da ich mich nicht in Unterwäsche zeige, mache ich mich auch nicht nackig.
Ich glaube und hoffe, dass das langfristig die bessere Strategie ist und ich wünsche mir sehr, dass auch Firmen genau das (bald) sehen.

Sichtbarkeit ist toll
Sichtbarkeit ist natürlich toll und ich freue mich über jeden Leser. Aber eben nicht für und um jeden Preis.
Ich glaube fest daran, dass Blogs nicht tot sind, sondern diese schwierigeren Momente überdauern. Denn der Blog gehört dem Schreibenden und kann nicht eingestampft werden. Du kannst in Ruhe lesen, zurückkehren, eine Suche eingeben. Instagramposts bleiben zwar, aber niemand scrollt 4 Millionen Posts herunter, um dann noch einmal nachzulesen.
Darum wünsche ich mir von Herzen, dass ihr bleibt, lest und von mir erzählt, damit nette Menschen aus eurem Umfeld auch hierher finden.
Wie denkst du über meine No-gos? Wie siehst du das Thema Sichtbarkeit?
Alles Liebe und eine schöne Woche für euch,
Eure Nicole






Ein sehr wichtiger Beitrag, liebe Nicole.
Ich unterschreibe alles, wobei in eh nicht auf Instagram bin und daher nicht bei allem mitreden kann.
Wir verkaufen unsere Seele nicht. Auch nicht, wenn sogar ein Online-Shop dranhängt, an dem ich sehr hänge…
So ist das und das ist gut so.
Bloggen für die Menschen, die uns finden und auf jeden Fall für die, die schon da sind.
Das macht wirklich Freude. Dir und mir und den anderen Bloggerinnen, bei denen ich lese.
Das merkt man, finde ich.
Herzlich
Sieglinde
Genau, das hat für mich auch mit Wertschätzung zu tun. Und ich finde es so schön, dass du diese Ansicht teilst. Wir brauchen einfach viele davon.
Und ich blogge so gern.
Liebe Grüße
Nicole
Ich bin immer hin und her gerissen – sage mir einerseits, es ist ja „nur“ ein Hobby und bin andererseits gerade extrem frustriert, da seit dem Umzug zu dogado die Zugriffszahlen in den Keller gehen. Die technischen Stolpersteine verleiden mir gerade ein bisschen die Lust, da ich keine Zeit und noch weniger Muse habe, mich damit zu befassen. Zum Glück hängt für mich beruflich nichts daran.
Immerhin nehmen sich einige sehr treue Leser trotz extrem unperformanter Ladezeiten die Zeit für einen Besuch und hinterlassen viele liebe Kommentare. Das freut mich dann umso mehr und motiviert auch, das Ganze irgendwann mal in den Griff zu bekommen.
Liebe Grüße!
Ich weiß sehr genau, wie du empfindest. Mir geht es genauso. Und wir freuen uns, über die, die da sind und machen fröhlich weiter.
Liebe Grüße
Nicole
Für mich ist Bloggen genau das: die Freude am Schreiben, der Austausch von Ideen und die echten Verbindungen zwischen Menschen. Für mich geht es sogar noch ein Stück weiter, denn es dient auch der Sprachpraxis und -verbesserung.
Ich stimme dir in allen Punkten vollkommen zu. Gerade in einer Zeit, in der Reichweite wichtiger zu sein scheint als Inhalt, ist es erfrischend, bewusst einen anderen Weg zu wählen. Authentizität lässt sich nicht kaufen oder künstlich aufblähen. ;)
Was die Sichtbarkeit angeht: Ja, sie ist schwieriger geworden. Der Online-Lärm ist enorm, und KI-gestützte Antworten machen es „kleineren“ Stimmen nicht leicht. Aber wie du glaube ich daran, dass authentisches Schreiben, echte Gedanken und echte Menschen jeden Algorithmus überdauern werden. Blogs sind kleine Inseln, die sorgsam gepflegt werden — und gerade deshalb bleiben sie bestehen, hoffe ich! Ich werde so weitermachen wie bisher, denn Sichtbarkeit um jeden Preis verschwindet schnell, aber Sichtbarkeit aus Überzeugung bleibt bestehen.
