KolumneSeelenglückSeelenglück- Oder wie schön ist der Herbst?

Seelenglück- Oder wie schön ist der Herbst?

Manchmal, wenn es denn morgens hell ist und ich zum Fenster hinausschaue, dann muss ich mich daran erinnern, dass es bereits November ist. Denn er lässt sich bisher ja nicht wirklich lumpen, auch wenn es nicht mehr so sommerlich wie im Oktober ist. Aber ich bin bisher fein damit. Und somit hat auch das Seelenglück sich wieder leichten Fußes einen Weg gebahnt, selbst wenn der Vollmond meinte, mich anderweitig beschäftigen zu müssen.

Meine Seelenglück-Woche

Die Woche, die ja dann immer samstags beginnt, begann mit einem Abschied. Am Bahnhof- das ist für mich die Superlative von Abschied. Und darum findet es auch nur eine nebenbei Erwähnung, weil es ja kein Seelenglück ist. Aber dann wurde sich geschüttelt (und nicht gerührt) und die Woche mit dem Glow versehen.

Ein Stadionbesuch mit Sieg

Ein besonderes Fußballspiel stand an: Grün-Weiß gegen Blau-Weiß (nicht der HSV!). Da einer sich ja am Tag vorher am Bahnhof verabschiedet hatte, ging es in ungewohnter Konstellation ins Stadion: Tochter, Sohn klein, Mutter großartig. Kleiner Scherz. Die Tochter hat nicht alle Gene positiv besetzt, will sagen, ihr Verein ist der Blau-Weiße.

Seelenglück der Woche 45

Ich saß in der Mitte und ich sage mal so: Das war ein bisschen throwback in eine Zeit, als man sich um die roten Maoam- Kracher zankte.

Am Ende hat natürlich der für uns richtige Verein gewonnen und es gab noch ein Rollo (oder Dürüm) auf die Faust. War also ein lustiger und seelenglücklicher Abend für 2/3.

Eure Kommentare

Es ist ja schon ein bisschen länger her, dass ich es erwähnt habe, aber ich tue es gerne wieder: Ich freue mich immer wieder über jeden Einzelnen eurer wertschätzenden und lieben Kommentare und möchte an dieser Stelle seelenglücklich Danke sagen. Hört bitte nicht damit auf…

Guter Service und ein ‚Es geht wieder deutlich besser‘

Meine Kamera und ich, wir haben immer ein kleines Verbindungsproblem gehabt, wenn es darum ging, sie mit dem WLAN meines Smartphones zu vernetzen. Das habe ich Ines und Sabine in Hamburg erzählt, weil beide ein Mitbewerbermodell nutzen.

Seelenglück der Woche 45

Eine Woche später schrieb Ines mir dann, ich solle das doch einmal reklamieren. Gut, da hätte ich auch selbst draufkommen können, aber was soll ich sagen: Ein sehr guter Service seitens des Herstellers und ausführliche Anleitungen, auch nach Nachfrage, haben zumindest Abhilfe geschaffen. Es geht mir zwar immer noch nicht schnell genug, aber es geht. Und richtig gut fand ich, dass sie auch noch einmal nachgefragt haben, ob alles funktioniert. Ich mag ja Service.. Und danke Ines für den Stupser.

Ein Dankespäckchen

Sagte ich schon einmal, dass ich mich immer über Geschenke freue? So auch dieses Mal, als auf der Treppe ein kleines und feines Päckchen lag: Tee, Schoki, eine liebe Karte und Lesezeichen. Ja, das ist besonders feines Seelenglück, weil es einfach schön ist.

Seelenglück der Woche 45

Kürbissuppe

Vorteile von Abschied können bestimmte Speisen sein, die hier sonst eher nicht gern gesehen sind. So ist es mit Kürbissuppe. Also wurde sie zubereitet und hat die Seele gewärmt. Und auch die Zubereitung war Seelenglück, denn dieses Ding Vorfreude…

Seelenglück der Woche 45

Ein Treffen

Ich habe einen im doppelten Sinne alten Freund nach langer Zeit wiedergetroffen. Das sind schöne Gespräche, die Überzeugung, dass auch Älterwerden gut gehen kann und die Freiheit, es in eigenem Rhythmus zu können. Und ein bisschen Sorge.

Ein kurzes, aber freudiges Telefonat

Ich habe seit 28 Jahren eine Freundin, die weiter weg wohnt. Wir haben den Kontakt wieder aufleben lassen, nachdem er ein bisschen geschlummert hat. Wir waren zum Telefonieren verabredet, aber manchmal kommt das Leben dazwischen. So auch an dem Tag. Aber- ich habe dann doch für eine Viertelstunde zum Telefon gegriffen. Kurz witzeln, sich zu sagen, dass man in Herz und Kopf verbunden ist, auch das ist Seelenglück. Und nächstes Mal wird es dann wieder länger.

Spontanes Frühstück- fast spontan

Wenn trotz morgendlicher Eile mit dem Kind ein kurzes und unerwartetes Frühstück zustande kommt, dann ist das etwas Feines. Kerze, Kaffee, Käse und Brötchen- schön war es. Seelenglück eben.

