
Erinnert ihr euch an mein Farbexperiment? Als wir auf der Rückreise vom Gardasee waren, kam mir der Gedanke, dass sich die rostrote Hose auch prima als Übergangslook eignet. Denn obwohl sie aus leichtem Stoff ist, hat sie auch im Herbst durchaus eine Stylingberechtigung.
Und so habe ich ihr, mit zwei wärmeren Schichten kombiniert, einen Platz in meiner Serie der Transitional Looks eingeräumt.
Ich möchte euch zeigen, wie ihr eine farbige Hose mit in die ersten Herbsttage nehmen könnt.

Eine rostrote Hose im Herbst? Das geht.
Allein durch ihre Farbe flüstert sie dem Herbst ja schon leise zu. Ich hatte kurz Zweifel, ob sie warm genug sein würde. Was ich aber selber durch meine eigene Serie der Transitional Looks gelernt habe: Mit den passenden wärmenden Schichten und Sneakersocken kann eine Sommerhose auch im Herbst eine prima Idee für einen Übergangslook sein.
Wie kombiniere ich die Hose für die ersten Herbsttage?
Ich habe mich dazu entschieden, die rostrote Hose mit einem Layering-Look zu tragen. Denn auch, wenn für viele von euch dieser Begriff ein Reizthema ist, nur so lassen sich die Temperaturschwankungen auffangen. Oder eben frieren oder permanent schwitzen.
Bei meinem Styling kam noch hinzu, dass es sich um ein Reiseoutfit handelt. Hier kommt das Styling.

Die rostrote Hose bildet die Basis
Diese Hose sieht auf manchen Fotos fast wie ein Maxirock aus, denn sie hat wirklich viel Volumen. Das sorgt aber gleichzeitig dafür, dass sie erstaunlich warm sein kann, wenn man die richtigen Schichten im Herbst dazu stylt.
Sie ist erstaunlich vielseitig, durch den Gummizug sehr angenehm zu tragen und bietet sich durch die Farbe als Hingucker an.

Ein weißes T-Shirt als erste Schicht
Ihr wisst, dass ich mir immer Gedanken um Proportionen mache. Da ich als einzige Jacke nur meinen Nadelstreifenblazer dabei hatte und dieser auch ein bisschen Volumen mitbringt, war klar, dass ich kein weites Oberteil dazu kombinieren würde.
Somit war das T-Shirt, das zu meinen Lieblingsshirts gehört, quasi ein Selbstgänger. Und es passte wirklich gut dazu.

Der ecrufarbene Pullover als Wärmefaktor Nummer 1
Dieser Pulli ist ein Fast-Alleskönner. Er ist aus leichter mercerisierter Baumwolle, wärmt, aber ruft eben noch nicht laut Herbst.
Man kann ihn durch seinen Schnitt sehr gut über dem T-Shirt tragen, aber eben auch gut umhängen. So hat er eine doppelte Aufgabe: Er wärmt leicht und ist gleichzeitig ein Accessoire.

Der Nadelstreifenblazer – Jacke und klassische Ergänzung
Mein absoluter Blazerschatz verhilft diesem relativ sportlichen Übergangslook zu einem klassischen Touch. Und nebenbei erfüllt er die Funktion einer Jacke.
Er ist zwar oversized, fällt aber durch seinen festeren Stoff und geraden Schnitt sehr gut, so dass er nicht noch zusätzliches Volumen aufbaut und den Look unnötig fülliger aussehen lässt.

Die Sneaker – nur zur Reise oder auch im Alltag?
Sneaker zur rostroten Hose? Unbedingt. Denn ich hatte an dem Tag viele Schritte vor mir und ich wollte außerdem einen wärmeren Schuh an den Füßen haben. Dadurch, dass die recht robusten Sneaker weiß sind, beschweren sie den Look nicht unnötig. Und deshalb würde ich sie auch im ganz normalen Alltag so tragen.

Die Accessoires – meine kleine Spielerei
Ich habe als Accessoires meine bunten Armbänder gewählt, denn eine der Perlen nimmt den Ton der Hose auf und das finde ich natürlich sehr charmant. So verbinden sich für mich Sommer und Herbst erneut in dem Übergangslook.

Wann würde ich dieses Styling mit der rostroten Hose tragen?
Ich habe mich mit meinem Outfit an diesem Tag ausgesprochen wohl und gut angezogen gefühlt. Es ist nicht nur ein Reiseoutfit, sondern für mich ein Transitional Look für viele Gelegenheiten: Cafébesuch, Treffen, ins Büro, auch für normale Restaurantbesuche. Also ein bequemer und dennoch klassischer Alltagslook.
Wie kann ich eine rostrote Hose im Herbst kombinieren?
Für diese Hose gibt es natürlich mehr als eine Kombinationsmöglichkeit:
Das 1. Oberteil:
Als Oberteil passen T-Shirts, Langarmshirts, kurze boxy Blusen und taillierte Hemden. Wer es voluminös mag, trägt auch ein ’normales‘ Hemd dazu.
Die wärmende Schicht:
Ein leichter oder auch dickerer Pullover, ein kurzer Cardigan oder ein Sweatshirt ergänzen das T-Shirt oder bilden auch solo eine wärmende Schicht.
Ich würde darauf achten, dass sie bei einer weiten Hose nicht zu lang sind.
Die Schuhe:
Wer mag und nicht leicht friert, kann Ballerinas dazu tragen. Ansonsten empfehlen sich Loafer oder Sneaker.
Würde ich eine Stiefelette dazu kombinieren? Wahrscheinlich schon. Vorausgesetzt, die Temperaturen lassen es zu und ich kombiniere dazu ein dickeres Oberteil.
Die Jacke:
Eine Lederjacke – wenn man eine hat;) – passt sehr gut zur Hose.
Ansonsten gehen ein Blazer, eine Jeansjacke oder eine Jacke im Jeansjackenschnitt. Eine kurze Trench- oder Cabanjacke passt auch sehr gut zu dem Look.
Ich würde keinen Mantel dazu tragen wollen, weil er mich persönlich kleiner erscheinen lassen würde.
Die Accessoires:
Der Phantasie setzt dieses Outfit keine Grenzen: Ein breiter Gürtel, Gold-, Silber- oder Modeschmuck. Mit einer Jeansjacke passen dazu auch ein voluminöses Tuch oder ein kleines Halstuch. Ihr seht, da geht einiges.

Meine rostrote Hose im Herbst – ein Match
Mir gefällt dieser Look und was ich immer besonders liebe, ist, dass mir beim Schreiben noch 47 andere Stylingideen einfallen. Mal sehen, ob ihr die rostrote Hose in einem milden Herbst noch einmal zu Gesicht bekommt.
Habt ihr eine Sommerhose, die ihr gerne herbstlich stylt?
Alles Liebe,
eure Nicole
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Die Hose ist wirklich ein Glückskauf. Die Farbe ruft geradezu Herbst. Das Ecru vom Pulli finde ich besonders schön dazu. Ich würde dunkelbraune Sneaker dazu tragen und eine dunkelblaue kurze, leichte Merinostrickjacke. Die ist mein Alleskönner an kalten Tagen im September und Oktober. Dünne Sommerhosen hatten vermutlich gestern ihren letzten Einsatz 2026.
Hab einen schönen Tag!