Solange ich meine Blogger-Freunde zu meinen Freunden zähle und wir uns gegenseitig Kommentare schreiben, bin ich glücklich! Meine Zeit aufzuhören rückt näher, und bis dahin genieße ich die Zeit.
Alles Gute – und mögen noch viele Jahre voller Glanz folgen!
Liebe Grüße,
Claudia
Vielen Dank, liebe Claudia. Ich glaube auch ganz fest daran und gemeinsam sollten wir das doch hinbekommen, denn wir haben so tolle Leser!
Dir wünsche ich auch ganz viel Spaß bei dem, was du tust
Liebe Grüße
Nicole
Bei Instagram bin ich nur och ganz selten. Kann man da echt noch Folloewr kaufen? ich dachte, das wäre ein ganz alter Hut. Genauso wie die Jammerarien. Die haben mich ziemlich genervt… Wenn ich da mit Erfolg mitspielen willl, dann muss ich mich halt leider den Regeln unterwerfen. Und jammern steht nicht in den Regeln, fürchte ich. Ich hab mich insgeheim immer ein bisschen darüber amüsiert, wenn gejammert wurde, dass man sich doch sooo viel Mühe gibt und Fotos, die nur halb so hübsch waren, viel mehr Likes bekamen. Joe, das kann schon so sein. Man nennt das User-Needs.
Ich habe angefangen zu bloggen, weil ich einfach gern schreiben wollte, wie und worüber ICH will. ich habe zwar mein Geld mit Schreiben verdient und hab diesen Job auch sehr geliebt. Aber die User-Needs haben eben bestimmt, wie und worüber ich beruflich schreibe. Auf dem Blog durfte ich dann das tun, was ich wollte. Und genau deswegen hatte ich auch nie Ambitionen, damit Geld verdienen zu wollen. Mir war schon vorher klar, dass das in größerem Umfang nur funktioniert, wenn man bei allem zugreift, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das mag für manche Menschen problemlos möglich sein. Für mich nicht. Ich stamme noch aus einer Journalisten-Generation, in der das einfach nicht geht.
Ob Blogs noch eine Zukunft haben, weiß ich nicht. ich denke eher, dass sie die nicht haben – weil die Aufmerksamkeitsspanne eines normalen, social-media-gestählten Menschen bei zwölfeinhalb Sekunden liegt und für keine zwei Absätze Text mehr ausreicht. Wer längere Texte liest, ist spätestens in zehn Jahren ein Sonderling. Aber ehrlich gesagt ist mir das auch ziemlich egal. Solange ich Lust habe, schreibe ich. Und wenn ich irgendwann keine Lust mehr habe, dann halt nicht. Völlig unabhängig von Zahlen, Erfolgen oder Geld. Äh ja, und natürlich nicht in Unterwäsche.
Liebe Grüße
Fran
Du kannst ruhig in Unterwäsche schreiben, wenn dir danach ist 😂. Ich bin etwas optimistischer als du, weil wir nicht ewig mit der Oberflächlichkeit werden existieren können. Zumindest ist das meine große Hoffnung für die schönen Blogs. Und der Spaß, der sollte immer im Vordergrund stehen.
Liebe Grüße
Nicole
Britta hat Dich empfohlen – da schau ich doch gleich mal vorbei.
Deine no gos find ich gut, vor allem den mit der Seele verkaufen.
Ich bin raus, wenn Leute nichts zu erzählen haben, nur noch ach so tolles in die Kamera halten, was ich kaufen soll und über alles ein beschönigendes Filtermäntelchen legen. Auch dieses alberne follow – unfollow Spielchen spiele ich nicht mit. Für Werbesendungen und Oberflächlichkeiten ist mir meine Zeit zu schade.
