
In meinem wöchentlichen Seelenglück erzähle ich euch, was mich in dieser Woche glücklich gemacht hat. Das müssen nie die großen Dinge sein, oft ist es ganz banal und persönlich.
Ich erzähle euch das nicht nur, um meine Woche Revue passieren zu lassen, sondern verstehe es auch als Einladung an euch, selbst immer wieder etwas aufmerksamer hinzuschauen, damit ihr jeden kleinen Glow mitbekommt. Denn diese kleinen Glücksmomente im Alltag sind es doch, die uns immer wieder motivieren und erfreuen.

Das Seelenglück – von Erleichterung, Leckereien und Sommer
Diese Woche war randvoll mit Emotionen und gefühlt hatte ich einen Rucksack dabei. Und dennoch war es auch eine Ansammlung von Seelenglück, das ich heute mit euch teile. Denn ich hatte ein paar Ärgernisse und Erlebnisse zu bewältigen, die mich ein bisschen dünnhäutig und nachdenklich gemacht haben.
Drei der Glow-Momente haben sich in Hamburg ereignet und in dieser Woche gibt es auch wieder mehr Fotos dazu.
Schauen wir doch einmal gemeinsam, welche Glücksmomente ich gesammelt habe.
Hamburg, Abendessen und schöne Stunden – trotz Abschied
Mein Mann durfte am letzten Wochenende zu einer Dienstreise aufbrechen, deren Ziel etwas wild war. Da sein Flug frühmorgens aus Hamburg startete, hat er mich gefragt, ob ich ihn nicht begleiten wolle, damit wir noch in einem unserer liebsten Restaurants essen gehen können. Natürlich wollte ich. Und so waren wir in einem Hotel am Flughafen und auch, wenn man von dort eine kleine Weile in die Innenstadt brauchte, war das Hotel wirklich toll.
Abends haben wir dann bei Cornelia Poletto gegessen und es war wirklich schön, denn wir hatten köstlichstes Essen, feinen Service und unsere guten Gespräche. Dass es zum Nachtisch noch dieses Dessert gab, war nicht die Kirsche, sondern die Zitrone auf der Sahne.

Schwimmen am Morgen – und ein bisschen Platz im Kopf
Der Abschied war früh und darum ein wenig schmerzloser als wenn er bei vollem Bewusstsein gewesen wäre. Ich bin dann morgens noch schwimmen gegangen, seit dem Urlaub das erste Mal wieder und das mit Blick auf die (gemalte) Elphie zu tun, hat mir Platz im Kopf verschafft. Außerdem bin ich mit einer sehr freundlichen anderen Frau geschwommen und das war zusätzlich angenehm.

DFB-Pokalspiel mit Aussicht und leckerer Käsebretzel
Mittags habe ich mich dann mit unserem Sohn in der Innenstadt getroffen und wir haben die Regenpause genutzt, um zum Millerntor zu laufen, um uns das DFB-Pokalspiel von Werder Bremen anzuschauen. Wir hatten feine Plätze und der Ausblick ging in Richtung Grüner Bunker, wo ich mit Sabine, Ines und Fran war. Dass Werder Bremen gewonnen hat, war toll, aber auch die Käsebretzel im Stadion waren besser als bei uns in Bremen.
Der Tag hat auch gezeigt, dass es schön ist, mit unserem Sohn unterwegs zu sein.

Frühstück mit dem Tochterkind und Hund
Ich liebe es, frühstücken zu gehen und unsere Tochter auch. So haben sie, der Hund und ich uns zu einem Frühstücksdate getroffen. Sie wurde begleitet vom Hund, der sich allerdings brav unter dem Tisch amüsiert hat. Es ist immer wieder spannend zu sehen, welche Themen ich mit dem jeweiligen Kind habe.

Resteessen mit Burrata-Nudeln für die Strohwitwe
Schon lange wollte ich Nudeln mit Burrata zubereiten und immer kam irgendetwas dazwischen. Jetzt war eine halbe Kugel von einem Abendessen übrig und ich habe mein Strohwitwendasein genutzt und mir eine Kompanieportion zubereitet. Kennt ihr das auch, dass man entweder fast zu wenig Nudeln kocht oder eben zu viele? Das geht mir mit Reis auch häufig so.
Jedenfalls war es echtes Soulfood und somit ein Seelenglück an einem Sonntagabend.

Der Teufel trägt Prada 2 – und ich die Fernbedienung
Ich habe es nicht ins Kino geschafft, aber unsere Tochter hat mir berichtet, dass ein bekannter Streamingdienst den Film gerade im Portfolio hat. Strohwitwe zu sein heißt ja auch, dass ich die alleinige Macht über die Fernbedienung besitze. Ich liebe Meryl Streep und der Film war, obwohl es ein zweiter Teil war, sehr unterhaltsam.

Und dann war der Gatte wieder da
Auf der Reise ist fast alles gut gegangen und so war ich froh und dankbar, als er dann endlich wieder zuhause war. Er aber auch.
Frühstück mit der A-Familie und ein Brioche für den Tag danach
Es war nicht unser ‚üblicher‘ Tag, aber sonst war wieder alles wie üblich: der Thunfisch, die Herzenswärme, die Freude und unsere Zeit zusammen, die lang und dennoch zu kurz war. Ich habe dieses Mal nicht nur den Salat mitbekommen, sondern auch ein besonders leckeres Brioche Hörnchen, das ich am nächsten Tag gegessen habe.
Und so war ich in Gedanken noch einmal dort, habe geschmaust und bin dankbar, sie alle in meinem Leben zu haben.