Seelenglück der Woche 45

Die Schönheit dieses Herbstes

Gut, Spinnen sind jetzt nicht auf der Liste meiner Lieblingstiere. Aber wie sie ihre Netze spinnen, das ist schon Wahnsinn, oder? Und die Laubfärbung bewundere ich dieses Jahr noch ein bisschen mehr als sonst.

Die erste Mandarine

Ich mag die ersten Mandarinen, wenn sie noch sauer sind, am liebsten. Und so war diese ein Seelenglück-Genuss. Addiert man den Geruch dazu- hachz.

Seelenglück der Woche 45

Lesen im Bett

Komischerweise lese ich nur im Bett, wenn mein Mann nicht zu Hause ist. Aber dann koste ich es gerne voll aus. So auch dieses Mal. Leider zu lange, denn mein Schlafbedürfnis hat in dieser Woche etwas gelitten.

Seelenglück auch in Woche 45

Obwohl ich mal wieder in meiner Nicht-Kernkompetenz des Abschieds unter verschärften Bedingungen üben musste, gab es doch so einiges, was diese Woche seelenglücklich werden ließ. Und die nächste hält, so glaube ich, durchaus auch etwas bereit.

Was meint ihr? Und wie war eure Woche?

Genießt das Wochenende.

Give your life a glow,

Eure Nicole

 

 

18 Kommentare

  1. Ein Abschied ist nicht einfach, aber sicherlich haben deine anderen Begegnungen in der Woche diesen Schmerz gelindert. Und die Kürbissuppe hätte meine Seele auch gewärmt!
    Ich wünsche die eine gute Woche, ohne alles, was deine Glücksmomente stören kann!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  2. Liebe Nicole, ja der Herbst ist schön bisher. So ein Spinnennetz ist ein kleines Kunstwerk. Schön dass Du wieder einige schöne Momente hattest, auch wenn es Abschied gegeben hat. Das Wiedersehen wird dann sicher noch schöner. 😁
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  3. Oh ja, es war eine wunderbare Woche und es ist ein wunderbarer Herbst. vor meinem Fenster ist es gerade noch neblig – ich mag diese nebelverhangene Morgenstimmung unglaublich gern – aber die Sonne kämpft sich schon durch. Das Wetter könnte mir keine größere Freude machen als in den letzten sechs Wochen. Es ist einfach schön.
    Das mit dem im-Bett-lesen kommt mir sehr bekannt vor. Ich sollte mir dabei ein Zeitlimit setzen… Und mein außer-mir-ist-keiner-da-Gericht ist Grünkohl. Für den ist es aber noch zu früh, leider.
    Außerdem darf ich mich in der kommenden Woche auf ein Wiedersehen freuen – das große Kind kommt aus Mexiko zurück und ich freu mich sehr auf sie.
    Liebe Grüße
    Fran

  4. Es freut mich, dass die Kamera jetzt zumindest besser funktioniert. Mit dem November bin ich bei Dir. Bei uns blüht noch der Lavendel. Und neulich flog uns eine Wespe ins Haus. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich das schon mal erlebt habe.

    Liebe Grüße
    Sabine

  5. Abschied schafft Vorfreude auf Wiedersehen! Hier gibt es Rosenkohl, wenn der Mann nicht da ist.

    Freut mich, dass der Stups zur Reklamation zumindest etwas verbessert hat.

    Schöne weitere Novembermomente wünscht Dir
    Ines

  6. Das mit den Abschieden kann ich so gut nachvollziehen. Mein Mann hatte jahrelang wechselnde Einsätze in ganz Deutschland. Es war ja nur schwer ein gemeinsames Kultur(er-)leben möglich und das Privatleben musste sich sehr zusammenpressen auf wenige Wochentage. Was waren wir froh, als diese Zeit vorbei war.
    Dass frau dabei natürlich übt mal wieder viel allein zu machen und auch anders als sonst, ist ein kleiner Vorteil, der sich bei Dir z.B. in Kürbissuppe auslebt und Lesen im Bett. Nicht schlecht, jedenfalls!
    Schön, dass die „Richtigen“ beim Fussball gewonnen haben, auch wenn es dieses Mal innerfamiliär schwer war.
    Meine Schwiegertochter muss nächste Woche nach Katar beruflich, sie ist bei einem großen Sportartikelhersteller beschäftigt. Aber wir beneiden sie dieses Mal nicht… aus Gründen will diese WM nicht zünden. Zumindest im Vorfeld.
    Bei uns ist das Seelenglück in der letzten Woche mäßig verteilt gewesen. Wir mussten schon froh sein, dass quasi nicht mehr passiert ist. Denn ein Radunfall hat meinem Mann einen Bänderriss beschert und mir eine Menge zusätzlicher Arbeit, denn wir sind sonst ein Team. Aber wie gesagt, zum Glück ist nicht mehr passiert…
    Nur kleines Unglück ist eben auch Glück… 🙂
    Herzlich, Sieglinde

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Autor

Nicole

Life with a glow ist mein Lifestyle Blog, in dem ich über das Leben ü40/ü50 schreibe. Spaß, Freude und Neugier sind niemals eine Frage des Alters sondern der Einstellung. Ich freue mich auf euch!

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