Meine Reichweite ist total eingebrochen nachdem ich mich geweigert habe einen blauen Haken auf Insta zu kaufen. Pffft 🤷🏼♀️!!
Liebe Katja,
Danke an Britta und herzlich willkommen hier. Ich hoffe, du bleibst.
Wo finde ich dich bei insta? Ich finde es gut, dass du diese Meinungen hier so unterstützt, denn das besitzt Seele.
Liebe Grüße
Nicole
Das Gejammer der Leute ging mir auf Instagram schon vor Jahren auf den Geist. Scheint nicht besser geworden zu sein …
Mich gibt es im Blog in Unterwäsche, dann aber ohne Kopf :) und es geht entweder wirklich um Unterwäsche oder Figurtypbestimmung, bei der die nackte Wahrheit hilft. Das ist O.K. für mich und bringt mir weder besonders viele Klicks ein noch merkwürdige Kommentare. Liegt vielleicht an der sachlichen Darstellung.
Das letzte Update von Google macht mir schon Sorgen, was die Blog-Sichtbarkeit angeht. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Weiter viel Freude am Bloggen wünscht dir
Ines
Oder an den fehlenden Tanzmoves 😂. Deine Art, es zu zeigen, unterscheidet sich schon stark von anderen, darum meinte ich auch nicht das.
Ja, das Update ist wild, zumal ja alle darunter leiden. Man sieht das häufig, wenn völlig unbekannte Firmen Plätze kaufen und dann ganz vorne in der Suche auftauchen. Aber wir bleiben dran und hoffen.
Liebe Grüße
Nicole
Liebe Nicole,
das ist ein ganz toller Artikel geworden. Großartige Idee, die No-Gos aufzuführen. Ich unterschreibe Deine No-Gos alle ganz genauso. Ich habe bisher ein paar wenige Kooperations-Angebote bekommen, die ich alle abgelehnt habe, weil ich da nicht hinter stehe und mir ist meine Glaubwürdigkeit am wichtigsten. Ich will ja evtl. mein Schreibprojekt publizieren und dann brauch ich die Reichweite und die Glaubwürdigkeit, die ich mir aufgebaut habe, für mich selber.
Ich glaube auch an Blogs und definitv an Authentizität. Manchmal sehe ich auf Insta Accounts in meiner Altersklasse, wo die Frauen sich so stark gefiltert haben, dass sie fast wie Comic-Figuren wirken. Das finde ich einen ganz schlimmen Trend. Zum einen springt einen die Unglaubwürdigkeit sofort an, zum anderen konterkariert das auch diejenigen, die sichtbar sein wollen, aber zu ihrem eigenen Ich stehen. Das ist ein doppelter Bärendienst.
Was Insta angeht, bin ich da völlig desillusioniert. Könnte ich einen eigenen Artikel drüber schreiben. Wenn man sich da nicht am ständig wechselnden Algorithmus orientiert, hat man keine Chance. Ich bin da nur noch, weil der Austausch mit einigen – mit Dir z.B. – nett ist und Spaß macht. Mit meinen Beiträgen gebe ich mir wenig Mühe, die steck ich lieber in meinen Blog. Deine Beiträge bei Insta sind richtige Kunstwerke, ich bewundere das wirklich und schaue sie mir sehr gerne an. Du hättest da so viel mehr Reichweite verdient. Man merkt auch, wieviel Spaß Dir das macht.
Auf jeden Fall – schön Dich zu lesen. Hier und dort.
Liebe Grüße
Britta
Vielen Dank für das schöne Kompliment zu dem Artikel. Wir sind da ja ganz ähnlich unterwegs. Dieses Filtern und auch andere Dinge, die dann wegen Werbung als tolle Aktionen verkauft werden, finde ich zusätzlich gefährlich.
Also bleiben wir, wie wir sind. Und optimistisch. Und empfehlen uns gerne weiter.
Ich bin ganz berührt von deinen Worten, ich lese auch gern bei dir. Auf beiden Kanälen.
