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#ThatGirl oder This Woman?

Neulich schickte eine Freundin mir einen schon älteren, aber immer noch gültigen Artikel aus einer Zeitung. Es ging dabei um den #thatgirl Trend. That Girl? Die Erklärung und der Artikel werden gleich folgen, versprochen.

Der #thatgirl Trend beschreibt einen Typus Frau, der andere entweder nervös, neidisch oder ratlos macht. Oder kaltlässt?

#Thatgirl

#Thatgirl, this woman oder einfach ich?

Nach dem ich den WELT-Artikel gelesen habe, haben wir noch ein bisschen hin- und hergeschrieben und dabei kreierte sie die Bezeichnung, sie sei This Woman.

#Thatgirl

Und ich war wieder einmal kurz fassungslos, was es doch alles gibt.

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Was ist der #thatgirl Trend?

Dieser Trend hält Frauen jeden Alters dazu an, das Beste aus sich herauszuholen und ihren Tag optimal zu gestalten und zu füllen.

Am Ende geht es dabei um nichts anderes als Selbstoptimierung, ein von mir, sagen wir, nicht so geliebtes Wort, denn es bedeutet im Vorfeld ja nichts anderes, als hätte ich dauernd etwas an mir zu kritisieren. Was nicht heißt, dass ich nicht an mir arbeite;).

Das #thatgirl (oder Woman) steht nach 8 Stunden Schlaf in aller Frühe auf, meditiert, macht Sport oder Yoga. Danach trinkt sie einen gesunden Matcha-Latte im gleißenden Sonnenlicht. Sie dehnt ihren meist sehr schlanken (und jungen) Körper, liest ein paar Seiten, schreibt ihr Dankbarkeitstagebuch oder malt ihre Mandalas aus und startet dann ausgeruht in den Tag, den sie mit schönen Erlebnissen, Nahrungsergänzungsmitteln und sehr gesundem, aber wenigem Essen füllt. Sie fühlt sich frisch, erfrischt und vital. (Ich wäre nur eines: platt)

Was ich gerade etwas überspitzt schreibe, findet offenbar tatsächlich so statt.

Es spricht nichts dagegen, aber..

Versteht mich bitte nicht falsch, ich bewundere jeden Menschen, der gern und früh aufsteht und sich gesund ernährt oder auch so leben möchte. Wenn einem aber suggeriert wird, dass das das Nonplusultra für ein gesundes Leben ist, dann finde ich das gefährlich. Vor allen Dingen, wenn man es, aus welchen Gründen auch immer, nicht schafft.

#Thatgirl

Denn auch hier wird wieder ein Druck erzeugt, dem nicht jeder standhalten kann (oder will).

Ich selbst halte mich für ziemlich immun gegen solche Trends, aber ich weiß, dass es Menschen gibt, die das erreichen wollen und scheitern.

This woman

Meine Freundin schrieb also: Sie wäre eher this woman, weil sie diese Dinge so nicht gestaltet. Und ich fühle es förmlich, wie bei einigen diese Träume, so zu sein, zerplatzen. Gerade, wenn sie einen anstrengenden Job und/oder Familie haben.

Ich muss mich nur daran erinnern, wie ich früher (zwar oft mit meinem Mann, aber dennoch) drei Kinder schulfertig machen musste. Gut, danach wäre oft genug Atmen und Meditieren angesagt gewesen. Aber vorher?

Ich plädiere ebenfalls für ein gesundes Leben, ich mag Yoga und gesundes Essen. Aber ich mag eben auch Schokolade, Currywurst und Pommes und faul herumsitzen oder liegen.

Und länger oder lange schlafen. Und genug schlafen. Habe ich deshalb ein schlechtes Gewissen? Nö.

Einfach ich und nicht immer perfekt

Es verwundert mich immer wieder, wie solche Trends sich bilden und auf diese Züge aufgesprungen wird. Mir fehlen da manchmal einfach Kleinigkeiten, wie genaueres Hinterfragen. Einfach ich zu sein, ist für viele Menschen sicher viel gesünder, als den gesunden Trends hinterherzurennen.

#Thatgirl

Denn dabei kann man trotzdem meditieren, achtsam sein, Sport machen, gesund essen. Und lesen. Nur in einem anderen Rhythmus und nicht durchgetaktet. Eben kein #thatgirl, sondern ein einfach-ich-Mädchen.

Ich bin wirklich weit entfernt von perfekt und nicht immer zufrieden mit mir. Aber dennoch weiß ich, dass ich mein bestes Leben habe, wenn ich meinen normalen Herausforderungen, meinen Bedürfnissen und Gelüsten folge.

