
Heute erzähle ich euch, wie ich trotz eines Elefanten auf der Brust auch das Schöne in dieser Woche genießen konnte, welche kleinen Momente mein Herz erfreut haben und warum sich Sommer und Herbst geküsst haben. Denn der Sommer hat ein Comeback gegeben.

Seelenglück – ein kurzes Beben, dann die schönen Momente
Diese kleinen Momente, die wir gerne übersehen, sei es ein Lächeln, eine Aufmunterung, ein Geruch, die finden hier ihren Platz und ich möchte euch durch meine Woche mitnehmen. Ich freue mich, wenn ihr den Glow spürt und auch in euch selbst noch einmal nachforscht, was euch in dieser Woche glücklich gemacht hat.
Mich hat ein Wahlergebnis erschüttert und zwar zutiefst. Denn ich kann das mit meiner Art, meinem Wesen, meinem Wissen und meinen Empfindungen nicht vereinbaren oder verstehen. Das habe ich auf Instagram auch geschrieben. Die Reaktionen waren fast positiv. Bis auf eine, in der ich für mein nicht genau Hinsehen angegangen wurde. Das hat den Elefanten noch einmal kurz schwerer werden lassen, aber ich habe dann so eine nette Unterstützung bekommen, dass es leichter wurde.
Auch das und ein weiterer Nachrichtenaustausch dazu gehören indirekt hierher, denn es zeigt mir, dass ihr eine tolle Community seid und die richtigen Menschen wissen, wann ich eine Unterstützung brauche. Danke.
Jetzt kommen wir zu dem Seelenglück meiner Woche, die natürlich von dem zurückkehrenden Sommer überstrahlt wurde.
Regen & Sonne sind manchmal nah beieinander
An diesem Morgen schüttete es aus Kübeln und ich konnte mir kaum vorstellen, dass wir das zweite Seelenglück dieser Woche unbeschwert genießen würden können. Aber dann kam die Sonne und dieses Licht und Foto haben mein Herz hüpfen lassen.

Das erste Heimspiel – auf Regen folgte wieder Sonne und ein Essen
Kind und Mann waren sich sicher, dass dieses Spiel nicht gut werden würde. Zunächst wurden wir erst einmal auf dem Weg ins Stadion nass. Und dann schien doppelt die Sonne. Nämlich in echt und auf dem Platz. Ein hochmotiviertes und kämpferisches Spiel, das allen Beteiligten, außer den Gegnern vielleicht, richtig Spaß gemacht hat. Anschließend waren wir noch mit 2/3 Kindern essen und das war ein lustiger und schöner Ausklang eines feinen Tages.

Die Loafer sind da – und so Dunkelbraun wie erhofft
Klammern wir mein falsches Einlaufen (denn nein, aus Schaden wird man nicht immer klug) aus, so bin ich im Loaferhimmel. Das Leder ist toll, die Farbe ist toll, der Schnitt ist toll. Und wenn meine Divenfüße sich gewöhnt haben oder ich Socken trage, dann ist alles toll an diesen Loafern. Sie rufen nämlich ein bisschen Vorfreude auf die kommenden Herbstoutfits aus.

Wenn der Mann ein Müsli mitbringt und der Zug fast pünktlich ist
Ab dieser Woche sind wir zurück im Hauptstadt-Move und so machten wir uns mit dem Zug auf den Weg. Eine Bäckerei in Bremen hat immer montags Müslitag und dieses Bircher Müsli ist eine Wucht. Mein Mann hat mir zur Überraschung eines mitgebracht. Und die Bahn hat uns mit einer Ankunft, die ’nur‘ 10 Minuten zu spät war, auch überrascht. Das ist doch Seelenglück, oder?

Hallo Berlin, schön, dass wir bei blauem Himmel wieder da sind
Die Hauptstadt hätte uns nicht schöner begrüßen können: sommerlich, blauer Himmel und wir mittendrin. Auch wenn ich etwas Zeit brauchte, um wieder in meine Routinen zu finden: Es ist schön, wieder hier zu sein.

Sommer küsst Herbst: Kartoffelsuppe
Die erste Kartoffelsuppe für mich, während der Gatte woanders speist. Eigentlich ruft diese Suppe für mich Herbst (oder Winter), aber sie hat an diesem Abend einfach Soulfood bedeutet.

Der morgendliche Kaffee am Fenster
Seichte Temperaturen, sanft rauschende Blätter, laue Luft: So schön kann ein Morgen beginnen. Für zwei Minuten stört kein Großstadtgeräusch diesen Moment. Das war sehr berührend für mich.

