
Seelenglück ist zwar immer subjektiv, aber ich versteige mich zu der Behauptung, dass es immer auch da ist. Das habe ich auch in dieser Woche gemerkt.
Zusätzlich habe ich ein bisschen von der letzten Woche entliehen, aber es muss hier einfach noch Erwähnung finden, weil es wirklich super war.

Das Seelenglück in dieser Woche auch mit der Bahn
Hatte ich ja am Dienstag der vorletzten Woche ein eher nicht so schönes Bahnerlebnis, hat die am Freitag alles gegeben, um uns versöhnlich zu stimmen. Was auch ziemlich wichtig und gut war, denn wir hatten etwas Schönes vor, was hier gleich zum Punkt 1 des Seelenglücks werden wird.
Schmitzfindigkeiten
Die Kinder hatten mir die Karten für die Show zu Weihnachten geschenkt und nun war es soweit. Doch vor dieses Ereignis war das Fragezeichen der Pünktlichkeit gestellt. Und das hat wirklich toll geklappt, denn wann bekommt man schon mal einen Zug früher? Also sind wir zu unserem kleinen Italiener aufgebrochen, haben eine Kleinigkeit gegessen und sind dann über die Osterwiese zu den Schmitzfindigkeiten geschlendert.
Der Anfang war etwas schräg für mich, aber dann ging es los: geballtes Training für die Lachmuskeln und die Freudentränendrüsen. Wir haben so viel Spaß gehabt und darum war es Seelenglück.

Eine Erdbeere zum Frühstück
Der Kuchen Nummer 2 aus dem Obstkuchenbuch wartete auf Zubereitung und mein Mann war auf dem Markt, um Erdbeeren dafür zu besorgen. Als ich also aus dem Bad kam, lag das prächtigste Erdbeerchen auf meinem Teller. Das war Glück für die Geschmacksnerven und schön für mich, dass er mir das prächtigste der Exemplare auf den Teller gelegt hat.

Die Stadtmusikanten auf dem Kaffee
Einer unserer berühmten Spaziergänge fand in einem Café eine kleine Pause und auf meinem Cappuccino standen sie dann: die Bremer Stadtmusikanten. Ich erfreue mich an diesen kleinen Details und darum gehören sie auch hierher.

Das Törtchen
Die Gelatine war mir wohlgesonnen, das Ding mit den Dessertringen klappte auch, die Törtchen waren lecker, der Nachmittag schön. So war der Platz in diesem Beitrag gesetzt.

Schatten kann auch Licht sein
In diesem Fall war der Schatten das Licht. Denn nach einem Vormittag mit Hagel, Regen und grauem Himmel war dieser Schatten geradezu eine Offenbarung, dass es die Sonne doch noch gibt.

Ein Besuch in der alten Heimat
Wenn das Treffen warmherzig und voll mit Emotionen ist, es dazu noch Currywurst gibt, dann kann einem der kalte Wind direkt gestohlen bleiben, oder? Und das Licht auf dem Foto zeigt ihn auch nicht. Das war also ein seelenglücklicher Moment.

Friseurbesuch
Die acht Wochen waren wieder um, ich freue mich auf den Besuch und selbst der Regen hat auf Hin- und Rückfahrt mit dem Fahrrad Ruhe gegeben. Nun sind die Haare wieder schön und ich bin schlauer, denn ich habe ganz viel über Farben und Prozente beim Entwickler gelernt. Ich bin einfach gern beim Friseur.

Magnolien
Ich bedaure immer wieder, wie kurz ihre Blütezeit ist, aber in dieser Version sind sie mir am liebsten: noch prall, farbig und kurz vorm richtigen Aufgehen. Die Freude, sie zu sehen und den richtigen Fotomoment zu erwischen, das war Seelenglück.

Brot backen
Es macht mich einfach glücklich, ein Brot zu backen. Die Gerüche, das Aufgehen des Teiges, der warme Duft. Dieses hier war ein Walnussbrot und hat meinen etwas eingestürzten Himmel wieder aufgerichtet. Und ich hoffe, nächste Woche findet hier ein neues Experiment seinen Platz.
Das kann ich aber erst nach dem Probieren sagen, wir brauchen also noch ein kleines bisschen Geduld.

Meine neuen Armbänder
Auch wenn draußen noch kein so richtig-echter Frühling herrscht, diese Armbänder (und die anderen) machen Lust auf Farbe. Ich freue mich immer sehr auf sie, deshalb heute noch einmal eine Erwähnung. Wen von euch erinnern sie auch an diese Zuckerketten, von denen wir früher wenig zahnfreundlich abgebissen haben? Diese sind zuckerfrei und zahngesund und machen dennoch richtig Lust auf Frühling und Sommer.

Seelenglück der Woche 14
Nachdem in dieser Woche nicht alles schön war, sieht es jetzt schon wieder deutlich besser aus und ich glaube, wie immer, dass der Rest sich auch rucken wird. Da es mich nicht unmittelbar betrifft, bleibe ich hier etwas kryptisch, seht es mir nach.
Aber diese Sache war eben auch wieder der Nachweis, dass das Seelenglück sich immer irgendwo versteckt und sehr gerne gefunden wird.
Was hat euch in dieser Woche glücklich gemacht?
Ich wünsche euch wunderbare Ostern.
Alles Liebe,
Eure Nicole