#Thatgirl

Und dass ich manchmal stolz bin, mich fürs Sofa statt für Bewegung (ich sage bewusst nicht Sport, das machen hier andere) zu entscheiden. Auch wenn es mir schwerfällt, dem Teufel auf der Schulter die Zunge herauszustrecken.

#Thatgirl ein ernstzunehmender Trend?

Das Ganze hält sich ja schon sehr lange. Ich nehme es nicht so ernst, da ich glaube zu wissen, was für mich gut ist. Auch wenn ich beileibe sicher nicht alles richtig mache.

Aber: Das Leben ist bunt und einzigartig und so sollten wir es auch leben.

#Thatgirl

Wie ist das bei dir? Magst du Selbstoptimierung?

Alles Liebe,

Eure Nicole

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20 Kommentare

  1. Ach herrjeh, Hauptsache ein # davor. Also Optimierung betreibe ich insofern, als ich mich (Körper und Gehirn) fit halten möchte. Also gehe ich regelmäßig schwimmen, mache Gymnastik (für Yoga bin ich zu doof) und mache wenn möglich ein Mittagsschläfchen (nennt sich neuerdings Power-Nap). Und ich esse, was mir schmeckt und gut tut. Und ja, ich stehe zeitig auf. Aber nur, damit ich morgens in Ruhe anfangen kann zu arbeiten. Um die Zeit ruft keiner an und du kriegst was weg und außerdem kann ich dann gelegentlich rechtzeitig Feierabend machen (wg. Schwimmen s.o.).
    Und manchmal verfaulen wir ganze Sonntage auf dem Sofa oder im Garten und finden das gut.
    Liebe Grüße
    Ilka

    1. Ich habe es ja geschrieben: Ich finde es ok, wenn jemand das tut. Aber es ist nicht für jeden das Richtige und schon gar nicht das one and only Ding.
      Bei dir klingt es nach einem Plan, der dich ausfüllt. Das finde ich gut und wichtig.
      Liebe Grüße
      Nicole

  2. Kenne ich gar nicht. Wieder ein Trend der an mir vorbeigeht und das buchstäblich denn Yoga und Matcha, da bin ich raus 😄 Aber ich respektiere Menschen die so diszipliniert sind. Liebe Grüße!

  3. Liebe Nicole,
    den Hashtag kenne ich nicht, aber den Typus „was erfolgreiche Manager machen“. Die gehen natürlich alle Marathon laufen (natürlich die erste Runde schon morgens um 5), trinken dann erstmal ein Protein-Shake bevor sie „journaln“ und legen sich am Abend auf die Shakti-Matte. Glaube ich das? Nee. Manchen vielleicht. Bin ich ein bisschen neidisch? Ja. Denn was ich vor allem rauslese ist Selbstbestimmung. Und die ist mit Kind einfach anders.

    Allerdings war ich heute auch schon um 4.20 Uhr auf und habe danach Vokabeln gelernt. Tschaka? Nee. Selbiges Kind spuckte und ich konnte nicht mehr einschlafen nachdem sie wieder frisch war, ein feuchtes Tuch auf der Stirn hatte und endlich ruhig schlief. Ich hab dann erstmal den Tag im Kopf neu geplant.

    Ich sehe das wie Du. Selbstoptimierung klingt doof. An sich arbeiten und sich weiterentwickeln geht immer.

    Ganz liebe Grüße
    Carina

    1. Erst einmal gute Besserung für die kleine Maus. Diese Art von Krankheit verbunden mit einer weiteren Ausscheidung war immer mein Endgegner.
      Ich habe es dir ja schon geschrieben, ich finde dich, trotz des Kleinkindes höchst aktiv.
      Und man kann eben auch an sich arbeiten und sich weiterentwickeln, ohne dass man sich unter hohen Leistungsdruck setzt. Dann sind die Erfolge auch auch schöne Erfolge und keine Vergleiche.
      Ganz liebe Grüße
      Nicole

      1. Danke, liebe Nicole!
        Ja, der Vergleich unserer Negative mit den Hochglanz-Bildern anderer auf Insta und sonstwo kann so viel kaputt machen – wenn wir ihn lassen.
        Liebe Grüße
        Carina

  4. Mei, die Zeitungsschreiberlinge haben ja bistimmt auch mal ne Schreibblockade. Da schreibt man halt denn über Hashtags. Die übrigens bei Insta „völlig“ out zu sein scheinen und gar niemals nicht mehr verwendet werden DÜRFEN.
    Jetzt wisst Ihrs. :-)))
    Manche nennen die Yoga-Mama. Andere auch Dinkel-Dörte.
    Ist mir alles zu gesund. Schaut Euch Keith an. Der ist 80. Ok. Vielleicht macht er Yoga…
    Das ganze Leben ist gefährlich und endet zu 100% zum Tod. Da ich weder echtes Yoga mag, noch Dinkel-Macha-Lupinien-Kaffee…. Ich mache Rückengym, Aerobic und Krafttraining. Ganz old fashioned. Tags haue ich mir div. Tassen echten Kaffee mit echter Milch hinter die Binde und abends Rotwein bwz. Weißweinschorle, wenn mir danach ist.
    In diesem Sinne: prost und BG Sunny

