
Eine Krise hier, ein Krieg dort, die ganze Welt ist unserem Empfinden nach in Unruhe. Das ist gerade gefühlt eine große Last. Ich finde es dennoch wichtig, dass wir auch positiv bleiben in schweren Zeiten. Das verleiht uns Kraft und Hoffnung und stärkt auch unsere Resilienz.
Welche Methoden ich dabei im Alltag anwende und warum ich genau das tue, davon erzähle ich euch in diesem Beitrag.

Positiv bleiben in schweren Zeiten: Geht das überhaupt?
Einer meiner nicht sichtbaren Vornamen ist Schwamm: Ich sauge Emotionen und Stimmungen anderer und in meiner Umgebung auf wie ein solcher. Dinge, die anderen Menschen nicht mal auffallen, finden bei mir ein Zuhause.
So treiben mich natürlich auch die Weltlage, die Unzufriedenheit und die Stimmungen und Empfindungen von Menschen sehr um. Ich bin weder ignorant noch naiv, ich weiß sehr genau, was das draußen los ist. Und es beschäftigt mich.
Allerdings passt es nicht in meine Natur, den Kopf in den Sand zu stecken und per se alles furchtbar, schrecklich und verloren zu finden. Ich möchte positiv bleiben in schweren Zeiten und das auch nach außen tragen.
Meine Einstellung ist und wird bleiben, dass Liebe und Respekt immer stärker sein werden als Hass und Erniedrigung und ich wünsche mir, dass das auch mal alle Menschen begreifen. Denn das hat die Geschichte uns ja im Prinzip schon sehr eindringlich gelehrt.

Warum positiv bleiben genau deshalb wichtig ist
Ich habe mir schon weit vor diesem Blog auf meine Lebensfahne geschrieben, dass Optimismus, Fröhlichkeit und positives Denken zu meinem Leben gehören dürfen. Das bedeutet nicht, dass ich keine Krisen kenne, nie hadere, maule oder meckere.
Aber: Das darf nicht meinen Alltag bestimmen. Eine meiner Maximen war, als unsere Kinder noch klein waren, dass diese mindestens zweimal am Tag herzlich und echt gelacht haben mussten und alle eventuell bestehenden Konflikte gelöst waren, bevor es ins Bett ging.
Und heute? Heute mache ich das mit mir an Tagen, die nicht den vollen Glowfaktor bekommen (wollen).
Ich denke viel nach, aber..
Mich treiben häufig Dinge um, ich bin der Schausteller meines Gedankenkarussells und bekomme es auch nicht immer gut angehalten. Und auch an solchen Tagen versuche ich, positiv zu bleiben.
Wenn du dir das ganz bewusst machst, dann wird dir das auch gelingen.

9 Gründe, warum positiv bleiben in schweren Zeiten ein Gamechanger ist
Natürlich ist der leichtere Weg der zu sagen: alles ist schlecht, die Zeiten, die Bedingungen, die Weltlage. Und manchmal stimmt alles davon. Aber, wir haben es auch in der Hand, uns dem (zumindest) in den Weg zu stellen.
Genau, wie ich die Frage einiger bei Instagram: Darf ich denn noch Mode oder Schönes posten? immer mit Ja beantworten würde. Wir brauchen schöne Dinge und damit aufzuhören, stärkt die Falschen.
Wie bleibe ich also positiv?
- Ich entscheide, wem ich meine (freie) Zeit, mein Herz und meine Zugehörigkeit schenke. Nämlich denen, die es mir wert sind und es verdienen. Die, die mich aussaugen, herunterziehen oder gar abwerten, die bekommen nichts davon.
- Ich kann über Dinge nachdenken und mit jemandem darüber sprechen, die ich nicht ändern kann, aber ich lasse sie dann weiterziehen. Endlose Gedankenschleifen helfen niemandem.
- Es ändert sich nichts zum Positiven, wenn ich nur Trübsal blase oder lamentiere. Im Gegenteil: Es zieht mich zusätzlich runter. Also versuche ich es zu ändern oder lasse es ziehen.
- Ich bin deshalb weder ignorant noch naiv, ich lebe.
- Das, was wir ausstrahlen, bekommen wir meist zurück. Deshalb glaube ich fest an die Macht von Freundlichkeit und positiven Gedanken. Und wir machen nicht nur andere glücklich, sondern auch uns selbst.
- Ein kleiner Glow Kosmos lässt uns gestärkt und fröhlich zurück. Ob es das Zwitschern der Vögel, ein Stück Schokolade, ein paar nette geschriebene oder gesprochene Worte, der Duft des Kaffees oder das Rauschen des Windes (im Idealfall des Meeres) sind, es trägt uns.
- Aufgeben oder sich Ergeben sind nur in großen Ausnahmefällen eine Option, sonst nie. Wir haben nur dieses eine kostbare Leben und weil keiner von uns weiß, was morgen ist, geben wir uns große Mühe, es schönstmöglich zu gestalten.
- In schweren Zeiten positiv zu bleiben stärkt die eigene Widerstandskraft. Denn das Bewusstsein, dass es immer auch etwas Schönes gibt, trägt uns.
- Wir strahlen diese Positivität aus und das färbt auch auf andere ab.