Liebe Grüße
Nicole
Ich mag dich liebe Nicole und deinen Content sehr ! Auch wenn ich nicht immer kommentiere-vorallem hier auf deinem Blog (ich verspreche mich zu bessern), denn ich lese deine Blogbeiträge wirklich sehr gern.
Und bei vielem bin ich auch ganz deiner Meinung.
Auch ich finde den Trend Outfits zu präsentieren, indem ich vorher in Unterwäsche und schwups dann in Pulli und Jeans zu sehen bin sehr befremdlich. Das wäre
Für mich ein No-Go – daher lehne ich auch Kooperationen für Unterwäsche konsequent ab . Ein Outfit wird für mich auch nicht interessanter wenn ich vorher noch erfahren durfte was Frau darunter trägt.
Und auch ich finde es wirklich sehr schade , dass Firmen nur auch Reichweite , Linkklicks etc. schauen und mir dann Kooperationen vergeben . Ich möchte mich auch nicht genötigt fühlen jeden Tag Stories hochzuladen um meine Reichweite zu erhöhen. Gut ich könnte morgens meinen Kaffee, dann mein Frühstück, Mittagessen, etc. hochladen nur um dieses Reichweite kontinuierlich vorweisen zu können.
Aber ich mache Instagram aus Freude und nur dann wenn ich Zeit, Lust und Muße habe möchte und kann ich posten . Das reale Leben, der Vollzeitjob hat einfach oberste Priorität.
Ach ja, und ich pfeife auf den Algorithmus wenn es darum geht wann man posten soll !
Hab einen schönen Wochenstart liebe Nicole
Ich mag dich auch, liebe Petra. Wir stehen uns da sehr nah, was alle diese Dinge betrifft. Du machst das auf deinen Kanälen sehr schön und ich klicke mich gerne rein. Es ist schön zu lesen, dass es auch ganz normal gehen kann und dabei dennoch besonders zu bleiben.
Es freut mich sehr, dass du hier gerne liest. Und jeder Kommentar freut mich auch. Aber wichtig ist, dass du da bist.
Liebe Grüße
Nicole
Ich bin ganz bei Dir. Wir denken da wohl ziemlich gleich. Ich finde es wichtig, dass wir uns verlinken, andere Blogs empfehlen. Ich habe keine Angst meine Leser/innen dadurch zu verlieren. Mir geht es hauptsächlich um den Kontakt und den Austausch mit Menschen, die ebenfalls Freude mit Mode haben.
Das Jammern finde ich auch immer schlimm und ja das sind oft Menschen, die den Kontakt gar nicht pflegen. Firmen müssen nicht unbedingt auf mich aufmerksam werden, denn der Blog ist meine Spielwiese. Der Brotjob fordert mich schon genug.
Ich freue mich, dass es Dich und Deinen Blog gibt. 💕
Liebe Grüße Tina
Und ich freue mich über dich, deinen Blog und deine wertschätzenden Worte. Wenn jemand aufmerksam wird, dann finde ich das schön udn wenn es passt, bin ich gern bereit. Aber in meinem Sinne und zu meinen Regeln.
Schön ist, dass wir da so ähnlich unterwegs sind.
Liebe Grüße
Nicole
Du hast es auf den Punkt gebracht. Deine Einstellungen teile ich. Mir fehlt schlichtweg die Energie, ständig Content zu „liefern“. Vor allem in den sozialen Netzwerken. Mein sicherer Job ist mir viel wichtiger und natürlich Familie und Freunde. Ebenso der Kontakt zu Leserinnen und Lesern im Blog. Danke für die Erwähnung. Deinen Beitrag habe ich bei mir ebenfalls verlinkt.
Liebe Grüße
Sabine
Das finde ich total lieb. Vielen Dank!
Ich liefere gern Content, wenn es mir auch Freude bereitet, aber ich unterwerfe mich nicht gerne vermeintlichen Regeln und Gejammer, nur weil es gerade in (und morgen schon wieder out) ist.
Liebe Grüße
Nicole