    1. Ich hätte jetzt nicht spontan an Keith gedacht, aber die Richtung stimmt. Den Spruch kenne ich mit: Das Leben ist gefährlich und endet in der Regel tödlich.
      Darum ja, wir haben nur dieses eine, gehen wir achtsam, behutsam und besonnen damit um.
      Liebe Grüße
      Nicole

  5. Selbstoptimierung in Form dieses bekloppten Hashtags mag ich definitiv nicht. Denn dabei geht es doch gar nicht wirklich um Selbstoptimierung. Es geht darum, anderen Menschen zu suggerieren, dass ein solches Leben ganz einfach zu führen ist. Ist es NICHT. Das hält man mit Glück eine Woche durch. Dann ist Essig und was folgt, ist ein schlechtes Gewissen und Selbstwertprobleme, weil man ja zu schwach ist, das zu schaffen. Ich halte das für eine ganz gefährliche Kiste, zumal solche Dinge auf junge Menschen zielen, die es eben noch nicht besser wissen können.

    Was im Übrigen nicht bedeutet, dass ältere Menschen sowas nicht auf den Leim gehen. ich bin regelmäßig platt, wenn ich die optimierte Wechseljahres-Influencer sieht, die gar nicht weit von #thatgirl weg sind. Da wird morgens meditiert und ge-work-outed, dass die Schwarte kracht, anschließend der Getreidekaffee mit Kollagenpräparat oder irgendwelchen irren NEMs getrunken, es wird gejournalt, als wenn es kein Morgen gäbe und die gedankliche Welt kreist nur darum, auch in den Wechseljahren möglichst schlank und „hot“ zu bleiben – und dann wird all das mit Selfcare und Gesundheit verbrämt. Ach ja, eine treue Fan-Gemeinde gibt es selbstverständlich auch, die regelmäßig verzweifelt, weil sie das nicht so hinkriegt. Die müssen dann nur den passenden Nagellack/das passende Sportprogramm/die richtigen Pülverchen kaufen – dann fluppt das schon.

    Was all diese Trends außer acht lassen: Jeder Mensch ist anders. Ich hab überhaupt nix gegen Meditation oder dagegen, sich abends aufzuschreiben, was man Schönes erlebt hat oder wofür man dankbar ist. Beides hilft vielen Menschen. Aber eben nicht allen. Jeder Jeck ist anders und das ist gut so. Wer nicht meditieren mag, der mag eben nicht. Warum sollte man es ihm überstülpen?

    Viel wichtiger finde ich es, sich selbst kennen zu lernen und zu identifizieren, was man selbst braucht. Ich wusste das so lange Zeit nicht. Und bis vor ein paar Jahren wäre ich vermutlich das perfekte Opfer für solchen ‚thatgirl-Mist gewesen. Ich war der festen Überzeugung, jede Sekunde des Tages müsse sinnvoll genutzt werden. Nichts tun war ein absolutes No Go. Alles musste einem Zweck dienen. Bis eben nichts mehr ging. Heute weiß ich nicht nur, dass das falsch war. Heute weiß ich auch, was der Grund dafür war. Und seitdem ich das weiß, kann ich wunderbar nichts tun. Nixen ist quasi meine Spezialität :-) Wäre wohl tödlich für jedes ‚thatgirl. Aber irgendwas ist ja immer :-)
    Liebe Grüße
    Fran

    1. Ja, ja und ja. Ich sehe das genauso. Ich kann zum Beispiel gut beim Yoga und auf dem Sofa abschalten, Meditation verbindet mein Gehirn mit: Wir stellen uns jetzt mal alle (irren) Fragen, die wir uns sonst nie stellen würden.
      Und diese Kaffeenummer, da denke ich immer daran, dass es eine Zeit gab, wo Menschen sehr viel für echten Kaffee getan hätten.
      Ich bin also sehr bei dir (ist ja oft so, aber gerade besonders).
      Liebe Grüße
      Nicole

  6. Ich halte es nicht für falsch, besser werden zu wollen. Was ich für gefährlich halte, ist, nur mit diesem Ziel zu leben, sich mit anderen zu vergleichen, besser zu sein als andere. So viele zu hohe Erwartungen an sich selbst, die manchmal nicht erfüllt werden können, können viel Stress verursachen und psychische Probleme mit sich bringen. Ich lese diese Dinge nicht im Internet, ich brauche keinen besseren Ernährungsplan oder das richtige Coaching, ich habe schon genug Probleme, um die ich mir Sorgen machen muss! ;)) Außerdem – ein weiterer Trend mit englischem Namen!!! Findet man dafür kein Wort auf Deutsch???? Schrecklich! :)))
    Liebe Grüße,
    Claudia

    1. Nein, ich auch nicht. Was ich für falsch halte, sind diese Doktrinen und Extreme, die oft damit einhergehen.
      Ich denke, wir müssen uns fühlen, es in unserem Tempo machen und sind, wenn wir gut Menschen sind, immer gut genug.
      Und die Verbesserung ohne zu vergleichen und Stress anzugehen, wird gut enden.