Fazit: Du kannst positiv sein und bleiben und dennoch die Geschehnisse sehen und das Weltgeschehen sehen
Ich hoffe, dass ihr nun versteht, warum ich immer aktiv versuche, positiv zu denken und zu bleiben und dennoch alle Emotionen und Geschehnisse aufsauge wie ein Schwamm ;).

Seid ihr eher positiv gestimmt und verhaltet euch so? Oder hadert ihr?
Alles Liebe,
Eure Nicole






Was Du schreibst, kann ich sehr gut nachvollziehen, liebe Nicole, und mache ich ähnlich. Es dient ja alles der eigenen seelischen und körperlichen Gesundheit und damit haben wir schon viel gewonnen.
Und unser Umfeld auch.
Was wir darüberhinaus tun könnten, das wüsste ich zu gern. Mir erscheint es manchmal zu wenig oder zu vereinzelt.
Das zieht manchmal etwas runter.
Gut, dass ich dann u.a. Blogs wie Deinen lesen kann…
Herzlich,
Sieglinde
Ach wie lieb, ich danke dir. Ich denke oft, dass andere zu wenig tun: zu wenig wertschätzen, was immer noch ist, oft meckern statt zu loben. Und deshalb gebe ich dir auch recht: Wir ALLE können mehr tun. Denn Liebe ist immer stärker als Hass. Aber du und ich, zumindest glaube ich das, tun alles, was geht. Und geben das hoffentlich immer weiter.
Hab ein schönes Wochenende,
Nicole
Nö. Ich hadere nicht. Nichtmal mit den Benzinpreisen ;-) Ich kann sie eh nicht ändern – warum sollte ich mich also noch darüber ärgern? Entweder ich nehme das Rad oder den Bus/die U-Bahn – oder ich zahle sie halt. Fertig. Und js, ich lese täglich aktuelle Nachrichten. Mich interessiert, was in der Welt passiert. Aber ich habe auch gelernt, mich da nicht reinziehen zu lassen. ich bin Beobachter von außen. Fertig.
Im Rahmen meiner Möglichkeiten tu ich das, was ich kann. Ich habe mir nicht zufällig meinen neuen Job im Bereich der Flüchtlingshilfe gesucht. Da kann ich Dinge bewirken. Und das tut gut.
Was sonst noch gut tut? Die Sonnenstrahlen, die heute früh beim Schwimmen plötzlich auf dem Wasser tanzten. Das Grünspecht-Paar, das ich am Sonntag gesehen habe und das sooo niedlich war. Das Essen, das eine Freundin mir gleich servieren wird und unsere Gespräche heute Abend. Es gibt so viele schöne Dinge. Man muss sie nur sehen. Und wenn man es dann noch schafft, das an andere Menschen weiterzugeben, dann sind diese verbitterten, ewig Gift und Galle spuckenden Menschen vielleicht irgendwann mit ihrer Taktik von Hass und Hetze am Ende. Das würde ich mir wünschen.
Liebe Grüße
Fran
Ich gehöre auch zu den Menschen, die sich viele Gedanken machen über Gott und die Welt. Wenn ich das immer an mich ranlassen würde könnte ich mich gleich einbuddeln. Es ist total wichtig, das Leben in kleinen Dingen zu genießen. Wir können zwar als einzelne Person nicht die Welt verändern, aber ein kleines Stück dazu beitragen. Indem wir weiterhin positiv eingestellt sind.
Lieb Grüße
Sabine
Ich empfinde das genauso wie du. Man sollte wissen, was los ist, aber nicht alle zwei Minuten und eben auch, was an Gutem los ist. Da haben unsere Nachrichtenportale auch erhebliches Verbesserungspotenzial finde ich.