Spontane Date-Night
Mein Mann hatte spontan Zeit und so haben wir unseren kleinen Italiener hier angerufen und haben tatsächlich noch einen Tisch bekommen. Am weit geöffneten Fenster haben wir köstliche Pizza gegessen, tiefe Gespräche geführt und herzlich gelacht. Es ist momentan selten, dass wir diese Zweiermomente haben, umso mehr habe ich ihn dankbar genossen.

Seelenglück trotz Seelenschmerz
So sehr ich mich in dieser Woche von dem Ergebnis und dem Kommentar belastet fühlte, so sehr habe ich diese Woche auch genossen. Und mit diesen Glücklichmachern bleibt zwar der Hauch von Elefant, aber der Glow überwiegt. Ich denke sehr häufig, dass wir uns öfter bewusst machen sollten, was für schöne und besondere Dinge das Leben für uns bereithält.
Könnt ihr auch das Schöne sehen, wenn etwas nicht so Schönes passiert?
Alles Liebe,
Eure Nicole






Dein Elefant ist leider nicht einfach so vom Himmel gefallen, auch wenn ich ihn in dieser Größe letztlich nicht erwartet habe… Ich hoffe, der Druck löst nun endlich das Richtige aus und der Elefant bekommt ganz am Schluss einen Glücksrüssel.
Deine Seelenglücke sind allesamt fein, das mit dem Bircher Müsli besonders. Habe ich doch kürzlich in der Schweiz im Forum Würth in Rorschach so ein besonders edles gegessen… Das Rezept habe ich mir leider nicht geben lassen, aber wir sind dran an der Nach-Komposition! :-)
Bei mir gabs diese Woche wenig Seelenglück. Doch ich bin wieder etwas gesünder und das ist natürlich doch eines. Aber der Husten ist so hartnäckig…
Ein frohes Wochenende wünscht herzlich,
Sieglinde
Danke liebe Nicole, dass Du immer daran erinnerst, die kleinen Highlights im Alltag nicht zu übersehen. Ja, die gibt es. Nach einer Beerdigung den Zusammenhalt der Familie spüren, Kaffee und Gespräche in der Stadt in der Sonne mit der liebsten Freundin genießen, ein neues Smartphone einrichten.
Den Elefanten spüre ich ebenso und sehe es wie Marie. Das erschreckende Ergebnis war seit langem genau so erwartbar, doch außer Dämonisierung wurde wenig gemacht. Und auch jetzt würde ich mir wünschen, dass mehr nach vorne geblickt wird und die Befürfnisse der Bürger von den etablierten Parteien gesehen werden.
Guten Morgen Nicole, den Elefanten teile ich mit dir und es macht mir manchmal wirklich Angst um die Zukunft. Das und die schlimmen Einsparungen und Veränderungen im Gesundheitssystem, lässt mich nicht kalt. Ich habe gemerkt, es ist für mich nicht sonderlich gut, das in meinem Blog zu thematisieren. Ich umarme dich fest, weil du die Last dieses Kommentars tragen musst.💕 Zum Glück hast du eine tolle Community und eine wunderbare Familie. Wie lieb ist es, dir einfach so ein leckeres Müsli mitzubringen.💕 Mein Göga überrascht mich derweil öfter mit: leider hatten die nicht mehr was du wolltest. Grummel. Na er kann nichts dafür. Habe halt einen speziellen Geschmack.
Die Woche war von einem Abschied geprägt, eine unserer liebsten Ärztinnen hat unsere Praxis verlassen. Zum Glück halten wir weiter Kontakt, aber sie war ein Lichtblick in meinem Alltag.💕 Ein süßer Moment diese Woche war, als Lucia ihre Mama fragte: ja, was kann ich für dich tun? Als sie von ihr gerufen wurde. Und … das Oma-das-sind-die-schönsten-Schuhe-der-Welt-Ding als ich ihr pink/blaue Sneaker gegeben habe.
Kleine Dinge, wiegen manchmal so viel. Weil du mir das immer wieder bewusst machst, danke ich dir Nicole für deinen Blog.🥰 Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende, ganz liebe Grüße Tina
Hallo Nicole,
Kartoffelsuppe war mir als Kind ein Graus, aber jetzt bin ich ganz bei dir – Seelenwärmer pur. Allerdings, das gebe ich zu, nicht in der mächtig-sämigen Form, sondern als klare Brühe mit halt Kartoffeln drin.
Das Wahlergebnis hat mich nicht sonderlich erschüttert – hat sich doch genau so im Vorfeld abgezeichnet. Eine Überraschung ist das wahrlich nicht.
Überraschend ist für mich eher, dass die einzig entscheidende Frage „Wie konnte es soweit kommen und was müssen wir JETZT machen?“ so wenig thematisiert wird.
LG von da, wo noch etwas Sommer übrig ist, nach da, wo er langsam in den Herbst übergeht.