      Liebe Grüße
      Nicole

  7. Dieses ganze Selbstoptimierungsgedöns geht mir gehörig auf den Senkel. Das ist fernab der Realität. Leider kommt hinzu, dass in den sozialen Medien hinzu solche Videos meist nur inszeniert sind. Soll heißen, in Wirklichkeit wird einem nur etwas vorgegaukelt. Vor allem junge Mädchen und Frauen fallen auf solche Geschichten herein. Dann ist der Frust groß, wenn man selbst daran scheitert.

    Liebe Grüße
    Sabine

    1. Ja, das geht mir auch so. Ich habe auch ein hartes Wort dafür;).

      Nur muss man manchmal darüber reden, weil es hoffentlich einige beruhigt, dass es auch noch ganz normale, Kaffeetrinkende und Schokoladenessende gibt.
      Liebe Grüße
      Nicole

  8. Den # kannte ich nicht, denn ich bin nicht mehr in der Welt der # unterwegs. Gut so, wie ich gerade wieder beim Lesen des verlinkten Welt-Beitrags feststelle.

    Gruselig finde ich immer und alles, was jungen und überhaupt allen Menschen vorgaukelt, Dinge tun und/oder lassen zu sollen fürs körperliche und seelische Heil.

    Und dennoch bin ich trotz Zucker-, Fleisch- und Alkoholkonsum nicht sooo weit weg von diesem #. Es ist 7.42 Uhr, ich habe Apfelessig getrunken, Mandeln gegessen, die erste Waschmaschine läuft, das Bett ist soeben frisch bezogen, im Esszimmer steht eine Leiter, weil ich nach der Blogrunde die Gardinen zum Waschen abnehme, ich habe Sportklamotten an, weil ich gleich eine Stunde Nordic Walken gehe, aufgeräumt ist es hier an sich immer und ach ja – einen Job habe ich auch noch, ab 9.30 Uhr werde ich den Rest des Tages arbeiten, während ich uns nebenbei noch ein Mittagessen zubereitete – Kartoffeln mit Quark = gesund – und die Gardinen irgendwann schnell bügele und wieder aufhänge. Der Trick mit dem feucht aufhängen und aushängen lassen klappt bei dem Baumwollmodell nämlich leider nicht. Und 8,5 – 9 Stunden Schlaf ist genau das, was ich brauche, um mein Leben zu überleben. Aber das alles gilt nur für mich und für niemand anderen. Und ich bin auch nicht an jedem Tag der Woche so energetisch. Aber heute ist so ein Tag, an dem mein Mann ein bisschen Angst davor hat, der am Ende wegoptimiert werden könnte. Aber das wird er nicht!

    Sonnige Grüße
    Ines

    1. Ja, genau das meine ich. Wenn man es mag, ist es ok. Aber es nicht das, was man als lebensverändernd und Norm bezeichnen sollte.
      Ich war heute genauso früh unterwegs, wenn auch unfreiwillig. Ich kenne diese Aktionismustage. Aber, wie bei dir, so ist es eben nicht jeden Tag und davon stürzt die (meine) Welt auch nicht ein.
      Und dein Mann bleibt natürlich, wo er ist.
      Viel Erfolg bei den Gardinen und eine Pause wünsche ich dir dennoch.
      Liebe Grüße
      Nicole

  9. Guten Morgen Nicole, für mich spricht das nicht für ein reales Leben. Eher wie eine Art Werbefigur, früher im TV heute in den social Medias. Es mag Menschen geben, die glauben das sei das echte Leben, den Girls scheine sogar die Sonne aus dem Hintern. Aber mal ehrlich normale Menschen durchschauen das doch oder?! Hoffentlich. Alles nur Kulisse. Ich freue mich immer über die Accounts, die zeigen wie es wirklich ist. 😁
    Einen schönen Montag, liebe Grüße Tina

    1. Guten Morgen, liebe Tina,
      Nein, für mich tut es das auch nicht. Dennoch wollte ich gern darüber schreiben, auch, um das Absurdum darzustellen.
      Ich mag das Echte auch und lese es viel lieber.
      Liebe Grüße und einen schönen Wochenstart
      Nicole

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