Und genau, jeder von uns kann ein gutes Stück dazu beitragen, diese Welt zu einem besseren Ort zu machen.
Liebe Grüße
Nicole
Du hattest mal das Buch „Wie wir die Welt sehen“ vorgestellt – das habe ich neulich gelesen und ganz viel für mich mitgenommen. Eben auch, dass es überhaupt nicht hilft, sich mit all den schlechten Nachrichten verrückt zu machen. Und dass eben diese positive Einstellung auch viel eher hilft, etwas zu bewegen. Vielleicht nur im Kleinen aber wenn das abfärbt, hat man schon mehr erreicht, als wenn man sich dem allgemeinen Jammern und der Dauerverzweiflung anschließt.
Liebe Grüße!
Ich finde es toll, dass du es gelesen hast, ich habe da damals auch ganz viele Anregungen für mich herausgezogen.
Und ich bin ja immer der Meinung (und zwar positiv wie leider auch negativ), dass viele kleine Dinge sich zu etwas Großem entwickeln können.
Liebe Grüße und Danke
Nicole
Ich versuche das bewusst immer wieder. Sonst könnte man depressiv werden und das ist gar nicht gut fürs Seelenglück.
Positive Nachrichten werden leider ja wenige verbreitet, drum muss man selbst dafür sorgen. Ich mache das genau wie Du. Ich erfreue mich gern auch an kleinen Dingen.💕
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, liebe Grüße Tina
Ich finde auch, dass jede Nachrichtensendung oder Zeitung immer auch gute Nachrichten verbreiten dürfte, davon gibt es nämlich durchaus auch welche.
Darum finde ich es sehr schön, dass du auch so unterwegs bist. Das dachte ich aber auch so.
Liebe Grüße
Nicole
Liebe Nicole,
ich bin auch ein Schwamm. Daher arbeite ich in Zeiten wie diesen daran, mich daran zu erinnern: Bin ich direkt betroffen? Kann ich an der Weltlage etwas konkret ändern?
Ich lese, was die Welt beschäftigt, versuche positiv in meinem direkten Umfeld zu agieren.
Klappt nicht immer, aber bewusst Umfeld und Kontakte nutzen, die mir gut tun, hilft für ein besseres Wohlgefühl.
Lieben Gruß
Sibille
Ich mache das auch so, bzw. ich versuche es. Denn das ist eindeutig der gesündeste Weg. Wenn wir dann noch dazu beitrage, immer auch etwas positives in die Welt zu tragen, dann gibt auch das noch einmal eine Prise Glow.
Liebe Grüße
Nicole
Positiv bleiben heißt nicht alles ignorieren, sondern bewusst die schönen Momente aufsaugen und weitergeben, gerade in Zeiten, in denen so vieles schwer wirkt.
Ein kleiner Glow hier, ein Lächeln da – und schon strahlt die Welt ein bisschen heller. Und JA, Freundlichkeit und Freude sind echt ansteckend!
Liebe Grüße,
Claudia
Genauso empfinde und sehe ich es auch. Bei allen Dingen, denn es gibt ihn immer, den kleinen Glow. Schön, dass du es auch so empfindest.
Liebe Grüße
Nicole
Da ich auch eine gewisse Schwammfähigkeit in der Hinsicht habe, grenze ich mich bewusst ab von Dingen und Menschen, die mir nicht gut tun. Für die reserviere ich nur kleine Slots.
Hab einen guten Start in die Woche!
Ja, ich versuche das auch immer. Es ist einfach gesünder.
Ich wünsche dir auch eine schöne Woche
Nicole