Der Sommer ist zurück – und ich gleich mit
Er hat sich ein bisschen geziert in dieser Woche und morgens hat der Herbst schon kleine Probeläufe veranstaltet. Aber jetzt ist er wieder zurück: der Sommer. In voller Schönheit und niemand ist darüber glücklicher als ich. Also habe ich meine Mittagspause mit Spionagebuch und Espresso und in Shorts direkt nach draußen verlegt. Herrlich.

Seelenglück der kleinen und emotionalen Dinge: Meine Woche
Ihr seht, auch in dieser Woche waren es wieder einige Momente, die bei mir sofort das Gefühl von Glow ausgelöst haben. Ein gutes Essen. Ein schöner Nachmittag mit den Kindern. Ein Espresso in der Sonne. Das Gefühl, den Gatten wohlbehalten zuhause zu wissen. Und ja, auch ein aufgewärmtes Brioche-Hörnchen am nächsten Tag.
Gerade weil diese Woche an anderer Stelle einiges von mir gefordert hat, merke ich wieder einmal, wie gut es ist, diese kleinen Glücksmomente nicht einfach vorbeiziehen zu lassen. Kurz innezuhalten, sie wahrzunehmen und sie im Herzen zu behalten.

Und genau das ist mein Seelenglück: Nicht auf Perfektion zu warten, sondern auch in einer vollen und manchmal herausfordernden Woche die kleinen Dinge zu bewahren, die mich lächeln lassen.
Und jetzt bin ich neugierig:
Kann ein Dessert euch glücklich machen? Und welcher kleine Moment hat euch diese Woche ein Lächeln ins Gesicht gezaubert?
Ich freue mich auf eure kleinen Glücksmomente.
Alles Liebe,
eure Nicole






Liebe Nicole,
ich bin nicht so eine „Süße“ , von daher würden Desserts eher selten zu meinem Seelenglück beitragen. Aber ich verstehe Dein Entzücken trotzdem.
Deine Treffen mit Deinen Kindern hören sich wunderfein an. Genau, wie Du es bei mir kommentiert hast, so empfinde ich die Beziehung zu meinen Kindern auch und ich glaube, das leben wir beide sehr ähnlich.
Komm gut in die neue Woche
Britta
Ja, liebe Britta, ich habe mich sehr wiedergefunden bei dir mit den Kindern und ich finde das so richtig und wichtig. Das war aber schon immer so, dass ich sie liebe wie verrückt, aber weder mich noch meine ‚Leistung‘ über sie definier(t)e.
Ich bin immer wieder überrascht, dass es Menschen gibt, die sich als nicht süß bezeichnen. Wir waren einmal in einem Urlaubshotel mit Mega Desserts, da habe ich mein Abendessen danach ausgesucht 🙈
Liebe Grüße und einen feinen September
Nicole
Tut mir leid, aber ich kann einfach nicht aufhören, mir dieses Zitronendessert anzusehen. Es sieht sehr lecker aus und die Präsentation ist fantastisch!
Ich erinnere mich diese Woche nur an die Physiotherapie für mein Knie, den Rest der Zeit war ich geduldig zu Hause – was nicht gerade meine Stärke ist! 😅 Aber es ist okay, diese Woche wird es bestimmt anders, mal sehen!
Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag!
Claudia
Ich drücke dir die Daumen, dass sich deine Geduld auszahlen wird.
Das Dessert war sooo gut.
Gute Besserung und liebe Grüße
Nicole
Feine und so unterschiedliche Glücksmomente, viele familiär, hattest Du. Die kann ich gut nachvollziehen.Bei Frau Poletto zu speien, ist auf jeden Fall auch wunderbar, incl. Dessert!
Mein Glücksmoment ist gerade jetzt. Denn wir sind mit dem Packen fertig und morgen gehts für ein paar Tage an den Bodensee nach Vorarlberg. Eine fast unbekannte Gegend für uns. Wir freuen uns!
Einen schönen gemütlichen Sonntag wünscht Dir herzlich,
Sieglinde
Oh wie schön. Ich wünsche euch eine wunderbare Zeit. Ihr werdet sicher wieder vieles entdecken und dann mit uns teilen.
Ich freue mich darauf und mit dir.
Liebe Grüße
Nicole
Oh ja ein Dessert ist fein und kann glücklich machen.😅
Du hattest eine bewegte Woche, turbulent, wie das Wetter diese Woche. Ich freue mich mit dir über die feinen Momente und dass dein Mann gesund wieder zuhause ist.
Lucia hat mich glücklich gemacht, als sie am Mittwoch gesagt hat, es wäre ein toller Tag gewesen. Dann ein Kleid, das passt und mich gedanklich nach Italien bringt. Das weisst du ja schon.😉💕
Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina
Wie süß. Aber ich kann mir vorstellen, dass du alles gegeben hast. Ich freue mich jetzt schon auf dein Kleiderstyling. Es sah ‚roh‘ schon toll aus. Wenn du es kombiniert hast, werden wir alle gedanklich in Italien sein.
Liebe Grüße und eine schöne Woche
Nicole
Na klar kann ein Dessert mich glücklich machen :).
Dass der Bunker begrünt wurde, war eine gute Entscheidung. Ich weiß noch, wie wir von oben in die Stationrichtung gesehen haben, in der ihr unten dann gesessen habt. Freut mich, dass es euch dort gefallen hat. So ein kleines Stadion hat seinen eigenen Charme.
Mein Glücksmoment der Woche war ein akustisch und papierlich erhaltener Dankesbrief.
Ein schönes Wochenende wünscht dir
Ines
Ja, ich musste auch daran denken, als ich ihn von unten und aus dem Stadion gesehen habe. Das war ein schöner Tag. Und der Tag mit dem Kinde auch.
Der Dankesbrief klingt wunderschön und ich kann mir vorstellen, dass das ein ganz besonderer Glücksmoment für dich war.
Liebe Grüße
Nicole