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Sechs Sommer-Dinge, die ich nicht mehr (mit)mache

Ich liebe den Sommer, mit fast allem, was dazu gehört. Was ich aber nicht liebe, ist sommerliche Perfektion. Er soll, bei allem, was Alltag und Leben mit sich bringen, vor allen Dingen eines sein: leicht.

Darum habe ich in den letzten Jahren einige Dinge ziehen lassen und andere einziehen lassen. Das führt dazu, dass diese von mir so geliebte und immer zu kurze Jahreszeit vordergründig schön wird. Das bedeutet nicht perfekt, sondern einfach nur, dass auch hier der Sommer Glow seinen Platz findet.

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Was ich nicht mehr machen möchte im Sommer und was ich stattdessen tue

Ich möchte euch gerne erzählen, von welchen sommerlichen Ritualen oder Gewohnheiten ich mich verabschiedet habe. Aber ich werde am Ende auch gern noch erzählen, was mir das dann bringt.

Also schauen wir auf einen Sommer, der gerade erst angefangen hat und mit viel Glow seine eigene Definition von perfekt entwickelt.

1. Obwohl ich Schuhe liebe, gibt es hier keine unbequemen Sandalen mehr

In früherer Zeit war es wichtig, dass Sandalen in erster Linie schön waren. Das dürfen sie heute auch noch sein, aber für mich ist ein bequemer Schuh eine Anforderung, da mache ich keine Kompromisse mehr. Habe ich trotz der Bequemlichkeit manchmal Scheuerstellen? Ja.

Heute habe ich nur wenige Sommerschuhfavoriten, die ich dann aber auch immer trage. Genauso ist es im Urlaub: Ein paar wenige Schuhe, die zu allen Outfits passen und sich bei warmem Wetter gut anfühlen, reisen mit. Der Rest macht Urlaub zu Hause.

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2. Outfits, die nur schön sind

Gerade auch im Sommer ist es absolut essenziell, dass ich mich in meinen Outfits wohlfühle. Natürlich sollen sie schön sein, das würde ja sonst auch gar nicht meinem Glow entsprechen. Aber Outfitregeln beachten? Kleidung, die kneift oder klemmt? Etwas, das mich einengt (wie hohe Kragen zum Beispiel)? Das kommt mir nicht mehr an den Körper.

Und ja, ich trage auch ü50 Shorts und ärmellose Tops, weil ich es liebe, weil es Leichtigkeit unterstreicht. Und ich eben ein gelebtes Leben habe.

Und ich gehe im Kleid oder Rock nicht ohne meine beige Radlerhose darunter aus dem Haus. Das ist unsexy, aber es ist ultimativ angenehm, weil der Schweiß mir nicht die Beine hinunterläuft.

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3. Ich trage Bikini statt Badeanzug

Wenn ich im Urlaub, im Freibad oder einem Schwimmbad mit Sauna bin, dann trage ich einen Bikini. Natürlich einen ‚vernünftig‘ geschnittenen, keinen, wo ich gefühlt halb nackig bin. Aber ein Bikini trägt sich so viel angenehmer und ist so viel leichter. Ich habe da alle meine Bedenken (Figur, Alter, Blabla) über Bord geworfen, denn es denkt niemand mehr über mich im Bikini nach als ich selbst.

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4. Ich verplane nicht jede freie Minute oder messe den Sommer in Aktivitäten

Wenn wir oder ich etwas vorhaben, wie neulich den spontanen Barbesuch, dann ist das toll und ich genieße es. Genauso schön ist der Sommer für mich aber auch zuhause, mit einem Getränk oder Kaffee und einem guten Buch. Ich muss nicht schwimmen gehen, draußen sein, Fahrrad fahren, an den See fahren, im Eiscafé sitzen. Ich kann es, aber ohne und mit mir allein, zu zweit oder der Familie zuhause ist es auch schön.

Aktiv zu sein ist toll, keine Frage. Aber es ist kein Muss. Ich habe es sehr genossen, in der letzten Woche fast ausschließlich zuhause zu sein.

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5. Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn mein Sommer ein anderer ist

Jeder darf und soll seine Sommer-Dinge so gestalten, wie er mag und möchte. Ich mache mir aber keinen Kopf mehr, wenn andere Menschen viel unternehmen, den perfekten Picknickkorb dabeihaben, immer gestylt sind, dauernd am See oder im Freibad schwimmen.

Mein Sommer ist so und wird so gestaltet, wie ich mich individuell fühle. Ich möchte aufs Sofa? Ich möchte auf die Terrasse? Ich möchte mehrmals am Tag Eis?

Dann machen wir, was geht, möglich ist und was wir wollen. Die Leichtigkeit des wunderbaren Sommers stellt sich nicht mit Druck ein.

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6. Ich meckere nicht über Temperaturen

Ist es mir bei 40 Grad ohne greifbaren Pool zu warm? Ja. Mäkele ich deswegen? Nein. Denn diese Zeit geht schneller vorbei als mir am Ende lieb ist. Außerdem nimmt es mir den Glow und ich kann es ja doch nicht ändern.

Darum leben wir einfach schwitzend diese Tage;).

