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Sturm Wind Herz-die Schloss Schwestern

Werbung-Rezensionsexemplar

Auch bei den Schloss-Schwestern war ich ein Buch Cover Opfer. Ok, der Klappentext las sich auch sehr schön, sonst hätte ich es ja nicht lesen wollen.

Was ich an dem Buch, das der erste Teil eines Dreiteilers ist, mochte und was ganz entschieden nicht, das erzähle ich euch gleich. Außerdem erfahrt ihr, warum es Leseglück ist.

Die Schloss-Schwestern-Sturm Wind Herz-lifewithaglow

Schwestern: Familie kann man sich nicht kneten

Erst neulich hatte ich mit einer Freundin das Thema, dass man sich Freunde aussuchen kann und Familie eben nicht. So ergeht es auch den drei Frauen in dem Buch* Sturm, Wind, Herz, die sich einer neuen Herausforderung stellen müssen:

Ihr Großvater Jörn hat ihnen ein Schloss vererbt. Es jedoch einfach nur zu vererben, reichte ihm nicht. Er hat das Erbe an Bedingungen geknüpft. So müssen die drei Schwestern drei Monate gemeinsam im Schloss leben.

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Der Großvater hatte bereits mit der Renovierung begonnen, jede der drei erhält einen eigenen Wohnbereich.

Der Notar Cord, der seinen Vater aus Krankheitsgründen vertritt, muss das Ganze beaufsichtigen.

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Zunächst keine Harmonie

Die Schwestern verlieren in ihrer Kindheit auf tragische Weise ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall. Alle drei waren mit im Auto und tragen, jede auf ihre Art, ein Trauma mit sich. Sie kommen bei ihrem Großvater unter, ihre Tante kümmert sich rührend um die drei.

Nachdem Ebba, Levke und Marie als Kinder mit diesem schweren Schicksalsschlag konfrontiert wurden, hat es sie im Erwachsenenalter in alle Richtungen verstreut. Ihr Kontakt ist spärlich bis gar nicht vorhanden und nun sollen sie zusammen wohnen?

Der Widerstand ist groß, aber die Schwestern ergeben sich in ihr Schicksal. Sie alle sind neugierig, warum ihr Großvater das Schloss gekauft und renoviert hat. Sie ahnen nichts von der Geschichte, die dahinter steckt.

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Die Protagonisten

Ebba:

Sie ist die älteste der drei Schwestern und gilt als die selbstbewusste, kluge Schwester. Ihr Wohnort ist Boston, sie arbeitet in einer Bank und das erleichtert ihr den dreimonatigen Aufenthalt auf Schloss Süderholt nicht unbedingt. Zumal dieser Aufenthalt einen zweiten Haken hat: Der aufpassende Notar ist kein anderer als ihre erste große Liebe.

Diese ist damals unter traurigen Umständen und Missverständnissen gescheitert und vieles blieb unausgesprochen.

Beim Wiedersehen der beiden ist also zusätzlich noch eine Menge Druck unter dem Kessel. Werden sie das klären können? Warum telefoniert sie ständig in der Nacht mit Boston?

Levke

Levke leidet bis heute unter Panikattacken, wenn sie in ein Auto steigen muss. Das dürfte einer der Gründe sein, warum es sie nach München verschlagen hat, denn da kann sie sich größtenteils mit öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen. Sie arbeitet bei einer Eventagentur, mit ihrem Chef hat sie eine Beziehung.

Beides ist jedoch nicht mehr aktuell, als sie ins Schloss zieht. Tief verletzt und dennoch voller Pläne ist sie diejenige, die aus dem Schloss gerne ‚mehr‘ machen würde.

Zunächst scheint ihr dabei der Denkmalschützer Theo im Weg zu stehen, aber dann finden die beiden einen Weg, um miteinander auszukommen. Und ganz vielleicht wächst da ein zartes Pflänzchen.