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Was meinem Sommer Glow verleiht

  • Morgens auf der Terrasse oder auf dem Balkon einen Kaffee trinken und die noch frischere Luft atmen und den Geräuschen lauschen
  • Wenn die Vorhänge sich sanft im Sommerwind bewegen
  • Grillen, Fast Food und Salate
  • Die Vielfalt von Obst und Gemüse
  • Eis essen, wann immer es passt
  • An einem ruhigen Abend der Sonne beim Feierabend machen zusehen
  • Zeit im Freien
  • Zeit drinnen (und das eine schließt das andere nicht aus)
  • Leichte Outfits, die man kaum spürt
  • Kaltes Wasser über die Unterarme laufen lassen
  • mich einfach über den Sommer freuen
  • Abends ohne Jacke draußen zu sitzen
  • In Berlin in meinem Outdooroffice (aka Balkon) sitzen und schreiben
  • Schöne Accessoires und meine beiden Sommertaschen
  • Lipgloss
  • Zusammensein mit Herzensmenschen
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Sommer-Dinge, die den Sommer schön machen

Es gibt für mich bei jeder Jahreszeit ein Aber, selbst bei dem von mir geliebten Sommer. Aber hier ist es wie bei allen anderen Dingen auch: Lamentieren bringt uns nicht immer weiter. Und darum finde ich, wie stets, versuchen wir das Beste auch aus diesem wunderbaren Sommer herauszuholen, oder?

Was macht ihr im Sommer nicht mehr?

Startet gut in die neue Woche,

Eure Nicole

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5 Kommentare

  1. Ok, ich bekenne mich bei Punkt 6 schuldig. In den letzten Tagen habe ich gejammert :-) Sommer ist toll. 40 Grad sind aber nicht so meins und wenn ich beim Lesen auf dem Sofa schwitze, dann nehme ich mir auch mal meine Jammermomente raus und für mich ist das ok. Im nächsten Sommer wird es hier eine Klimaanlage geben, so viel steht fest.
    Beim Bikini bin ich so halb bei dir. Geschwommen wird im Badeanzug, der bliebt beim Sprung ins Wasser da, wo er hingehört. In der Sonne inzwischen gerne Bikini, aber durchaus vorsichtig und bei Bedarf mit T-Shirt. Denn die Haut am Bauch verbrennt bei mir mit doppelter Geschwindigkeit – selbst Lichtschutzfaktor 100 ändert daran gar nix.
    Einen weiteren Punkt hätte ich da auch noch anzufügen: Mir ist es sowas von egal, ob ich im Sommer braun bin. Früher mal, da war das wichtig und dafür nahm man auch den einen oder anderen Sonnenbrand in Kauf. Kommt heute nicht mehr in die Tüte. Schatten for President.
    Liebe Grüße
    Fran

  2. Danke für Dein Statement!

    Gibt es etwas, das noch typischer Deutsch ist als dieses „Es ist sonnig, da MUSS ich raus“? Nen Scheiß muss ich 😉

    Ich unterschreibe Deine Aussagen und lebe sie auch so und bin dabei genau wie Du eine große Sommerliebhaberin.

    Früher bin ich gerne mal an den See oder ins Freibad gegangen, mittlerweile ist mir das alles viel zu voll geworden, so auch oft in den Cafés oder besonderen Locations.

    Manches hat sicher auch mit der FOMO Fear of missing out zu tun. Die habe ich nicht mehr und genieße die kleinen, für manche Menschen vielleicht unbedeutenden, Highlights sehr.

    Und ja, es war mir hier mitten in der Stadt und unserer kleinen Wohnung ohne Balkon in den letzten Tagen sehr heiß, aber ich meckere so gut wie nie übers Wetter. Führt zu Nix.

    Im nächsten Sommer werde ich, so wie es aussieht, eine Balkonterrasse haben und sehe mich schon, dort mit kühlem Wein, Freundinnen und Eiscreme zu sitzen – in bequemen Sandalen und lockerer Kleidung 😃

  3. Hallo Nicole, wie lustig!
    Gibt es wirtlich so Leute, die meinen, im Sommer irgendetwas bestimmtes tun zu müssen? Oder zu jeder anderen Jahreszeit auch? Warum? Und für wen? Vielleicht gar nicht für sich selbst?
    Meine Güte, was für‘n Stress!
    Erstaunte, aber
    LG von da, wo die großen Wellen sind
    Marie

  4. @1 Leider merkt man das nicht immer bei der Anprobe mit Strümpfen, wenn man Schuhe später barfuß trägt.Zum Glück hatte ich da schon lange keinen Fehlkauf.

    @3 Mache ich auch. Ein Bikini zieht sich einfacher an und trocknet schneller. Da ich ihn aber wirklich nur zum Schwimmen anziehe, sieht mich darin eh kaum jemand. Dafür ist besonders hübsch in Dunkelblau mit weißen Punkten. Würde ich irgendwo sein, wo andere Menschen Badewäsche außerhalb des Wassers tragen, würde ich nur die Bikinihose und ein weites Oversizedhemd tragen. Als Sonnenschutz und für Wohlbefinden.

    Ich sitze im Sommer nicht mehr anderen Menschen zu Liebe draußen. Weder tagsüber in der Hitze noch abends, wenn das gesammelte Viechzeug mit Flügeln und acht Beinen herauskommt.

    Hab eine schöne Sommerwoche!

  5. Guten Morgen Nicole, ich möchte mich in meiner Freizeit treiben lassen und machen nach was mir der Sinn steht. Aber das mache ich auch im Winter. Alle Deine Punkte kann ich unterschreiben. Ich trage Bikini und ärmellos. Ohne Rücksicht.😂 Die meisten Gedanken machen wir uns wirklich selbst.
    Am schönsten finde ich die Helligkeit, wenn ich morgens um 5.30 aufstehe. Das luftige Kleidertragen und Erdbeeren.
    Genieß Deine Jahreszeit, liebe Grüße Tina

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