Marie

Marie ist damals am schwersten bei dem Unfall verletzt worden. Sie musste mühsam das Laufen wieder erlernen. Sie ist als Reise-Influencerin unterwegs und es gewohnt, autark und unabhängig zu sein. Mit ihrem Otto, einem VW-Bulli, bereist sie die Welt. Als sie zurück nach Süderholt kommt, beginnt ihr krankes Bein in bestimmten Situationen zu versagen. Zunächst gibt es keine Erklärung dafür.

Marie ist diejenige der drei Schwestern, die dem Geheimnis und der Geschichte des Schlosses auf den Grund gehen will. Dazu möchte sie die Hilfe eines ehemaligen Freundes ihres Opas in Anspruch nehmen. Dieser ist aber dement und wird von seinem Enkel Noah betreut.

Noah, ein ehemaliger, erfolgreicher Zehnkämpfer, verteidigt seinen Großvater nicht nur mit Klauen und Zähnen, auch er hat schultert ein Schicksalspäckchen. Marie ist sehr ambivalent in ihren Gefühlen zu Noah: Angezogen von ihm ist sie gleichzeitig wütend über seine barsche Art.

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Das Geheimnis des Schlosses

Um das Schloss rankt eine Geschichte, die mit einem Raub zu tun hat. Außerdem ist in den 60er Jahren dort etwas Schlimmes vorgefallen. Beide Geschichten möchten aufgeklärt werden und die Schwestern versuchen, ihren Teil dazu beizutragen. Welche Rolle spielte ihre Großmutter, die sie nie kennengelernt haben? Hat ihr Großvater am Ende Dreck am Stecken?

Wie mir das Buch gefallen hat

Dieses Buch ist eines dieser Bücher, bei denen man mit ganzem Herzen dabei ist. Du riechst den Tee, möchtest Friesentorte naschen und fieberst mit den Schwestern. Sowohl, was ihre eigene Lebensgeschichte betrifft, als auch, wie es in der Zukunft weitergehen wird.

Das Buch ist eine sehr schöne und kurzweilig-tiefe Lektüre. Somit gibt es eine Leseempfehlung von mir. Und da bald Weihnachten ist, ist das Buch auch eine tolle Geschenkidee.

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Was mir nicht gefallen hat bei den Schloss-Schwestern

Das Buch war einfach zu schnell zu Ende und nun sitze ich hier und fiebere auf Teil 2. Denn ich möchte natürlich unbedingt wissen, wie es bei den Schwestern und im Schloss so weitergeht. Außerdem bin ich sehr neugierig, welches Geheimnis wir erfahren werden.

Darum ist ‚Nichtgefallen‘ mit einem Augenzwinkern zu sehen, denn ich werde mich zunächst bis März gedulden müssen, um zumindest einen Schritt in der Geschichte weiterzukommen. Der dritte Teil kommt im Juni.

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Magst du Fortsetzungsgeschichten? Wem außer dir selbst würdest du das Buch schenken wollen?

Ich wünsche euch einen schönen Dienstag, vielleicht mit Tee?

Alles Liebe,

Eure Nicole

  • Werbung: Der Link zum Buch ist ein reiner Hinweis. Ich verdiene nichts daran und wurde nicht für diesen Beitrag bezahlt. Herzlichen Dank an den Rowohlt-Verlag, dass sie mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben und für die freundliche und zuverlässige Zusammenarbeit.

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4 Kommentare

  1. Ich mag Mehrteiler eigentlich sehr gerne, da man viel tieferen Zugang zu einer Geschichte und den Figuren hat. Aber wenn zwischen dem Erscheinen weiterer Teile ein Jahr vergeht, verliere ich die Geduld. Auch ein halbes Jahr ist mir zu lang. Also greife ich dann auch erst zu, wenn alle Bücher erhältlich sind.
    Eine schöne Adventszeit
    Heike

    1. Ja, du hast in allen Punkten recht. Das Schöne, wenn man den ersten Teile schon kennt, ist bei mir Vorfreude und ich habe dann nicht so einen ‚Lesedruck‘
      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Klingt super! Sag mir bitte im Juli Bescheid, dann kann ich alle drei Teile in einem Rutsch lesen :).

    Einen schönen Tag wünscht dir
    Ines

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